Sweater Welle von Ideenhexen

Schneiderakademie #2: Bahnenrock mit Passe
Schneiderakademie #2: Bahnenrock mit Passe

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Die­sen Bei­trag muss ich mit WERBUNG kenn­zeich­nen, weil ich die Anlei­tung als Test­stricke­rin kosten­los zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men habe.

Das Label Ideen­he­xen besteht aus zwei Frau­en, von denen ich eine per­sön­lich über die Ober­pfäl­zer Strick­lie­seln ken­ne. Die ande­re kommt mir figür­lich näher. Das ist das wirk­lich span­nen­de an die­sen Anlei­tun­gen, sie pas­sen allen, egal ob dick, dünn oder etwas dazwi­schen.

Nun ging es also dar­um, einen Pull­over zu stricken. Als Mate­ri­al habe ich mir einen gut abge­la­ger­ten Strang Woll­mei­se Lace in einer NiP-Far­be ähn­lich Hor­ten­sie, gekauft am 23. Juli 2012 (Ravel­ry Dank kann man so etwas nach­schau­en), aus­ge­sucht. Das schön­ste Maschen­bild habe ich mit Nadeln der Stär­ke 2,75 mm erreicht und da bei die­sem Modell zwar die Maschen­pro­be nicht egal ist, aber vari­ie­ren darf, war ich da auch völ­lig unge­bun­den. Mei­ne Maschen­pro­be hat 30 Maschen auf 10 cm erge­ben.

Irgend­wo in der Test­an­lei­tung stand, man soll, bevor man rib­belt, unbe­dingt Kon­takt mit den Desi­gne­rin­nen auf­neh­men. Der Satz war wich­tig, denn der Aus­schnitt war in mei­nen Augen höchst merk­wür­dig, viel zu groß und konn­te nie­mals pas­sen. Über­haupt — die Pass­form — das konn­te so nichts wer­den, dach­te ich.

Das was auf dem Foto oben liegt, ist der vor­de­re Aus­schnitt. Schaut schreck­lich aus, oder? Aber ich bin kein Mensch, der auf­gibt, ich zie­he das Ding durch bis zum bit­te­ren Ende. Und eine der Des­gi­ne­rin­nen fand die Form auch durch­aus nor­mal, ich sol­le mir kei­ne Sor­gen machen.

Übri­gens ist mir bei die­sem Test­strick erst­ma­lig auf­ge­fal­len, wie ungleich­mä­ßig ich stricke, obwohl ich immer ein recht regel­mä­ßi­ges Maschen­bild pro­du­zie­re. Seht euch mal an, wie das aus­sieht, wenn ich noch nicht in Run­den stricken kann, son­dern in Rei­hen glatt rechts stricke und wie gleich­mä­ßi­ger es wird, wenn ich dann in Run­den glatt rechts stricken kann. Selbst im gewa­sche­nen Zustand sieht man es noch (rech­tes Bild).

So wuchs also die­ses Pull­over­teil, von des­sen Tra­ge­fä­hig­keit ich nach wie vor nicht über­zeugt war. Bei der Fra­ge nach der A‑Linie habe ich mich für die Zunah­men alle 10 Rei­hen ent­schie­den.

Die Bünd­chen klapp­ten auch hoch — alles sehr unbe­frie­di­gend.

Aber dann — nach dem Waschen — ent­wickel­te sich das häss­li­che Ent­lein zu einem wun­der­vol­len Schwan. Die Pass­form ist her­vor­ra­gend, die Bünd­chen las­sen sich wun­der­bar zur­recht­zup­fen und blei­ben dann da, wo sie sein sol­len. Es ist ein neu­es Lieb­lings­teil ent­stan­den, das mich im Herbst beglei­ten wird.

Übri­gens habe ich bei jedem der Bünd­chen unter­schied­li­che Abschlüs­se nach der “Wel­len­rei­he” gemacht. Am Hals­aus­schnitt eins rechts, eins links, am Ärmel kraus rechts und am unte­ren Bund Perl­mu­ster (v. l. n. r.). Optisch macht das aber nur wenig Unter­schied.

English

I have to mark this post with ADVERTISEMENT becau­se I recei­ved the tuto­ri­al for free as a test knit­ter.

The label Ideen­he­xen con­sists of two women, one of whom I know per­so­nal­ly through the Ober­pfäl­zer Strick­lie­seln. The other is clo­ser to me figu­ra­tively. That’s the real­ly exci­ting thing about the­se ins­truc­tions, they fit ever­yo­ne, whe­ther thick, thin or some­thing in bet­ween.

So now it was time to knit a swea­ter. As mate­ri­al I cho­se a well-sea­so­ned skein Woll­mei­se Lace in a NiP color simi­lar to Hydran­gea, bought on July 23, 2012 (Ravel­ry thanks you can look up some­thing like this). The most beau­tiful stitch pat­tern I have achie­ved with need­les of strength 2.75 mm and sin­ce in this model, alt­hough the stitch sam­ple is not indif­fe­rent, but may vary, I was the­re also com­ple­te­ly unbound. My stitch test has resul­ted in 30 stit­ches on 10 cm.

Some­whe­re in the test ins­truc­tions it said that befo­re rib­bing, you should defi­ni­te­ly cont­act the desi­gners. The sen­tence was important, becau­se the neck­li­ne was in my eyes most stran­ge, much too lar­ge and could never fit. In gene­ral — the fit — that could be not­hing in that way, I thought.

What’s at the top of the pho­to is the front cutout. Looks ter­ri­ble, does­n’t it? But I’m not a per­son who gives up, I pull the thing through to the bit­ter end. And one of the desi­gners also found the shape quite nor­mal, I should not worry.

By the way, I noti­ced for the first time with this test knit how uneven­ly I knit, alt­hough I always pro­du­ce a fair­ly regu­lar stitch pat­tern. Take a look at what it looks like when I can’t knit in rounds yet, but knit in plain right rows, and how even it gets when I can then knit in plain right rounds. Even when washed, you can still see it (right pic­tu­re).

So this swea­ter part grew, and I was still not con­vin­ced of its weara­bi­li­ty. When asked about the A‑line, I opted for increa­ses every 10 rows.

The cuffs also fold­ed up — all very unsa­tis­fac­to­ry.

But then — after washing — the ugly duck­ling deve­lo­ped into a won­derful swan. The fit is excel­lent, the cuffs can be won­derful­ly tucked and then remain whe­re they should be. It is a new favo­ri­te part emer­ged, which will accom­pa­ny me in the fall.

By the way, I made dif­fe­rent finis­hes for each of the cuffs using the “wave row”. At the neck­li­ne one right, one left, at the slee­ve cur­ly right and at the lower waist­band pearl pat­tern (from left to right). Visual­ly, howe­ver, this only makes litt­le dif­fe­rence.

Ver­linkt bei “Du für Dich am Don­ners­tag”.

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