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    Gestern Abend war es soweit, der erste Project C. Crafty Club hat bei Ludwig Beck Kurzwaren & Wolle stattgefunden.

    Auf dem Weg dorthin begleiteten uns schon bunt beleuchtete Kräne:

    Für 18,62 € konnte man sich ab Anfang März ein Ticket sichern, diese waren aber sehr schnell ausverkauft. Ab 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr bekam man exklusiven Zugang zu dem Laden. Versprochen waren Häppchen und ein Goody-Bag und natürlich ein reger Austausch über Handarbeiten. Zusätzlich gab es noch 15% Rabatt auf Einkäufe. In einer Mail am Veranstaltungstag wurde explizit darauf hingewiesen, dass das Mitbringen eigener Handarbeiten an diesem Abend ausdrücklich erwünscht ist.

    Die Auswahl an Kurzwaren ist unfassbar groß, und auch bei der Wolle setzt Ludwig Beck auf ein sehr gutes Sortiment hochwertiger Garne.

    Lasst euch mit Hilfe der Fotogalerie ein wenig mitnehmen in den gestrigen Abend:

    Es gibt im Laden auch Inspirationen für den Wohnbereich:

    Gekauft habe ich ein Häkelset für einen Buddah (dieser ist Teil eines „Gesamtkunstwerks“ mit eigener Geschichte, über die werde ich hier ganz sicher auch berichten, wenn das alles fertig und vorzeigbar ist), das ihr auf einem der Galeriefotos entdecken könnt und Knöpfe für meine Jacke, die ich gerade stricke.

    In meinem Goody-Bag waren diese Dinge drin, jede bekam das gleiche, lediglich die Farben der Baumwolle unterschieden sich, waren aber durchwegs harmonisch aufeinander abgestimmt.

    Auch heute will ich euch an der Kreativität der KI teilhaben lassen, das ist das Bild, das sie aus diesem Blog-Beitrag gemacht hat:

  • 2.751

    Es ist entschieden, ich werde den Pullunder ribbeln. Allerdings gar nicht ganz, sondern bis zum oberen Rand. Erstens gefällt mir der bunte Strang Pitahaya nicht mehr in diesem Strickstück und auch das krachige Grün verbanne ich daraus. Stattdessen werde ich noch passende Wollmeisenstränge dazu kaufen oder im Stash finden.

    Der Pullunder oder die Tunika wird nicht mehr in einem rechts-links-Wechsel gestrickt werden, das zieht sich schließlich immer zusammen. Seht mal, wie das aussieht, wenn es nur locker über einem Bügel hängt.

    Stattdessen werde ich also glatt rechts stricken und vermutlich die Schräge der Farben mit verkürzten Reihen bilden. Welche Farben es werden, werde ich sehen, ich bin ja auf dem Leipziger Wollfest dieses Jahr, vielleicht finde ich schon da etwas am Wollmeisenstand, ansonsten halt beim Sale der Wollmeise. Oder vielleicht bringt mir der Osterhase schon einen passenden Strang im Osterwichtelpaket.

    Für die Wolle der Farbe Pitahaya habe ich bereits auch eine Idee, denn es gibt noch ein Tuch, das ich ausschließlich zu dem Pullunder getragen habe: Zeenas Rüschen. Auch das werde ich ribbeln und schon habe ich zwei Stränge für ein schönes, großes Tuch.

  • 2.754

    Alles hat seine Zeit, so auch die krachbunten Strickstücke, die ich noch vor über zehn Jahren produziert habe. Im April 2012 war die erste Version des Pullunders „Schief ist schön II“ fertig. Es ist eine Anleitung aus der Zeitschrift Verena Stricken Frühjahr 2012. Auf der Seite dieser Anleitung auf Ravelry ist im übrigen meine erste Version dieser Anleitung zu sehen – die geriet mir damals zu groß und wurde von mir direkt verschenkt. Hier geht es aber um die zweite Version, gestrickt aus Twin und Pure von der Wollmeise in den Farben Wasabi, Himbeere und Pitahaya.

    Im November 2021 habe ich dann aus Gründen zunehmenden Körpervolumens noch unten aus Wollmeise Birdies in den Farben Wasabi, Himbeere und Bussi drei Streifen angestrickt. Das hat allerdings nur bedingt geholfen, vorteilhaft sah es dennoch nicht aus, also trug ich den Pullunder nur noch daheim. Auch die Farbkombination entspricht einfach nicht mehr meiner Persönlichkeit.

    Bei Instagram habe ich eine Umfrage gestartet, was mit dem Projekt passieren soll. Zur Auswahl stehen (noch die nächsten zwei Tage) folgende Optionen:

    • Tauschen gegen einen Strang DK von Wollmeise?
    • Aufribbeln?
    • Verschenken?
    • Wegwerfen?

    Ich bin gespannt, wie das Endergebnis ausfällt und werde auch hier darüber berichten.

  • 2.766 – #WMDEDGT

    Erstmals nehme ich an der Aktion „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“) von Frau Brüllen teil, das jeden Monat am 5. stattfindet.

    Morgens konnte ich es langsam angehen lassen, denn ich machte entgegen meinen Plänen Homeoffice. Geplant war, dass ich erst mP (meinen Partner) ins Büro fahre und dann zu meiner eigentlichen Wohnung in der Oberpfalz, um abends an einem Stricktreffen in Regensburg teilzunehmen. Wir haben derzeit nur ein Auto zur Verfügung, weil sich das andere seit einem massiven Marderschaden seit Monaten (sic!) in der Werkstatt befindet und auf einen neuen Kabelbaum wartet. Aber wie das Leben so spielt, Pläne sind dazu da, durchkreuzt zu werden.

    Also Homeoffice bis Mittags, dann ein kurzer Imbiss kalter Pizza von gestern. Anschließend begab ich mich von Fürth aus (da wohnt mP) mit dem ÖPNV nach Erlangen, um dort an der Beerdigung des 87-jährigen Nachbarn teilzunehmen. Ende Januar war er noch so fit, dass er versuchte, seine SAT-Schüssel von dem vielen Schnee zu befreien. Natürlich rutschte er aus und lag dann wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Zum Glück hatte ich damals auch Homeoffice, habe es gesehen und half ihm wieder auf die Beine. Der Sturz war auch nicht ausschlaggebend für seinen Krankenhausaufenthalt, der Mitte Februar notwendig war, da war er schon ziemlich dehydriert. Naja, wie Beerdigungen halt so sind – es war schon sehr traurig. Vor allem, da seine Partnerin acht Jahre älter ist (war?) als er und die Planung der Beiden natürlich so aussah, dass er sich bis zu ihrem Tod um sie kümmert. Das hat er die letzten Jahre auch wirklich sehr liebevoll getan. Nun ist sie bei ihrem Sohn und entsprechend tieftraurig.

    Nach der Beerdigung bin ich dann mit einer Nachbarin mit dem Auto mitgenommen worden und konnte dann noch einige Zeit weiterarbeiten. Kontrolliert habe ich auch, ob meine zeitversetzt vorbereiteten Beiträge auf Instagram korrekt veröffentlicht wurden.

    Nach Feierabend habe ich mir in der Mediathek der ARD die Fastenpredigt des Stephan Zinner angesehen und währenddessen habe ich an dem Teststrick Selinashirt von Tanja Manz weitergearbeitet.

    Nun warte ich auf die Heimkehr von mP, damit wir dann noch Flädlesuppe essen können, uns von unserem Tag berichten und ich noch einige Maschen stricken kann.