Kategorie: Reisen

  • 2.561 – Dürrwies und Samstagsplausch

    2.561 – Dürrwies und Samstagsplausch

    In Dürrwies zu sein, ist so entspannend, dass ich (fast) völlig von der Welt abgeschaltet habe. Noch vergangene Woche habe ich großspurig im Büro angekündigt, dass es gut sein kann, dass ich mich in meiner Urlaubswoche mal einwähle, weil mich sehr stark interessierte, wie eine bestimmte Sache fortschreitet, die erst am Montag auf die Gleise gestellt werden konnte. Hier in Dürrwies interessiert es mich gar nicht mal mehr so sehr. Spoiler: Ich habe nicht geguckt und jetzt ist es mir auch egal, am Montag erfahre ich es sowieso.

    Jetzt also der Bericht von Dürrwies, Tag 4 bis Tag 7. Die Tage waren, wie gesagt, geprägt von faulenzen, stricken, Besuch empfangen und auch von Ausflügen zu den beiden größten Glashütten hier in der Gegend.

    Zunächst ein Einblick in mein Strickzeug: Endlich geht es bei meinem Oh My Skirt von Anna Enge weiter. Es stockte ein wenig, weil ich erst noch eine sehr lange Rundstricknadel in der benötigten Dicke brauchte, denn es werden Reihen gestrickt, in denen man jede Masche und drei Umschläge strickt und die benötigen viel, viel Platz. Und viel Zeit benötigt eine Reihe dieses Rockes auch. Mal sehen, ob ich ihn bis Weihnachten fertig bekomme.

    Wir waren bei den beiden Glashütten Joska und Arnbruck. Joska ist inzwischen sehr, sehr kommerziell geworden. Mir hat nichts dort gefallen, also habe ich auch nichts gekauft.

    Wesentlich erfolgreicher war da das Glasdorf Arnbruck bei mir, dort haben wir Christbaumkugeln, einen Elefanten für die Weihnachtskrippe und eine kleine Dekoration für das Wohnzimmer gekauft. Darüber berichte ich separat auf meinem Wohnblog.

    Ansonsten habe ich eine umfangreiche Sammlung an Fotos von Pilzen, nicht alle mit dem Handy gemacht, daher nur eine kleine Auswahl.

    Hier ist es so entspannend, dass ich dieses Arrangement in der Küche von meinem Strickplatz aus sehen konnte und es so harmonisch fand, dass es mir ein Foto wert war.

    Ebenso habe ich Experimente mit Nacht-, Dämmerungs- und Tagaufnahme gemacht, hier eine meines Erachtens gelungene Triologie:

    Heute waren wir noch zur Feier des Urlaubs Essen. Wir sind einer Google-Empfehlung gefolgt und haben uns auf den Weg zum Restaurant RehGOASS in Spiegelau gemacht. Nicht nur das Essen war hervorragend (man hat auch nach der üblichen Mittagszeit die Auswahl aus der kompletten Speisekarte!), sondern insbesondere das Ambiente dort ist wunderbar geschmackvoll. Ich genoss unser Essen sehr.

    Und nun gehe ich zu Karminrots Samstagsplausch, sehen, was die anderen in der vergangenen Woche so erlebt haben.

  • 2.565 – Dürrwies Tag 3 und Montagsstarter

    2.565 – Dürrwies Tag 3 und Montagsstarter

    Fast schon traditionell bin ich wieder einen Tag zu spät mit dem Montagsstarter. Aber vorher berichte ich vom gestrigen Tag. Wir waren zunächst ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Dann hatte ich den genialen Einfall, dass mich mP einfach unterwegs absetzt und ich den restlichen Weg mit Professor Beppi zu Fuß zurücklege. Als Ort dieses Vorhabens habe ich einen Punkt gewählt, der laut Komoot gute zwei Kilometer von dem Waldferiendorf Dürrwies entfernt ist. Fröhlich gingen wir los, zunächst bergauf bis zur Unterquerung der Bundesstraße und dann ging es weiter…..ja, richtig, weiter bergauf.

    Es war also eine lehrreiche Erfahrung – vor solchen Ideen schaut man sich das Höhenprofil auf Komoot an!

    Aber es war gar nicht so schlimm, wie ich anfangs befürchtete und wir haben einiges gesehen, insbesondere aus dem Tierreich:

    Der restliche Tag war mit Erholung gefüllt, denn wir hatten am Abend noch was vor. Wir erwarteten nämlich meine Tochter samt Partner, der gestern Geburtstag hatte und wollten zusammen zunächst seinen Geburtstag feiern und dann in meinen rein feiern.

    Den Abend haben wir gemütlich verbracht und ein Exit-Spiel hat uns die Zeit verkürzt.

    Kommen wir nun zum Montagsstarter – der heutige Lückentext ist folgender:

    ❶ Dankbarkeit empfinde ich darüber, dass ich eine gute körperliche Konstitution und – zumindest nach meinem Gefühl – auch eine große geistige Flexibilität besitze.

    ❷ Ich möchte mir gerne einen 3-D-Drucker kaufen.

    ❸ Die Geschichte über den Untergang der Titanic haben wir gerade wieder Revue passieren lassen, weil der Partner der Tochter die Titanic aus Klemmbausteinen nachbauen wird.

    ❹ Noch ist Zeit genug, mich daran zu gewöhnen, dass ich in der Rente deutlich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben werde als derzeit.

    ❺ Ich glaube fest daran, dass ich mein Projekt, einen Krimi zu schreiben, irgendwann in Realität umgesetzt haben werde.

    ❻ Mit dem Ende von der derzeitigen Legislaturperiode der Bundesregierung ist die Ära einer starken Union sehr wahrscheinlich Geschichte.

    ❼ Im Kalender steht die ganze Woche weiterhin Urlaub in Dürrwies und ich habe diese Woche nichts geplant. Außerdem freue ich mich über das hervorragende Herbstwetter, das wir derzeit genießen dürfen.

    Und nun gehe ich mal nachlesen, welche Ideen andere zu den Lückentexten hatten.

  • 2.613 – #WMDEDGT und Hamburg, Tag 8

    2.613 – #WMDEDGT und Hamburg, Tag 8

    Auch heute fragt Frau Brüllen:

    You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

    I know the drill!

    Mein heutiger Tag ist sehr, sehr schnell beschrieben. Zunächst haben wir in der Früh am Hauptbahnhof Hamburg bei Schweinske gefrühstückt und haben dann den Sohn meines Partners zu seinem Gleis begleitet. Dann haben wir ausgecheckt. Für die, die es nicht mitbekommen haben – wir waren im Hotel Ibis Alster Centrum. Danach ging es auf die Autobahn und unterbrochen von zwei Pausen mit jeweils Fahrerwechseln und mehreren Staus haben wir am Abend glücklich unser Daheim erreicht. Nun steht noch Auspacken der Koffer, Einpacken der Taschen für die morgige Arbeit und ein bisschen entspannen auf dem Plan.

    Mal sehen, was die anderen vom heutigen Tag berichten.

  • 2.614 – Hamburg, Tag 7

    2.614 – Hamburg, Tag 7

    Heute hatten wir einen Geburtstag zu feiern, aber erst ab Nachmittags. Daher haben wir den Vormittag genutzt, um zunächst in Rohlfs Bäckerei zu frühstücken und unsere sieben Tortenkartons abzuholen. Wozu wir diese benötigen, verraten wir euch bald auf diesem Blog.

    Nach dem preiswerten Frühstück in gemütlichem Ambiente haben wir uns auf den Weg zum berühmten Isemarkt gemacht. Das ist ein Markt, der unter den Gleisen der Hochbahn U3 zwischen den Stationen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke jeden Dienstag und Freitag stattfindet. Es gibt dort Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Honig, Eier, allerlei Kunstgewerbe, Haushaltwaren, vieles mehr und auch „Fressbuden“.

    Vor einigen Jahren gab es einen wahren Hype mit den sogenannten Isemarkt-Cardigans:

    Inzwischen scheinen Oberteile in Ringelmustern der neue „heiße Scheiß“ zu sein:

    Es gab mehrere Stände davon und alle waren gut belagert, bei diesem hier habe ich einfach einen glücklichen Moment gehabt, um ihn gut ablichten zu können.

    Und – die junge Damenwelt strebt nach Schmuck aus Glasperlen! Auch davon haben wir mehrere Stände umlagerte Stände gesehen:

    Da noch ein bisschen Zeit war, haben wir im Anschluss an den Isemarkt-Besuch noch einen Bummel durch einen Teil von Havestehude unternommen und dabei wundervolle Jugendstil-Villen gesehen.

    Am Nachmittag und Abend saßen wir dann überwiegend herum, wie das bei Geburtstagfeiern halt so ist. Infolgedessen habe ich natürlich weniger Schritte als in den Tagen zuvor geleistet.

  • 2.615 – Montagsstarter und Hamburg, Tag 6

    2.615 – Montagsstarter und Hamburg, Tag 6

    Spät am Abend schaffe ich es noch, den Montagstarter zu ergänzen.

    ❶ Sommer ist mir viel lieber als Winter, ich schwitze lieber als ich friere.

    ❷ Wenn man die Möglichkeit hat, sich im Wasser abzuküheln, sind auch hohe Temperaturen problemlos aushaltbar.

    ❸ Das Eis heute Nachmittag schmeckt(e) köstlich.

    ❹ In ein Museum zu gehen ist auch eine gute Möglichkeit, Kühle durch klimatisierte Räume zu erlangen.

    ❺ Immer wieder schön ist es für mich, nach Hamburg zu kommen.

    ❻ Dort hat es mir immer gut gefallen.

    ❼ Im Kalender steht diese Woche einen 91. Geburtstag zu feiern, ich habe am Tag darauf die Autofahrt zurück nach Hause geplant und dann freue ich mich auf den Stricktreff am Donnerstag Abend von den Oberpfälzer Stricklieseln.

    Und weil ich nun schon dabei bin, einen Blogbeitrag zu schreiben, kann ich auch gleich vom heutigen Tag berichten. Gefrühstückt haben wir bei „Frau Möller„, auch das ist sehr zu empfehlen. Auf dem Fußweg zurück zum Hotel fiel mir noch diese wunderschöne Fassade auf:

    Das ist das einzige Foto, das ich heute gemacht habe, denn der heutige Tag stand nicht im Zeichen von Sightseeing, sondern im Zeichen von Vorbereitungen für den morgigen Geburtstag treffen und sonstige Kleinigkeiten erledigen. Entsprechend wenig Schritte sind zusammengekommen und dennoch sind wir nun rechtschaffen müde.

  • 2.615 – Hamburg, Tag 5

    2.615 – Hamburg, Tag 5

    Den gestrigen Sonntag begannen wir wieder mit einem Frühstück im Mitte Café Hamburg. Foto gibt’s keins, ich habe wieder die Bowl gegessen, die ihr bei Tag 2 bewundern könnt.

    Und dann haben wir eine Alsterrundfahrt gemacht, von der Binnen- über die Außenalster und dann noch in einige Kanäle. Das ist sehr empfehlenswert. Wir haben einen Bootsführer gehabt, der viel erklärt hat. Seht selbst ein paar Eindrücke an:

    Auf der Alster fährt ein Tretboot in Form eines Schwans und eins in Form einer Ente herum. Laut Bootsführer sitzt da – falls ein Mann mit im Tretboot sitzt – die wahre Liebe drin, denn welcher Mann würde sich sonst freiwillig in so ein Ding setzen.

    Als nächstes fuhren wir mit der S-Bahn zu den Landungsbrücken, um ein Fischbrötchen in Brücke 10 zu essen. Dort gibt es die besten Fischbrötchen in ganz Hamburg.

    Zurück ging es an Land in Richtung S-Bahn, hier seht ihr den Bereich zwischen Landungsbrücken und Festland, dort ist der Hafenbereich für die Rundfahrtschiffe. Die haben entsprechend wenig Tiefgang, weil sie möglichst auch bei niedrigerem Wasserstand in die Speicherstadt fahren möchten.

    Wir fuhren dann mit der U3 über die „Aussichststrecke“ Landungsbrücken-Baumwall zurück zum Hotel.

    Am Abend waren wir dann erneut bei Frau Möller, wie schon am Tag 1. Es war wieder hervorragend!

    Gemütlich schlenderten wir nach dem Essen zurück zum Hotel und mir kamen noch einige Fotomotive unter:

    Dieser Tag ging erwartungsgemäß mit weniger Schritten zu Ende als in den Tagen zuvor, meine Füße danken es mir!

  • 2.616 – Hamburg, Tag 4

    2.616 – Hamburg, Tag 4

    Der gestrige Tag stand überwiegend im Einfluss des Christopher-Street-Days (CSD) in Hamburg. Aber zunächst stand natürlich wieder ein Frühstück einzunehmen auf der Agenda. Da es die Bäckerei Allwörden derzeit am Hauptbahnhof nicht gibt, haben wir die Filiale in den Colonnaden aufgesucht, um endlich die besten Franzbrötchen genießen zu können. Mein Handy verblieb aus Versehen im Hotelzimmer, so dass es zunächst wenig Fotos gibt.

    Weiter bummelten wir dann über den Jungfernstieg. Beim dortigen Rossmann fanden wir diese gestaltete Legowand:

    Weiter ging es in Richtung Europa-Passagen mit einem Abstecher ins Alster-Haus.

    Alle mit Ständen auf dem Straßenfest am Jungfernstieg und auf dem Ballindamm vertretenen Firmen präsentierten sich zumindest an diesem Tag als LGBTQ+-freundlich.

    Wir verbrachten eine dermaßen lange Zeit dort mit bummeln und gucken und staunen, dass wir tatsächlich wieder Hunger hatten und erneut – wie schon am Tag 2 – ins Hanoideli in der Europa-Passage gingen, um uns dort mit wieder sehr leckerem Essen zu stärken.

    Bis wir damit fertig waren, war der CSD-Umzug an der Ecke Mönckebergstraße / Bei der Petrikirche angekommen und wir waren beim Verlassen der Europa-Passage direkt mittendrin statt nur dabei. Hier ein paar Eindrücke:

    Nach einigen Minuten des Schauens machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof, der Sohn von mP wurde mit dem Zug von uns erwartet. Nach einer kurzen Pause des Frischmachens nahmen wir unser Abendessen im Mutterland Stammhaus zu uns.

    Frisch gestärkt begaben wir uns wieder an die Binnenalster, um Teil der feiernden Menge zu werden:

    Den angenehmen Abend ließen wir dann mit einem Bier aus dem hoteleigenen Getränkeautomaten ausklingen.

    Die Menge meiner Schritte lässt sich, glaube ich, nicht mehr steigern, ohne dass ich Gefahr laufe, meinen Füßen zu schaden.

  • 2.617 – Hamburg, Tag 3

    2.617 – Hamburg, Tag 3

    Gestern haben wir es sehr gemütlich angegangen, morgens gab es ein Frühstück bei Schweinske im Hauptbahnhof. Danach waren wir ein bisschen Bummeln, die Spitalerstraße runter und dann die Mönckebergstraße wieder hoch. Zum Glück konnte ich mich zurückhalten und habe keine Kleidung gekauft, obwohl mir einiges wirklich sehr, sehr gut gefallen hätte.

    Dann aber haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zur Veddeler Fischgaststätte gefahren (ich habe mich tatsächlich verfahren und wir mussten quasi nochmal durch den Stau über die Elbbrücke hin und zurück fahren). Das Essen schmeckt immer noch so fantastisch wie vor 35 Jahren, aber die Qualität hat sich herumgesprochen, es wimmelt nur so von Touristen, selbst nachmittags um 16:00 Uhr. Wenn, dann fahre ich das nächste Mal da nur im Winter hin.

    Und dann ging es zu meinem Lieblingsturm – dem Planetarium im Stadtpark.

    Erstmalig in meinem Leben war ich auch auf der Aussichtsplattform, die ihren Namen völlig zu Recht verdient:

    Gut zu sehen ist, WIE GRÜN Hamburg ist.

    Danach machten wir uns bei einsetzendem Regen auf den Rückweg zum Hotel, dicke Tropfen begleiteten unseren Fußweg zum Auto. Aber dann kam ein Wolkenbruch herunter, der es in sich hatte, wahre Sturzbäche bildeten sich auf den Straßen.

    Weitere gemeinsame Aktivitäten haben wir nicht mehr geplant, denn ich war voller Vorfreude, denn mP war ja inzwischen mit dem Zug unterwegs nach Hamburg. Ich habe ihn natürlich am Bahnhof abgeholt und auf dem Weg dorthin fiel mir diese Figur auf:

    Wer nicht weiß, warum es diese Figur gibt und woher der Spruch „Hummel Hummel Mors Mors“ kommt, kann das gern bei Wikipedia nachlesen. Fast pünktlich angekommen ist mP und so endete der Abend mit einem schönen Wiedersehen und nach noch mehr Schritten als gestern.

  • 2.618 – Hamburg, Tag 2

    2.618 – Hamburg, Tag 2

    Den gestrigen Tag wollten wir mit einem Frühstück im Hauptbahnhof starten, allerdings sind wir auf dem Weg dorthin im Mitte Café Hamburg hängen geblieben. Dort haben wir ein wunderbares und sehr sättigendes Frühstück zu uns genommen.

    Das hat uns für unser nächstes Ziel gestärkt, das Panoptikum. Ein Teil der Überlegung hierzu war, dass es dort nicht so heiß wie draußen wein würde, gestern war nämlich der vermutlich heißeste Tag unserer Reise.

    Hierzu liefen wir erneut über die Reeperbahn – ich glaube, ich war in meinem Leben vorher noch nie so oft dort wie in diesem Urlaub. Gelernt haben wir, warum die „Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen“ Hamburger heißt.

    Das Panoptikum ist sehr empfehlenswert, das Arrangement der Figuren führt dazu, dass man manchmal nicht sicher ist, ob es eine Wachsfigur oder ein lebender Mensch ist. Hier ein paar Eindrücke davon:

    Insbesondere das Arrangement der Figuren Obama und Trump zeigt einen feinen Sinn für Humor.

    Weiter ging es erneut zu den Landungsbrücken, weil wir uns mit einer Fähre der HADAG zur Elbphilharmonie, kurz auch Elphi genannt, bringen lassen wollten. Auf dem Wasser ging ein angenehmens Lüftchen und dank Deutschlandticket sind wir die Strecke dann tatsächlich hin, zurück und hin gefahren.

    Noch bis Anfang Oktober ist der Eintritt für die Plaza kostenlos, man muss sich aber dennoch ein gedrucktes Ticket abholen. Inzwischen war ich so fertig von der Hitze, dass ich keine Fotos auf der Elphi gemacht habe, aber auf Instagram findet ihr unter dem #elbphilharmonie ca. 519 Tausend Beiträge.

    Danach – es war früher Nachmittag – hatten wir Hunger, wollten sitzen und hätten es gern kühler. Also fuhren wir zurück zur Europa-Passage und aßen dort beim Hanoideli sehr gut.

    Danach gönnten wir uns eine Auszeit im Hotel, bevor wir abends loszogen, das bunte Lichtertreiben auf der Reeperbahn zu erleben:

    Auch dieser Tag forderte uns viele Schritte ab und so sank zumindest ich relativ früh ins Bett.

  • 2.619 – Hamburg, Tag 1

    2.619 – Hamburg, Tag 1

    Wie vielleicht einige von euch wissen, kommt mP aus Hamburg. Und daher fahren wir häufiger in diese wunderschöne Stadt, die immer schon meine liebste Großstadt war. Ich kenne die Stadt nämlich von Kindesbeinen an, weil auch wir dort Verwandtschaft haben.

    Anfang August ist es immer so weit, wegen eines Geburtstags fahren wir eben auch nach Hamburg, allerdings ist dieses Mal das Setting ein anderes. Da mP diese Woche keinen Urlaub bekam und ich vorher mit einer Kollegin vereinbart habe, dass ich ihr Hamburg zeigen würde, bin ich gestern alleine losgefahren. Die Fahrt verlief relativ ereignislos, zwei Staus hatte ich, das nehme ich aber stoisch hin. Auf dem Weg dorthin sah ich ein Hiltiauto an einer Ladestation, kennt ihr die Memes vom #hiltipassat? Gestern jedenfalls sah ich einen elektrischen #hiltiskoda:

    Das Hotel, das wir uns für diese Reise ausgesucht haben, liegt direkt neben dem berühmten Hotel Atlantic, in dem Udo Lindenberg wohnt. Es ist das Ibis Alster Centrum. Nur 500 Meter vom Hauptbahnhof und 50 Meter von der Außenalster entfernt, liegt es ideal und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Meine Kollegin kam mit dem Zug und dennoch 😉 pünktlich an. Wir hatten also ab dem späten Nachmittag Zeit, mit dem Sightseeing zu beginnen, vorher hieß es aber, den aufziehenden Hunger zu bekämpfen. In einem Roman habe ich mal von „Frau Möller“ gelesen, so dass wir dieses Lokal testeten. Was soll ich sagen – es war so gut, dass wir für Sonntag Abend gleich einen Tisch bestellten.

    So gestärkt traten wir dann die Erkundungstour an. Zunächst liefen wir zur Außenalster und an ihrem Rand Richtung Innenstadt.

    Weiter ging es vorbei an der Binnenalster, …

    …durch die Alsterarkaden…

    …und dann am Rathaus (sorry, kein Foto gemacht, ich kann aber gern eins von früheren Reisen nachreichen) vorbei mit der S-Bahn zur Haltstelle Reeperbahn. Dort schlenderten wir drüber…

    und machten uns dann weiter zu Fuß auf zu den Landungsbrücken.

    Statt Tickets für eine der kostspieligen Hafenrundfahrten zu kaufen, haben wir uns in die Linie 62 der HADAG gesetzt und für wenig oder gar kein zusätzliches Geld – denn das Deutschlandticket hat dort Gültigkeit – in der Abendsonne bis nach Finkenwerder und zurück schippern lassen.

    Eigentlich hatten wir dann vor, uns die Reeperbahn noch bei Nacht anzusehen, aber unsere Füße waren der Meinung, dass eine längere Liegepause in Form von Nachtruhe gut tät, also sind wir von den Landungsbrücken mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und die wenigen Meter zum Hotel gelaufen.

    Ein wundervoller Tag ging zu Ende und ich freue mich schon auf unsere heutigen Erlebnisse.