Wie gestern versprochen, gibt es heute einen Rückblick auf das Ois um d’Woi-Festival in Regen.
Einige der damaligen Aussteller haben bereits aufgehört mit dem Wollbusiness wie die „bunte Wollmaus“ oder „Kade loving wool“, andere halten sich erfolgreich bis heute wie „Knitarin“ und „Wollfeuerwerk„.
Noch immer hinke ich bei meinen Berichten über das Leipziger Wollfest nach. Mit diesem Link könnt ihr einfach alle Beiträge zu diesem Thema aufrufen.
Heute zeige ich euch meine Eindrücke des Stands von „Das Mondschaf„. Zunächst ein Reel von Instagram, das zeigt, wie die wundervollen Garne nach Leipzig verbracht wurden:
Und hierzu ein Vergleich, wie das Mondschaf im Jahr 2016 nach Leipzig angereist ist:
Das Geschäft floriert und das völlig zu Recht. Das Mondschaf überzeugt durch tolle Farben auf außergewöhnlichen Qualitäten in völlig unerwarteten Zusammenstellungen. Hier ein Überblick über den Stand, wie er dieses Jahr war:
Apropos Farben, ein Hingucker waren auch diese Damen in ihren identischen Pullovern. Besonders apart find ich die Idee der passend dazu gestrickten Halskette.
Das gleiche Modell möchte ich auch noch stricken, das Garn Lana Grossa Cool Wool Vinted dazu habe ich letztes Jahr in Delft bei Knottenwolle im Ausverkauf ergattert, allerdings in ganz anderen Farben:
Eine weitere von mir sehr geschätzte Handfärberin ist Susanne vom Wollfeuerwerk. Dort habe ich mich zum Kauf einer Überraschungstüte verführen lassen und bin mit der Überraschung sehr zufrieden, kann ich daraus doch eine Mütze in einer mir wunderbar stehenden Farbe stricken.
Am Stand von Färbebengel hatte ich das Glück Nicolor anzutreffen. Wir treffen uns immer wieder mal auf diversen Wollveranstaltungen, einige ihrer Anleitungen habe ich auch bereits nachgearbeitet.
Im Februar 2027 findet das zweite von den Färbebengels organisierte Farbenrausch-Wollfestival in meiner Lieblingsstadt Hamburg statt, vielleicht schaffe ich es ja, hinzufahren. Mir als Hamburg-Fan gefallen im übrigen die Garnbezeichnungen der Färbebengel außerordentlich gut:
Direkt daneben hatte Filzrausch seinen Stand. Vor lauter Begeisterung über die gefilzten Kostbarkeiten bin ich völlig darüber weg gekommen, sie auch zu fotografieren, daher nur ein Stand-Übersichtsbild:
Ein echter Hingucker war auch diese Kreation. Ich habe von ihr eine Visitenkarte bekommen, finde sie aber gerade nicht, daher kann ich sie leider auch nicht verlinken.
Eine tolle Idee von Buttjebeyy war das Leipziger Allerlei.
Bei Stefis Wolle hat es mir besonders dieses ausgefallene Modell angetan – glatt rechts gestrickt mit Lace-Einsätzen an Ärmel und Bund habe ich bisher noch nirgends gesehen.
Am Stand von Dibadu habe ich erfahren, dass die Qualität Dibadu Funnies Curly Silk bald wieder verfügbar sein wird (im Online-Shop ab Mai). Das ist für mich deswegen interessant, weil ich Im Jahr 2012 diese Qualität zusammen mit einer Wollmeise Twin zu einem Pullunder verstrickt habe. Die Wollmeise war die Sonderfärbung Digitessa. Schon immer fehlte mir dazu eine Jacke, denn ein Pullunder lässt mich gerade im Winter oftmals an den Armen frieren. Letztes Jahr hatte ich nun das Glück, vier Stränge in dieser Färbung in der Qualität Pure kaufen zu können. Daraus werde ich eine passende Jacke stricken, vermutlich wieder die Jacke Farbenfroh. Und die Streifen oben würde ich eben gern aus der gleichen Qualität stricken, die ich auch bei dem Pullunder verwendet habe.
Langsam wurde ich müde und erschöpft, daher habe ich vermutlich auch die Sonderfärbung für das Wollefest am Stand von der Zauberwiese nicht gesehen. Ihr Stand war so belagert, dass ich auch kein Foto gemacht habe, aber ihr könnt euch auf Instagram einen Eindruck machen:
Ein besonderes Schmankerl waren noch die aus Wolle gestaltenten Hüte, die es an einem Stand zu sehen und zu probieren gab. Leider weiß ich den Namen des Standes nicht mehr und der Übersichtsplan ist auf der Wollefest-Seite nicht mehr zu finden.
Zu guter Letzt habe ich noch Anita von Schöwanü einen Besuch abgestattet und bin dort bei den kleinen Bobbeln schwach geworden. Derzeit habe ich ein Faible für Kleinmengen in verschiedenen Farbstufen.
Es gäbe noch so viel mehr zu berichten, ich war tatsächlich fast überfordert von der Vielzahl an Wollangeboten. Nach meinem persönlichen Eindruck sind die Anzahl der Händler mit Stoffen stark zurückgegangen im Vergleich zu den Jahren, in denen ich früher da war.
Beim Karminrot-Blog geht es beim heutigen Samstagsplausch um das Thema „Süchtig“. Ähnlich wie Andrea bin ich süchtig nach lesen, auch nach Hörbüchern, nach Garnen, Strick- und Häkelanleitungen und dem Handarbeiten selber. Allerdings versuche ich, zumindest die Sucht nach Garnen und Anleitungen in Papierform in den Griff zu bekommen, da ich ja mit engeren Wohnverhältnisse in meiner Rente rechne.
Kaffee hingegen ist für mich eher ein „nice to have“.
Bei Krimis bin ich allerdings auch sofort dabei, als Hörbücher oder auch Tatorte aus der ARD-Mediathek während des Strickens. Da es Wiederholungen sind, ist es nicht tragisch, dass ich nicht alles gebannt betrachte und wenn ich wirklich etwas nicht mitbekomme, was ich gern mitbekommen hätte, gibt es ja die 10-Sekunden-zurück-Taste, eine höchst praktische Erfindung. Bei Netflix und Prime Video gibt es einige Serien, die mich interessieren würden, aber letztlich verbringe ich gar nicht so viel Zeit vor der Mattscheibe, die in meinem Fall ein Tablet ist.
Derzeit hör-lese ich die Jahrhundert-Trilogie von Carmen Kohn * „Töchter einer neuen Zeit“, „Zeiten des Aufbruchs“ und „Zeitenwende“. Es sind dort die jeweils aktuellen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in eine Familiensaga eingebunden. Der Schreibstil ist spannend, das Hörbuch erfordert allerdings einiges an Aufmerksamkeit, weil der Beginn neuer Kapitel kaum erkennbar ist. Für mich ist es ein besonderes Schmankerl, dass die Familiengeschichte in der Stadt Hamburg verankert ist, meiner Herzensstadt.
Süchtig bin ich eventuell auch nach Wasser, allerdings nicht das zum Trinken, sondern das sprudelnde, warme, den Körper umschmeichelnde in Thermen oder auch in Whirlpools. Und diesbezüglich hat meine Woche hervorragend begonnen, denn ich war zusammen mit meiner Tochter im Urlaub im bayerischen Wald. Dort haben wir eine Ferienwohnung gefunden, die nicht nur in ihrer Ausstattung überzeugt hat, sondern sie hat einen eigenen Whirlpool und eine eigene Sauna, deren Benutzung bereits mit der Ferienwohnungsmiete abgegolten ist. Wir hingen also am Wochenende und auch noch am Montag entspannt auch im Whirlpool herum, lasen dort, tranken Sekt und häkelten sogar da. Möglich wurde das durch Getränkekühler von MSpa (Link zum Amazon, kein Affiliate).
Am Dienstag ging das Lotterleben aber leider zu Ende und ich habe den freien Nachmittag dazu genutzt, meinen Garn-Stash nochmal zu überarbeiten, fehlende Fotos zu machen, Teile meines Stashes bei Ravelry zum Verkauf einzustellen.
Zusätzlich habe ich am Mittwoch und am Freitag Zeit bei KfZ-Zulassungsstellen verbracht. Warum das so ist, könnt Ihr unter Punkt 5 des gestrigen Freitags-Füllers nachlesen, denn ich wiederhole mich ungern.
Und das Highlight dieser Woche war der Friseurbesuch am Donnerstag, endlich wieder kurze Haare. Leider vergaß ich, ein Foto zu machen und selber bekomme ich es natürlich niemals so gut hin, wie meine Friseurin. Vielleicht denke ich das nächste Mal dran, der nächste Termin ist am 3. Juni.
Das soll es für heute von mir gewesen sein, nun gehe ich mal schauen, was die Mitblogger zu berichten wussten. Euch allen wünsche ich einen angenehmen, sonnigen Samstagnachmittag.
*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Nicht nur, dass ich beim #FJKA2026 mitmache, ich bin auch beim #aprilvent von den #strickelfen dabei. Und das hat auch mit dem Wollefest Leipzig zu tun, denn dort habe ich die Färberin meines Adventskalenders von 2025 getroffen und sie hat an ihrem Stand auch das Modell ausgestellt, das ich aus der Adventskalenderwolle herstellen werde. Es handelt sich um Skudderia. Für meinen Adventskalender habe ich mir für die Qualität Moonwalker entschieden und 24 kleine Stränge und einen farblich dazu passenden 100-Gramm-Strang gekauft. Mit dazu gab es viele schöne Kleinigkeiten, davon habe ich aber leider kein Foto gemacht.
Zunächst habe ich die Farben in die von mir gewünschte Reihenfolge gelegt und sie dann in beschriftete Tütchen gepackt. Das war sehr gut, denn bereits jetzt hatte ich beim Stricken manchmal den Eindruck, dass ich es vielleicht anders sortieren würde, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ursprünglichen Plan. Da mir vermutlich 24 Streifen à fünf Reihen plus alle drei Farbstreifenfolgen einen Streifen im Kontrastgarn auch à fünf Reihen von der Länge her nicht reichen werden, habe ich noch drei Farben aus einem Moonwalkerüberraschungspaket mit fünf kleinen Strängen hinzugenommen. Ach ja, bevor ich es vergesse: ich stricke den Valentine Candy von Anke Telschow. Das ist eine kostenlose Anleitung für einen wunderbaren RVO (Raglan von oben)-Pullover gestrickt aus Wolle in der Stärke DK. Darum verstricke ich die Moonwalker doppelfädig, was die wunderbaren Schattierungen der Handfärbung m.E. noch besser hervorbringt.
Jetzt aber zum Leipziger Wollefest, hier die Fotos von Maikes Stand sowie dem tollen Ausstellungsstück des Vanetine Candy-Pullovers. Fertige Sets dafür könnt ihr übrigens auch bei der Skudderia kaufen.
Und soweit bin ich inzwischen:
Zu den bisherigen Beiträgen des Wollefestes findet ihr mit diesem Link.
Gestern habe ich weiter über das Wollefest Leipzig berichtet. Nach dem Wollmeisenstand war der Stand von Samelin Dyeworks. Der Stand war mir deswegen persönlich sehr wichtig, stammt schließlich die Seide, aus der ich mein Selinashirt gestrickt habe, von ihr.
Melinda, die Person hinter Samelin Dyeworks hat nicht nur ein Händchen für Materialien und Farben, sondern ist auch noch eine sehr, sehr sympathische, offene Person. Es war toll, dich getroffen zu haben!
Zu allen Beiträgen des Wollefestes Leipzig führt euch dieser Link.
Noch habe ich gar nicht alles über das Wollefest Leipzig geschrieben, aber ich habe mich vermutlich dort mit einer dermaßen saftigen Erkältung angesteckt, so dass ich zunächst außer Gefecht gesetzt war und bis heute mit Heiserkeit zu kämpfen habe. Aber immerhin reicht die Energie wieder, um zu stricken und auch dafür, dass ich mich um den Blog hier weiter kümmere. Den letzten Beitrag bezüglich des Wollefestes findet sich hier.
Bisher habe ich ja nur die Stände im Obergeschoß der Glashalle Leipzig vorgestellt, nun geht es also im Erdgeschoß weiter.
Beim Stand von „die Wollnerin“ fielen mir nicht nur die schönen handgefärbten Garne auf, sonder auch das Tuch der Kundin ist eine Augenweide:
Unmittelbar daneben der immer umschwärmte Stand der Wollmeise. Auch ich wurde dort fündig mit zwei Strängen Pure in der Farbe „Dani“. Auf einem weiteren Bild seht ihr, wie ausgesucht das Regal der Sonderangebote am Nachmittag bereits war.
Weiter geht es morgen, so richtig fit bin ich immer noch nicht. Alle Beiträge zum Wollefest Leipzig findet ihr unter diesem Link.
Bereits gestern habe ich erste Einblicke unseres Besuchs des Wollefests Leipzig gegeben. Heute nehme ich euch nun mit auf den weiteren Rundgang.
Der Stand von Screaming Colours war so belagert, dass keine schönen Fotos entstanden sind. Ich lasse euch aber die anderen Fotos ansehen, dann bekommt ihr vielleicht ein Gefühl dafür, wie voll es am Samstag war:
Ich habe dort das Beilaufgarn „Make it Rainbow“ von Rico Desgin gesehen und überlege noch, ob es sich als Beilaufgarn für ein Sommershirt eignet, das ich in Gedanken schon auf den Nadeln habe.
Beim Stand von Wolletroll könnt ihr sehen, dass es auch Stände mit einer breiten Pallette des Angebots gibt, hier findet man Industriewolle von Opal, gewickelte Bobbel und auch handgefärbte Stränge.
Alles rund um Alpakas und ihre Wolle konnte man beim Stand der Wollwerkstatt Sachsen Alpakas erfahren – und natürlich auch Wolle kaufen!
Ganz ursprünglich und bodenständig sind die Produkte des Rhönhof Lebensart:
Abelknit-Wolle, ein Label ohne eigene Homepage, ist dann farblich eher an der anderen Seite des Farbuniversums angesiedelt:
Der Blick wird aber auch noch von solchen ausgestellten Pretiosen abgelenkt:
Auch Papageien-Wolle punktet mit viel Bunt. Ein besonderer Hingucker war der Pullover, den die Chefin trug, sowohl farblich, von der Zusammenstellung der Muster als auch von der Schnittkonstruktion her.
Hiermit endet mein Bericht über das Obergeschoß des Wollfest Leipzigs. Mit dem Erdgeschoss geht es übermorgen weiter, denn morgen ist „me-made-mittwoch“ und da werde ich mein Shirt vom Teststrick für Tanja Manz vorstellen.
Eine Auflistung alle Beiträge über das Wollefest Leipzig findet sich unter diesem Link.
Vielleicht können sich manche noch an die Anfänge erinnern, damals eine Outdoorveranstaltung im Agra Park Leipzig. Hier habe ich im Jahr 2013 meinen ersten Auftritt aus Ausstellerin gehabt. Leider hat es am Sonntag so geregnet, dass wir vorzeitig abbrechen mussten.
Zeltstand von Zeenas Wollfühl-Oase auf dem Wollefest in Leipzig 2013
Im Jahr darauf zog dann die Veranstaltung in die Glashalle der Leipziger Messe, auch dort war ich als Ausstellerin dabei, wie auch in einigen Jahren danach. Hier die Bilder aus dem Jahr 2014:
Inzwischen ist das Fest zu einem fest etablierten Bestandteil in der Welt der Stoff- und Wollverrückten geworden.
Erstmalig war ich vergangenes Wochenende als reine Besucherin da und war überrascht, welches Gedränge herrscht. Oftmals kam ich gar nicht an die Stände richtig hin, um so von ihren vorteilhaften Seiten zu fotografieren, weil sie von Kundschaft umlagert waren, die natürlich Vorrang hat. Dennoch möchte ich hier ein paar Eindrücke vermitteln.
Es gab viele bekannte Gesichter auf Seiten der Aussteller. Aber auch mir bis dato unbekannte Färber*innen. Beispielsweise Maibellespflanzenfarben:
Der nächste Wollstand, den wir besuchten, war der Stand von Mrs. Green-Kreativ. Sie ist sehr gut bekannt mit meiner Reisebegleitung, beide treffen sich regelmäßig in Bad Aibling.
Bei Schnurstricks hat ein ausgefallener Wollabroller meine Aufmerksamkeit erregt und die Info, dass es in dem Grün nur noch diesen gäbe, habe ich mich auch prompt zum Kauf durchringen können. Ich glaube, ich muss mich doch mal mit 3D-Druck intensiver beschäftigen.
Überhaupt sind Objekte aus dem 3D-Drucker inzwischen fester Bestandteil auf solchen Wollmessen, wie mir bereits auf dem Wollmarkt Hirschaid aufgefallen ist. Auch in Leipzig gab es bunte Wollschalen, sogar noch origineller als die in Hirschaid. Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, an welchem Stand ich sie gesehen habe. Vielleicht weiß das jemand meiner Leserschaft, ein Kommentar wäre dann toll.
Überhaupt erschlägt einen die Fülle der Angebote. Dabei habe ich bewusst nur Stände betrachtet, die Wolle angeboten haben. Alle Stände mit Stoff, Schmuck, Krimskrams, Knöpfen usw. habe ich achtlos liegen lassen.
Von Locoporella konnte ich gerade noch ein Foto machen, bevor immer mehr Kunden in ihren Stand strömten. Sie hatte neben ihren wunderschönen Garnen auch ihr Buch „Stricken mit handgefärbten Garnen“ dabei und jeder, der für mehr als 100,00 € einkaufte, bekam eins geschenkt. Aber da ich mich sowohl beim Wollekauf in Zurückhaltung üben möchte als auch meine Zugfahrt nach Hause nicht mit einem zusätzlichen Gewicht eines Buches belasten wollte, ließ mich dieses Angebot kalt.
Bei Dornröschens Keller gibt es nicht nur Wolle, sondern auch mir praktisch wirkende Projekttaschen:
Erst kürzlich habe ich mir das E-Book zu so einer Projekttasche auf Etsy gekauft, weil ich die Form so faszinierend finde. Dort noch Henkel anzubringen, ist eine gute Idee. Wenn ich damit meine Erfahrungen gemacht habe, werde ich natürlich hier berichten. Projekttaschen in dieser Form (schräge Reißverschlussführung, um eine Art „Körbchen“ beim Auseinanderklappen zu erreichen) gab es auf dem Wollfest auch in Leder, leider sehr, sehr hochpreisig. Auch hier weiß ich nicht mehr, an welchem Stand ich es gesehen habe.
Später trafen wir beim Globus (der Supermarkt neben der Messe) im Gastro-Bereich eine Dame, die genau diese Tasche hat und sagte, sie wäre nicht ganz so praktisch, wie sie es sich vorgestellt hat, weil der Stoff an der Seite nicht so hoch ist und dadurch beim Öffnen der Tasche manchmal Stricksachen herauspurzeln. So habe ich die Erklärung zumindest verstanden. Wie auch immer, 160,00 € für eine Projekttasche werde ich sicherlich nicht ausgeben. Davon kann ich ja schon den nächsten Wollfestbesuch bestreiten.
Ausgesprochen toll finde ich die Idee von „Undoyarn“, zu deutsch „Rückgängig gemachtes Garn“. Neben Kursen zum Reparieren und Selbermachen bietet Undoyarn auch Garne an, die aus geribbelten Strickstücken bestehen.
So, für heute war es das, morgen werde ich vom weiteren Rundgang berichten. Bleibt gespannt. Für eine Übersicht über alle Beiträge zum Thema Wollefest Leipzig könnt ihr diesen Link anklicken.
Heute vor 13 Jahren, also vor 4.748 Tagen, war ich das erste Mal auf der h+h cologne, der Fachmesse für Handarbeiten und Hobby in Köln. Aus Zeit- und Kostengründen habe ich nicht in Köln übernachtet, sondern bin ich sehr früh mit dem ICE nach Köln gefahren und sehr spät wieder daheim gewesen. Das habe ich in den Folgejahren jeweils anders gemacht. Aber der Messebesuch war beeindruckend, ich war überwältigt von den Inspirationen, die ich dort gesammelt habe.
Eine Auswahl der damals von mir gemachten Fotos könnt ihr hier sehen. Was galt damals als Trend? Was hat sich durchgesetzt, was ist gefloppt? Was ist nach wie vor aktuell, also zeitlos?
Noch kann ich es nicht lassen, dieses Mal hat die KI folgendes Bild für diesen Beitrag generiert:
Auf dem Weg dorthin begleiteten uns schon bunt beleuchtete Kräne:
Für 18,62 € konnte man sich ab Anfang März ein Ticket sichern, diese waren aber sehr schnell ausverkauft. Ab 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr bekam man exklusiven Zugang zu dem Laden. Versprochen waren Häppchen und ein Goody-Bag und natürlich ein reger Austausch über Handarbeiten. Zusätzlich gab es noch 15% Rabatt auf Einkäufe. In einer Mail am Veranstaltungstag wurde explizit darauf hingewiesen, dass das Mitbringen eigener Handarbeiten an diesem Abend ausdrücklich erwünscht ist.
Die Auswahl an Kurzwaren ist unfassbar groß, und auch bei der Wolle setzt Ludwig Beck auf ein sehr gutes Sortiment hochwertiger Garne.
Lasst euch mit Hilfe der Fotogalerie ein wenig mitnehmen in den gestrigen Abend:
Es gibt im Laden auch Inspirationen für den Wohnbereich:
Gekauft habe ich ein Häkelset für einen Buddah (dieser ist Teil eines „Gesamtkunstwerks“ mit eigener Geschichte, über die werde ich hier ganz sicher auch berichten, wenn das alles fertig und vorzeigbar ist), das ihr auf einem der Galeriefotos entdecken könnt und Knöpfe für meine Jacke, die ich gerade stricke.
In meinem Goody-Bag waren diese Dinge drin, jede bekam das gleiche, lediglich die Farben der Baumwolle unterschieden sich, waren aber durchwegs harmonisch aufeinander abgestimmt.
Auch heute will ich euch an der Kreativität der KI teilhaben lassen, das ist das Bild, das sie aus diesem Blog-Beitrag gemacht hat: