Immer wenn ich handarbeitenden Menschen im ÖPNV treffe, freue ich mich, schließlich bin ich auch eine begeisterten Handarbeitende auf meinen Pendelfahrten.
Vergangenen Dienstag saß eine junge Frau in der U-Bahn in München neben mir und häkelte dieses schöne Stück.
Sie erzählte, dass das eine Decke wird aus ca. 200 Quadraten, 20 fertig hätte sie schon. Die Anleitung stammt von einem Youtube-Video und natürlich habe ich mich auf die Suche danach gemacht:
Falls also jemand die Idee aufgreifen möchte, hier findest du alles dafür.
Montag mit Sonnenschein und Frühlingsgefühlen. Dieses Wetter herrschte schon letzten Samstag und ich habe es zu einem Stadtbummel genutzt.
Dabei wurde ich vom Eingangsbereich des C & A magisch angezogen, denn ein Strickpullover fiel mir in den Blick:
Gestrickt aus 100 % Baumwolle mit einem aparten Muster. Es stellt sich die Frage, warum man sich diesen Pullover für 19,99 € kaufen, wenn man sich auch Garn für 50,00 € kaufen kann und selber stricken.
So lustig die Frage klingt, so ernst ist der Hintergrund, denn dieser Pullover wäre beispielsweise für meine Figur nicht schmeichelnd, ich bräuchte ihn länger. Und eine leichte A-Form wäre besser für mich.
Also habe ich mir mal die Mühe gemacht und das Muster analysiert. Ob man den Pullover dabei klassisch in Einzelteilen oder als RVO (Raglan von oben) arbeitet, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Hier kommt jedenfalls der Mustersatz, aufgezeichnet von unten nach oben, denn auch so ist der Originalpullover gestrickt:
Ich bin gespannt, ob er nachgestrickt wird. Ein zumindest farblich ähnliches Projekt habe ich bereits seit unserem letzten Sommerurlaub im Sinn, das Garn dafür ist auch bereits vorhanden, ich habe es in der Ajoure Breiboutique in Joure von mP geschenkt bekommen: