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Ansonsten war heute ein ungewöhnlicher Arbeitstag, denn in meiner Abwesenheit wurde mein Büro in einen anderen Raum verlegt, also musste ich zunächst Kartons auspacken.
Stricktechnisch bin ich bei Ringeln angekommen – zwei Pullover entstehen parallel nach der Anleitung Aprilwetter von Anke Telschow.
Das war es schon für heute, mich ruft intensiv der Biergarten.
Tadaa – hier kommen die gestern angekündigten Tragefotos meines Upgrade-your-clothes-Projekts:
Man beachte bitte die exakt zu den Jackenfarben passenden Ohrstecker, die ich bei einem Drogeriemarkt gekauft habe. Die Jacke ist die Delta nach der Anleitung von Nicolor, die ich bereits hier vorgestellt habe.
Diniert haben wir gestern dann im Restaurant Herzstück in Erlangen. Die mediterrane Küche dort wird erstklassig zubereitet und das Konzept sieht vor, dass man sich durch möglichst viel durchprobieren kann. Ich war auf jeden Fall sehr begeistert, sowohl vom Konzept, als auch von den Gerichten und vom Service.
Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.
Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.
An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.
Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.
An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.
Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.
Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.
Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.
Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.
Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.
Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:
Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.
Für den heutigen Tag haben wir uns einen Ausflug nach Stralsund vorgenommen. Insbesondere wollten wir das Ozeaneum besuchen und uns an der Architektur der Stralsunder Häuser und Kirchen erfreuen. Letztes Jahr habe ich eine Dienstreise nach Stralsund absolviert und in dem Zusammenhang bereits das Meeresmuseum angesehen, aber für das Ozeaneum blieb keine Zeit. Apropos Zeit, die sollte man für den Besuch unbedingt mitbringen, denn es gibt wirklich viel, viel zu entdecken. Alles ist sehr gut erklärt, es gibt eigentlich für jede Altersklasse dort etwas.
Das ist das giftigste Tier Europas, das Petermännchen (Trachinus draco). Es lebt an der Nord- und Ostseeküste.
Anschließend machten wir uns bei gefühlt heißem Wetter (es waren so um die 29 °C mit leichtem Wind – wir wissen es, im Rest der Republik, also sowohl in Bayern als auch in Hamburg, träumt man derzeit von solchen Werten) auf, um die Innenstadt von Stralsund (erneut) zu entdecken. Dabei sind auch einige sehenswerte Aufnahmen entstanden.
Im Wollladen von Stralsund habe ich Wolle gekauft, einmal im Urlaub Wolle kaufen muss sein. Ich habe mich für die Elastico von Lana Grossa entschieden in der Farbe 144-Zyklam. Daraus soll eine kurzärmlige Jacke zu einem Sommerkleid entstehen. Wer Ideen für eine Anleitung hat, gerne her damit. Fotos der Wolle kann ich euch nicht zeigen, denn im Laden war nicht genügend vorrätig. Aber wundervollerweise kann man sich die Knäuel portofrei schicken lassen!
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Tag 5 auf Rügen stand ganz unter dem Zeichen des „Rasenden Rolands„. Der Rasende Roland ist ein Schmalspurzug der Rügenschen Bäderbahn (RüBB), gezogen von einer Dampflokomotive. Insgesamt hat die RüBB mindestens vier (auf der Homepage steht, es sind acht!) dieser beeindruckenden Lokomotiven, so viele sahen wir nämlich. Ausgestattet mit einem Tagesticket für 35,00 € und einem Schmalspuraufschlag in Höhe von 12,00 € als Ergänzung vom Deutschlandticket konnten wir soviel und so oft mit dem Zug fahren, wie wir wollten. Die Strecke des Zuges geht von Lauterbach Mole über Putbus nach Binz, Sellin, Baabe und Göhren, um nur die wichtigsten Bäder der Strecke zu nennen.
Unser erster Streckenabschnitt führte uns von Baabe nach Binz. Dort verließen wir den Rasenden Roland und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Seebrücke. Auf dem Weg dorthin gönnten wir uns bei Junge Die Bäckerei ein Frühstück. Und dann ging es auf die Seebrücke, um Fotos des oft fotografierten Kurhauses Binz zu machen. Von der Seebrücke aus sieht man auch den berühmten Müther-Turm des Rügener Bauingenieurs Ulrich Müther. Als wir noch am Ende der Seebrücke verweilten, hatten wir das Glück, dass ein Passagierschiff dort anlegte.
Bei zunehmender Hitze traten wir den Rückweg zum Bahnhof an, setzten uns in den nächsten Zug in Richtung Göhren (also in die Richtung, aus der wir kamen) und stärkten uns im Restaurant am Bahnhof Sellin. Das ist sehr empfehlenswert. Ein Blick auf den Fahrplan verriet uns dann unsere nächsten Pläne: Mit dem Zug um 15:05 Uhr fuhren wir in Richtung Göhren, dort blieben wir im Zug, der uns ab 15:54 Uhr in Richtung Putbus brachte. Auf dieser Fahrt nutzen wir auch noch den mitgeführten Buffetwagen (ratet, wer vergessen hat, Bilder zu machen) und genossen die gesamte Fahrt bis Lauterbach Mole – ich mit Strickzeug. Von dort wird der Zug mit einer Diesellok zurück nach Putbus gezogen und während des halbstündigen Aufenthalts wird die Dampflokomotive mit Wasser und Kohlen bestückt. Wir fuhren dann die Strecke noch bis Baabe zurück, um dort nach ein paar Einkäufen wieder zur Ferienwohnung zu radeln.
Hier noch Videoaufnahmen der Lokomotive bei der Arbeit:
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.
Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.
Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.
Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.
Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:
Alle sehen aufs Meer, Menschen und Möwen.
Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.
Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.
Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.
*„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“
Bei Amberlight gibt es eine neue Linkparty, nämlich „Besser spät als nie“ – kurz: #BSAN. Dort kann man alle Beiträge verlinken, die eben zum Thema passen.
Und in diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass ich viele meiner Strickstücke noch gar nicht vorgestellt habe. Die Linkparty ist eine gute Gelegenheit, dies nachzuholen.
Ich fange mit der Jacke Delta an. Sie ist gestrickt aus der Wolle Bingo von Lana Grossa und nach der Anleitung Delta von Nicolor. Insgesamt habe ich 1.344 Meter mit Nadeln der Größe 4,5 mm verstrickt. Ich mag die Jacke sehr gerne, denn sie wärmt gut und ist unempfindlich, was die Pflege betrifft, denn die Wolle kann in der Maschine gewaschen werden.
Die ersten Aufnahmen der Jacke sind vergangenes Jahr in Hamburg entstanden:
Durch ihre pflegeleichte Art ist es auch die richtige Jacke, wenn ich im Wollgeschäft aushelfe, so wie erst kürzlich:
Und wer jetzt neugierig ist und wissen möchte, welches Wollgeschäft das ist: Es ist die Wolltanke in München. Hier bekommt ihr noch ein paar Einblicke aus dem Laden, die Auswahl ist wirklich riesig:
Es gibt natürlich auch nützliches Zubehör in verschiedenen Ausführungen und Perlen zum Einstricken.
Toll finde ich auch die Spendenbox für Socken – da weiß man, dass die Spende den richtigen Personen zugute kommt und die Idee nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen soll durch fragwürdige Weltrekorde.
Die Feiertage in den letzten Wochen haben mich in Sachen Blog führen etwas aus der Bahn geworfen, aber nun geht es hier weiter. Es geht um Punkte, einige Punkte möchte ich ansprechen, ohne dass es irgendwo Pünktchen zu sehen geben wird.
Zunächst ist mir eine Punktlandung gelungen, die hier vorgestellte Jacke wurde nämlich heute fertig. Dazu hat das Wetter freundlicherweise punktuell mitgespielt und die dunklen Regenwolken während des Fototermins nicht gezeigt. Und eine weitere Punktlandung ist der Verbrauch des Garns – es sind nämlich genau zwei ganze Knäuel übrig geblieben. Um welche Jacke handelt es sich?
Die Jacke 41 Setapura von Lana Grossa ist fertig. Ausführlich vorgestellt habe ich sie in diesem Blogartikel. Ich habe auch in Erwägung gezogen, dass ich sie für das #FJKA fertig stelle, das hat allerdings leider nicht ganz geklappt, da war vergangenen Sonntag die Timline zu Ende. Nun aber hier die Tragefotos:
Die Knöpfe habe ich bei Ludwig Beck Kurzwaren & Wolle bei einer Veranstaltung gekauft. Wie gut sie passen, ist sehr schwer fotografisch einzufangen. Sie haben zwar die gleiche Farbe wie die Jacke, aber durch das leicht schimmernde, sind es hübsche Hingucker:
Ganz besonders freut mich, dass meine Vorstellung, eine Jacke farblich passend zu mehreren Sommerkleidern zu fertigen, aufgegangen ist. Seht euch nur an, wie gut die Jacke zu den Kleidern passt.
1. Bei Magnum fällt mir sowohl das Eis als auch die Fernsehserie, bei der die Waffe Magnum eine Rolle spielt, ein.
2. Die Besuche der Bregenzer Festspiele in den Jahren 2022 (Madame Butterfly) und 2024 (Der Freischütz) waren für mich spektakulär, daher freue ich mich, dass wir auch dieses Jahr (La Traviata) wieder da sein werden. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter hält.
3. Ich verstehe nicht, warum sich manche Menschen beim Autofahren so viel Stress machen, in dem sie auf unübersichtlichen Strecken überholen, dicht auffahren oder bei zähfließendem Verkehr auf der Autobahn (regelmäßg der Fall, wenn ich nach München fahre). Meist ist die Zeitersparnis bzw. der Vorsprung nur minimal, wenn überhaupt vorhanden.
4. Hochwertige Möbel sind anscheinend weitestgehend zeitlos, jedenfalls habe ich meinen im Jahr 2023 gebraucht gekauften Schrank in identischer Form erst neulich (im Januar 2026) im Möbelhaus gesehen.
5. Das Gefühl von Überforderung kommt bei mir sehr schnell, wenn ich mir zuviel auf einmal vornehme.
6. Daher sind eingebaute Tage ohne besondere Termine wie für mich gemacht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Filmeabend vor dem TV mit mP , morgen habe ich geplant, einen Hofflohmarkt zu besuchen, falls das Wetter entsprechend lange Regenpausen zulässt und Sonntag möchte ich bei meinem Frühlingsjäckchen weiter kommen, also ist stricken angesagt! Das Rückenteil ist schon fertig und ein halbes Vorderteil auch.
Die vergangene Woche hat versprochen, was ich beim Montagsstarter kommunizierte. Die Ladies Night in der Apotheke war enttäuschend (also für die Apotheke – für mich waren die wenigen anderen Kundinnen eher ein positiver Aspekt) gering besucht. Auf die Weise kam ich schnell zu der Beratung der von mir angedachten Produkten, und habe auch das Gewünschte kaufen können.
Beim Me-Made-Mittwochs-Beitrag war ich zeitlich gefühlt sehr knapp dran (man kann sogar bis Donnerstag verlinken, aber das widerstrebte mir aus unerklärlichen Gründen), der Pullover ist tatsächlich erst an diesem Tag fertig geworden, aber – Tataaaaaa – es ist geglückt. Derzeit trocknet der inzwischen gewaschene Pullover und ich hoffe stark, morgen schönere Tragefotos als dieses auf meinem Blog zeigen zu können.
Am Donnerstag Abend war dann wie geplant der Stricktreff der Oberpfälzer Stricklieseln und es war überraschenderweise außergewöhnlich heiter und lustig. Es ist immer schön, versteht mich nicht falsch, aber es ist nicht so, dass ich jedes Mal Tränen lachen muss, vergangenen Donnerstag aber schon.
Heute geht es bei Karminrot darum, negative Alltags-Erlebnisse (also nicht traumatisierendes) in etwas weniger Negatives zu wandeln. Sie benutzt dazu dir Formel „Gut, dass…“ und bringt auch gleich ein praktisches Beispiel, wie man es anwenden kann.
Ich glaube, der von ihr beschriebene Effekt, Imponderabilien des Lebens durch Überlegungen zu relativieren, was denn noch schlimmeres hätte passieren können, ist eine von mir schon lange angewandte Methode. Allerdings nutze ich sie selten bewusst bei solchen Alltagsmissgeschicken, sondern eher bei Situationen, über die ich mir im Vorfeld große Gedanken mache. Wenn ich da im Gedankenkarussell bin, komme ich aus dieser Kreisbahn heraus, in dem ich mich frage, was denn schlimmstenfalls passieren kann. Auf die Weise baue ich gedanklich verschiedene Szenarien auf, was letztlich dazu führt, dass ich mindestens Plan A bis F parat habe. Das hilft mir, gelassen zu sein, ich mag keine überraschenden unangenehmen Wendungen.
Bei diesen alltäglichen Unannehmlichkeiten ärgere ich mich leider nur allzu oft doch noch über meine eigene Ungeschicklichkeit, ich verzeihe mir Fehler offenbar nur schlecht. Aber da ist mP eine große Hilfe, er erdet mich dann, indem er meinen Fokus vom Klagen über die eigene Unfähigkeit hin zu Überlegungen, wie man nun das Beste aus der Situation machen kann, hinlenkt.
Mit diesem Statement habe ich für heute blogmäßig fertig, ich lese noch nach, was den anderen zum Thema eingefallen ist und kümmere mich weiter um die Terrasse, damit sie sommerfest wird.