Den gestrigen Tag wollten wir mit einem Frühstück im Hauptbahnhof starten, allerdings sind wir auf dem Weg dorthin im Mitte Café Hamburg hängen geblieben. Dort haben wir ein wunderbares und sehr sättigendes Frühstück zu uns genommen.
Das hat uns für unser nächstes Ziel gestärkt, das Panoptikum. Ein Teil der Überlegung hierzu war, dass es dort nicht so heiß wie draußen wein würde, gestern war nämlich der vermutlich heißeste Tag unserer Reise.
Hierzu liefen wir erneut über die Reeperbahn – ich glaube, ich war in meinem Leben vorher noch nie so oft dort wie in diesem Urlaub. Gelernt haben wir, warum die „Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen“ Hamburger heißt.
Das Panoptikum ist sehr empfehlenswert, das Arrangement der Figuren führt dazu, dass man manchmal nicht sicher ist, ob es eine Wachsfigur oder ein lebender Mensch ist. Hier ein paar Eindrücke davon:
Insbesondere das Arrangement der Figuren Obama und Trump zeigt einen feinen Sinn für Humor.
Weiter ging es erneut zu den Landungsbrücken, weil wir uns mit einer Fähre der HADAG zur Elbphilharmonie, kurz auch Elphi genannt, bringen lassen wollten. Auf dem Wasser ging ein angenehmens Lüftchen und dank Deutschlandticket sind wir die Strecke dann tatsächlich hin, zurück und hin gefahren.
Noch bis Anfang Oktober ist der Eintritt für die Plaza kostenlos, man muss sich aber dennoch ein gedrucktes Ticket abholen. Inzwischen war ich so fertig von der Hitze, dass ich keine Fotos auf der Elphi gemacht habe, aber auf Instagram findet ihr unter dem #elbphilharmonie ca. 519 Tausend Beiträge.
Danach – es war früher Nachmittag – hatten wir Hunger, wollten sitzen und hätten es gern kühler. Also fuhren wir zurück zur Europa-Passage und aßen dort beim Hanoideli sehr gut.
Danach gönnten wir uns eine Auszeit im Hotel, bevor wir abends loszogen, das bunte Lichtertreiben auf der Reeperbahn zu erleben:
Auch dieser Tag forderte uns viele Schritte ab und so sank zumindest ich relativ früh ins Bett.
Wie vielleicht einige von euch wissen, kommt mP aus Hamburg. Und daher fahren wir häufiger in diese wunderschöne Stadt, die immer schon meine liebste Großstadt war. Ich kenne die Stadt nämlich von Kindesbeinen an, weil auch wir dort Verwandtschaft haben.
Anfang August ist es immer so weit, wegen eines Geburtstags fahren wir eben auch nach Hamburg, allerdings ist dieses Mal das Setting ein anderes. Da mP diese Woche keinen Urlaub bekam und ich vorher mit einer Kollegin vereinbart habe, dass ich ihr Hamburg zeigen würde, bin ich gestern alleine losgefahren. Die Fahrt verlief relativ ereignislos, zwei Staus hatte ich, das nehme ich aber stoisch hin. Auf dem Weg dorthin sah ich ein Hiltiauto an einer Ladestation, kennt ihr die Memes vom #hiltipassat? Gestern jedenfalls sah ich einen elektrischen #hiltiskoda:
Das Hotel, das wir uns für diese Reise ausgesucht haben, liegt direkt neben dem berühmten Hotel Atlantic, in dem Udo Lindenberg wohnt. Es ist das Ibis Alster Centrum. Nur 500 Meter vom Hauptbahnhof und 50 Meter von der Außenalster entfernt, liegt es ideal und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Meine Kollegin kam mit dem Zug und dennoch 😉 pünktlich an. Wir hatten also ab dem späten Nachmittag Zeit, mit dem Sightseeing zu beginnen, vorher hieß es aber, den aufziehenden Hunger zu bekämpfen. In einem Roman habe ich mal von „Frau Möller“ gelesen, so dass wir dieses Lokal testeten. Was soll ich sagen – es war so gut, dass wir für Sonntag Abend gleich einen Tisch bestellten.
So gestärkt traten wir dann die Erkundungstour an. Zunächst liefen wir zur Außenalster und an ihrem Rand Richtung Innenstadt.
Weiter ging es vorbei an der Binnenalster, …
…durch die Alsterarkaden…
…und dann am Rathaus (sorry, kein Foto gemacht, ich kann aber gern eins von früheren Reisen nachreichen) vorbei mit der S-Bahn zur Haltstelle Reeperbahn. Dort schlenderten wir drüber…
und machten uns dann weiter zu Fuß auf zu den Landungsbrücken.
Statt Tickets für eine der kostspieligen Hafenrundfahrten zu kaufen, haben wir uns in die Linie 62 der HADAG gesetzt und für wenig oder gar kein zusätzliches Geld – denn das Deutschlandticket hat dort Gültigkeit – in der Abendsonne bis nach Finkenwerder und zurück schippern lassen.
Eigentlich hatten wir dann vor, uns die Reeperbahn noch bei Nacht anzusehen, aber unsere Füße waren der Meinung, dass eine längere Liegepause in Form von Nachtruhe gut tät, also sind wir von den Landungsbrücken mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und die wenigen Meter zum Hotel gelaufen.
Ein wundervoller Tag ging zu Ende und ich freue mich schon auf unsere heutigen Erlebnisse.
In einem meiner Beiträge über das Leipziger Wollefest habe ich euch diese Bilder gezeigt und dazu geschrieben:
Ein echter Hingucker war auch diese Kreation. Ich habe von ihr eine Visitenkarte bekommen, finde sie aber gerade nicht, daher kann ich sie leider auch nicht verlinken.
Und wie sagt ein altes Sprichwort: „Ein gutes Haus verliert nichts.“ Das trifft auch auf mein Haus respektive meine Wohnung zu – ich habe die Visitenkarte inzwischen gefunden. Verantwortlich für diese tolle Kreation ist Kira.Thingmaker, die auf Instagram zu finden ist. Damit ihr nicht eventuell enttäuscht seid, sie ist eine Cosplayerin, es ist also kein handarbeitstypischer Account.
Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.
Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.
An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.
Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.
An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.
Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.
Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.
Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.
Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.
Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.
Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:
Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.
Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.
Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.
Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.
Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:
Alle sehen aufs Meer, Menschen und Möwen.
Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.
Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.
Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.
*„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“
Pünktlich zum Me-Made-Mittwoch wurde heute mein Valentine Candy von Anke Telschow aka Smilla-DA fertig. Die Anleitung gibt es kostenlos auf Ravelry. Gestrickt habe ich ihn aus der Qualität Moonwalker von Skudderia. Die vielen Farben stammen vom wundervollen Adventskalender 2025.
Manche haben ja vielleicht das „Drama“ mitbekommen, dass mir vom Adventskalender die Farbe des großen Strangs ausgegangen ist. Inzwischen habe ich nachbestellt und einen weiteren Strang erhalten, allerdings war ich damit für den #aprilvent der #strickelfen auf Instagram zu spät. Aber heute ist der Pullover ja nun (fast) fertig geworden. Es sind noch die Fäden zu vernähen und Badetag muss er auch noch haben, das erledige ich dann morgen.
Insgesamt habe ich 552 Gramm verstrickt, das entspricht 2.318,4 Metern. Diesmal habe ich mir auch besonders viel Mühe mit den Details gegeben, besonders stolz bin ich auf die unteren Bündchen. Sie rollen sich nicht ein und klappen auch nicht hoch, obwohl sie sehr kurz sind. Zur beschriebenen Anleitung geht es hier entlang.
Und hier nun endlich das Foto des fertig gestrickten Pullovers. Leider sind die Temperaturen inzwischen entschieden zu hoch für dieses wärmende Stück, aber dennoch werde ich bald ein Tragefoto nachreichen.
Nachtrag: gestern Abend war es viel zu dunkel für Tragefotos, daher reiche ich sie nach. Meine Idee ist es, diesen Pullover zu einem dunkeltannengrünen Satinrock zu tragen – Kontraste finde ich sehr reizvoll. Das Grün des Rocks entspricht in etwa dem untersten grün des vierten Farbstreifens (jeweils drei Farben bezeichne ich als einen Farbstreifen) von der unteren Ärmelkante. Auch von der Rückseite betrachtet, passt der Pullover sehr gut. Nach dieser Anleitung werde ich sicherlich nochmal etwas stricken.
Auch heute gibt es bei antetanni einen Lückentext als Montagsstarter. Etwas verwirrt hat mich die Überschrift, denn in der Wochenzählung sind wir schon eins weiter, aber so richtig stört es ja nicht. Hier also nun der Lückentext:
Ich wusste gar nicht, dasses in Regensburg diese Handdruckerei gibt, von der ich unter Punkt 2. berichte.
Rückblickend war manche meiner Entscheidungen vielleicht nicht die beste, aber in einem Beitrag vom Bayerischen Rundfunk (unten direkt eingebunden, für die, die es sehen möchten) habe ich das Zitat: „Wer Umwege macht, lernt die Gegend kennen.“ gehört und wer weiß, die Umwege, die ich heute als Fehlentscheidung interpretieren würde, waren eventuell einfach notwendig.
Sowohl mit mP als auch mit meiner Tochter sowie mit beiden zusammen kann ich sehr gut Hand in Hand arbeiten, das haben wir vergangenes Wochenende erst wieder unter Beweis gestellt, als wir den großen Terrassentisch endlich auspackten und aufbauten.
Im Swimspa im Garten meiner Tochter zu faulenzen, am besten noch mit einem Getränk in der Hand,finde ich herrlich erfrischend.
„Ich liebe es“ ist eine Formulierung, die ich nicht mag und versuche, nicht zu nutzen. Liebe ist etwas, das ich ungern auf Gegenstände oder Gegebenheiten anwende. Was ich aber sehr gern mag, sind Aufenthalte in Thermen, Whirlpools, am Wasser und in Hamburg , wobei ich insgesamt gern reise.
Seitdem ich keinen Garten mehr habe, interessiere ich mich auch gar nicht mehr so sehr für die Menge des heruntergekommenenRegens. Wobei das Stichwort „Regen“ ja auch im Sinne von Bewegung gemeint sein könnte, bekanntermaßen bringt ja sich regen Segen. Und dann gibt es noch diese gleichnamige Stadt im Bayerischen Wald, durch die ich erst vor zwei Wochen durchgefahren bin während unseres Urlaubs in Zachenberg. Und in Regen wurde schon oft das Wollfestival Ois um d’Woi (Fotos aus dem Jahr 2017 zeige ich euch morgen auf diesem Blog!) durchgeführt, dieses Jahr wieder am 20. September. Praktischerweise sind wir da in Dürrwies im Urlaub, von da ist es ein Katzensprung nach Regen.
Im Kalender steht diese Wochezunächst eine Ladies Night bei unserer Apotheke heute Abend, am Mittwoch hoffentlich ein Beitrag auf diesem Blog zum Me-Made-Mittwoch und am Donnerstag ein Treffen der Oberpfälzer Stricklieseln, ichhabe das weitere Aufräumen der Terrasse für kommendes Wochenende geplant denn NATÜRLICH sind wir nicht fertig geworden, und dann freue ich mich auf ein leckeres sous-vide-gegartes Rinderfilet mit Pfeffer-Cognac-Sauce und Ofenkartoffeln am Sonntag. Wenn es gelingt, lasse ich euch das Rezept wissen.
Nicht nur, dass ich beim #FJKA2026 mitmache, ich bin auch beim #aprilvent von den #strickelfen dabei. Und das hat auch mit dem Wollefest Leipzig zu tun, denn dort habe ich die Färberin meines Adventskalenders von 2025 getroffen und sie hat an ihrem Stand auch das Modell ausgestellt, das ich aus der Adventskalenderwolle herstellen werde. Es handelt sich um Skudderia. Für meinen Adventskalender habe ich mir für die Qualität Moonwalker entschieden und 24 kleine Stränge und einen farblich dazu passenden 100-Gramm-Strang gekauft. Mit dazu gab es viele schöne Kleinigkeiten, davon habe ich aber leider kein Foto gemacht.
Zunächst habe ich die Farben in die von mir gewünschte Reihenfolge gelegt und sie dann in beschriftete Tütchen gepackt. Das war sehr gut, denn bereits jetzt hatte ich beim Stricken manchmal den Eindruck, dass ich es vielleicht anders sortieren würde, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ursprünglichen Plan. Da mir vermutlich 24 Streifen à fünf Reihen plus alle drei Farbstreifenfolgen einen Streifen im Kontrastgarn auch à fünf Reihen von der Länge her nicht reichen werden, habe ich noch drei Farben aus einem Moonwalkerüberraschungspaket mit fünf kleinen Strängen hinzugenommen. Ach ja, bevor ich es vergesse: ich stricke den Valentine Candy von Anke Telschow. Das ist eine kostenlose Anleitung für einen wunderbaren RVO (Raglan von oben)-Pullover gestrickt aus Wolle in der Stärke DK. Darum verstricke ich die Moonwalker doppelfädig, was die wunderbaren Schattierungen der Handfärbung m.E. noch besser hervorbringt.
Jetzt aber zum Leipziger Wollefest, hier die Fotos von Maikes Stand sowie dem tollen Ausstellungsstück des Vanetine Candy-Pullovers. Fertige Sets dafür könnt ihr übrigens auch bei der Skudderia kaufen.
Und soweit bin ich inzwischen:
Zu den bisherigen Beiträgen des Wollefestes findet ihr mit diesem Link.
Auf dem Weg dorthin begleiteten uns schon bunt beleuchtete Kräne:
Für 18,62 € konnte man sich ab Anfang März ein Ticket sichern, diese waren aber sehr schnell ausverkauft. Ab 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr bekam man exklusiven Zugang zu dem Laden. Versprochen waren Häppchen und ein Goody-Bag und natürlich ein reger Austausch über Handarbeiten. Zusätzlich gab es noch 15% Rabatt auf Einkäufe. In einer Mail am Veranstaltungstag wurde explizit darauf hingewiesen, dass das Mitbringen eigener Handarbeiten an diesem Abend ausdrücklich erwünscht ist.
Die Auswahl an Kurzwaren ist unfassbar groß, und auch bei der Wolle setzt Ludwig Beck auf ein sehr gutes Sortiment hochwertiger Garne.
Lasst euch mit Hilfe der Fotogalerie ein wenig mitnehmen in den gestrigen Abend:
Es gibt im Laden auch Inspirationen für den Wohnbereich:
Gekauft habe ich ein Häkelset für einen Buddah (dieser ist Teil eines „Gesamtkunstwerks“ mit eigener Geschichte, über die werde ich hier ganz sicher auch berichten, wenn das alles fertig und vorzeigbar ist), das ihr auf einem der Galeriefotos entdecken könnt und Knöpfe für meine Jacke, die ich gerade stricke.
In meinem Goody-Bag waren diese Dinge drin, jede bekam das gleiche, lediglich die Farben der Baumwolle unterschieden sich, waren aber durchwegs harmonisch aufeinander abgestimmt.
Auch heute will ich euch an der Kreativität der KI teilhaben lassen, das ist das Bild, das sie aus diesem Blog-Beitrag gemacht hat:
Es ist entschieden, ich werde den Pullunder ribbeln. Allerdings gar nicht ganz, sondern bis zum oberen Rand. Erstens gefällt mir der bunte Strang Pitahaya nicht mehr in diesem Strickstück und auch das krachige Grün verbanne ich daraus. Stattdessen werde ich noch passende Wollmeisenstränge dazu kaufen oder im Stash finden.
Der Pullunder oder die Tunika wird nicht mehr in einem rechts-links-Wechsel gestrickt werden, das zieht sich schließlich immer zusammen. Seht mal, wie das aussieht, wenn es nur locker über einem Bügel hängt.
Stattdessen werde ich also glatt rechts stricken und vermutlich die Schräge der Farben mit verkürzten Reihen bilden. Welche Farben es werden, werde ich sehen, ich bin ja auf dem Leipziger Wollfest dieses Jahr, vielleicht finde ich schon da etwas am Wollmeisenstand, ansonsten halt beim Sale der Wollmeise. Oder vielleicht bringt mir der Osterhase schon einen passenden Strang im Osterwichtelpaket.
Für die Wolle der Farbe Pitahaya habe ich bereits auch eine Idee, denn es gibt noch ein Tuch, das ich ausschließlich zu dem Pullunder getragen habe: Zeenas Rüschen. Auch das werde ich ribbeln und schon habe ich zwei Stränge für ein schönes, großes Tuch.