Wie gut, dass man inzwischen seine Beiträge bis zum Donnerstag beim Me-Made-Mittwoch verlinken kann.
Altweibersommer habe ich deswegen als Titel gewählt, weil es gestern noch sommerlich warm war und weil ich seit meinem Geburtstag letzten Monat offiziell als Seniorin gelte, vermutlich bin ich eine „Jungseniorin“.
Passend zum sommerlichen Wetter musste noch ein sommerlicher Pullover fertig werden. Nach der Anleitung „Aprilwetter“ von Anke Telschow habe ich mir einen maritim anmutenden Streifenpullover gestrickt.
Sein Name ist „Erst Joure dann Baabe“. Das hat natürlich eine Geschichte. Das Garn zu diesem Pullover heißt „Bomuld og Uld“ und ist von der Firma Geilsk. Geschenkt bekommen habe ich es von meinem Partner, als wir im August 2025 Verwandtschaft in Friesland besuchten, denn wir haben auch einen Ausflug zur Ajoure Breiboutique in Joure gemacht. Es ist ein fantastischer Laden und wirklich eine Reise wert.
Als Hommage daran habe ich ein Herz in einen weißen Streifen gestickt, denn das ist ein Teil der Flagge von Friesland.
Somit wäre der erste Teil des Namens erklärt. Der zweite Teil rührt von unserem diesjährigen Sommerurlaub auf Rügen, denn angestrickt wurde der Pullover in Baabe in einem Strandkorb:
Insgesamt ist der Pullover, gestrickt in Größe XXL mit Nadeln der Stärke 3,5 mm groß geraten, aber meines Erachtens nicht zu groß, sondern eben „oversized“. Die benötigte Menge an Wolle habe ich völlig überschätzt, ich habe nur 1.329,4 Meter benötigt und somit noch 1.223 Meter übrig. 85 Meter werde ich verschenken und aus den verbleibenden 1.138 Metern werde ich im Frühjahr ein Top starten.
Besonders stolz bin ich auch auf die Kette von Bijou Brigitte, die ich gebraucht ergattert habe, denn sie passt hervorragend zu dem Pullover.
Und so sieht das Stück aus, wenn ich es trage:
Leider hat sich das Wetter nun doch entschieden, deutlich herbstlicher zu werden, daher wandert der Pullover nun erstmal in den Schrank. Und ich gehe mal sehen, was die anderen so erschaffen haben.
Leider ist mein Urlaub schon wieder vorbei und eine neue Arbeitswoche hat begonnen. Und ich beginne pünktlich mit dem Montagsstarter:
❶ Dass ich jetzt definitiv zur Gruppe der älteren Menschen gehöre, finde ich fast ein wenig erschreckend.
❷ Wenn hier einFlaschengeist auftauchen würde, würde ich mir die Fähigkeiten der „bezaubernde Jeannie“ wünschen, um mit Zwinkern und Arme verschränken lästige Arbeiten erledigt zu bekommen.
❸ Mein Gepäck im Hotelzimmer oder wenigstens im Hotel unterstellen, mache ich als erstes, wenn ich in eine neue Stadt komme, damit ich dann unbeschwert im wahrsten Sinne des Wortes die Stadt erkunden kann.
❹ Nichts trägt/tragen mich durch den Tag, denn ich möchte gar nicht „durchgetragen“ werden, sondern den Tag selber bewusst erleben.
❺ Dass es einen Tag für das Recht auf Wissens- und Informationszugang gibt, finde ich eher albern, denn all diese „gewidmeten“ Tage halte ich für überflüssigen Schnickschnack. Aber angeregt durch diesen Testbaustein habe ich mal gegoogelt und festgestellt, dass dieser Tag heute ist. Es ist ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft, das nicht nur am heutigen Tag, sondern immer und immer wieder angesprochen werden sollte. Selbst in einem technologisch hoch entwickelten und sozial gut abgesicherten Land wie Deutschland gibt es keinesfalls die gleichen Möglichkeiten für alle Menschen, sich Informationen zu besorgen. Das fängt schon damit an, dass nicht jeder Zugang zu einem entsprechend nutzbaren Endgerät hat, zeigt sich aber auch darin, dass seriöse Information wie Artikel aus Tageszeitungen etc. mehr und mehr hinter Bezahlschranken verborgen werden, so dass auch hier monetäre Unterschiede auch Informationsunterschiede hervorrufen.
❻ Kurioserweise fällt mir nichts kurioses ein.
❼ Im Kalender steht sehr zu meiner Freude nur ein Tag Präsenz im Büro und ichhabe diese Woche Vorbereitungen für das „Strickmädelswochenende“ zu erledigen geplant. Außerdem freue ich mich auf den Stricktreff am Donnerstag Abend.
Fertig geworden und inzwischen verschenkt wurden die 29. STINOS (stinknormale Socken) für mP in Größe 47:
Ich bin gespannt, wer fragt, was die verschiedenfarbigen Streifen an der Sockenspitze bedeuten.
Und damit wünsche ich euch allen einen guten Start in eine noch bessere Woche, besonders auch für die Studierenden, für die am Donnerstag das Wintersemester 2026/2027 beginnt. Dazu passt meines Erachtens ein Zitat von Goethe:
Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
Eine glückliche Fügung ergab, dass eine Freundin für einen Häkelpullover zu wenig von der Wolle Katia Basic Merino hat, ich aber die passende Wolle im Stash hatte und die hat nun die Besitzerin gewechselt. Somit ist mein Stash um satte 1.800 Meter entlastet worden.
Und zufällig fand ich gestern auch noch das ursprünglich angedachte Projekt in seiner unfertigen Unvollendung – das waren weitere 156 Gramm, die Menge der verschenkten Wolle beträgt also 2.174,40 Meter und es entlastet meinen Stash deutlich.
Allerdings gefällt mir sowohl das Muster – ein Hebemaschenmuster im farbigen Teil und ein rechts-links-Muster im unifarbigen Teil – nach wie vor sehr gut und auch die Farbgebung, Lila mit Beige und Hellgrau, finde ich apart. Vielleicht beginne ich diese geplante Jacke ein anderes Mal erneut, dann aber auf jeden Fall in einer größeren Größe, denn diese Jacke wäre mir vermutlich inzwischen viel zu klein. Begonnen hatte ich die Jacke im September 2014. Hier noch eine Großaufnahme des Musters:
Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.
Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.
An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.
Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.
An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.
Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.
Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.
Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.
Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.
Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.
Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:
Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.
Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.
Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.
Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.
Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:
Alle sehen aufs Meer, Menschen und Möwen.
Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.
Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.
Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.
*„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“
Wir ihr wisst, stricke ich ja gerade nach der Anleitung Valentine-Candy von Anke Telschow meinen #aprilvent der #strickelfen auf Instagram. Die Anleitung gibt es kostenlos bei Ravelry.
Die Anleitung ist sehr gut verständlich. Umso mehr freute es mich, als ich auf Instagram einen Aufruf für einen Teststrick von Anke sah.
Die geforderte Maschenprobe von 24 Maschen auf 10 cm erreiche ich mit der Wollmeise Twin oder Pur mit Nadeln in der Stärke 2,75 mm, wie ich von meiner Jacke Farbenfroh der Ideenhexen weiß.
Passendes Garn habe ich auch vorrätig, ich werde meine Wollmeisen Birdies und einen 150-Gramm-Strang Pure verstricken:
Toll wäre als Hingucker zwischen all den Beeren- und Rosétönen vielleicht ein Streifen in Türkis, aber auch da kann ich mir helfen, auch das befindet sich noch in meinem Stash.
Oder wäre eine andere Kontrastfarbe besser? Für Vorschläge bin ich offen! Der Pullover wird übrigens mit #aprilwetter_sweater auf Instagram gekennzeichnet werden, geht einfach mal gucken.
Beim Karminrot-Blog geht es beim heutigen Samstagsplausch um das Thema „Süchtig“. Ähnlich wie Andrea bin ich süchtig nach lesen, auch nach Hörbüchern, nach Garnen, Strick- und Häkelanleitungen und dem Handarbeiten selber. Allerdings versuche ich, zumindest die Sucht nach Garnen und Anleitungen in Papierform in den Griff zu bekommen, da ich ja mit engeren Wohnverhältnisse in meiner Rente rechne.
Kaffee hingegen ist für mich eher ein „nice to have“.
Bei Krimis bin ich allerdings auch sofort dabei, als Hörbücher oder auch Tatorte aus der ARD-Mediathek während des Strickens. Da es Wiederholungen sind, ist es nicht tragisch, dass ich nicht alles gebannt betrachte und wenn ich wirklich etwas nicht mitbekomme, was ich gern mitbekommen hätte, gibt es ja die 10-Sekunden-zurück-Taste, eine höchst praktische Erfindung. Bei Netflix und Prime Video gibt es einige Serien, die mich interessieren würden, aber letztlich verbringe ich gar nicht so viel Zeit vor der Mattscheibe, die in meinem Fall ein Tablet ist.
Derzeit hör-lese ich die Jahrhundert-Trilogie von Carmen Kohn * „Töchter einer neuen Zeit“, „Zeiten des Aufbruchs“ und „Zeitenwende“. Es sind dort die jeweils aktuellen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in eine Familiensaga eingebunden. Der Schreibstil ist spannend, das Hörbuch erfordert allerdings einiges an Aufmerksamkeit, weil der Beginn neuer Kapitel kaum erkennbar ist. Für mich ist es ein besonderes Schmankerl, dass die Familiengeschichte in der Stadt Hamburg verankert ist, meiner Herzensstadt.
Süchtig bin ich eventuell auch nach Wasser, allerdings nicht das zum Trinken, sondern das sprudelnde, warme, den Körper umschmeichelnde in Thermen oder auch in Whirlpools. Und diesbezüglich hat meine Woche hervorragend begonnen, denn ich war zusammen mit meiner Tochter im Urlaub im bayerischen Wald. Dort haben wir eine Ferienwohnung gefunden, die nicht nur in ihrer Ausstattung überzeugt hat, sondern sie hat einen eigenen Whirlpool und eine eigene Sauna, deren Benutzung bereits mit der Ferienwohnungsmiete abgegolten ist. Wir hingen also am Wochenende und auch noch am Montag entspannt auch im Whirlpool herum, lasen dort, tranken Sekt und häkelten sogar da. Möglich wurde das durch Getränkekühler von MSpa (Link zum Amazon, kein Affiliate).
Am Dienstag ging das Lotterleben aber leider zu Ende und ich habe den freien Nachmittag dazu genutzt, meinen Garn-Stash nochmal zu überarbeiten, fehlende Fotos zu machen, Teile meines Stashes bei Ravelry zum Verkauf einzustellen.
Zusätzlich habe ich am Mittwoch und am Freitag Zeit bei KfZ-Zulassungsstellen verbracht. Warum das so ist, könnt Ihr unter Punkt 5 des gestrigen Freitags-Füllers nachlesen, denn ich wiederhole mich ungern.
Und das Highlight dieser Woche war der Friseurbesuch am Donnerstag, endlich wieder kurze Haare. Leider vergaß ich, ein Foto zu machen und selber bekomme ich es natürlich niemals so gut hin, wie meine Friseurin. Vielleicht denke ich das nächste Mal dran, der nächste Termin ist am 3. Juni.
Das soll es für heute von mir gewesen sein, nun gehe ich mal schauen, was die Mitblogger zu berichten wussten. Euch allen wünsche ich einen angenehmen, sonnigen Samstagnachmittag.
*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Gestern kamen wir gegen Mittag aus unserem Urlaub zurück und so hatte ich am Nachmittag Zeit, meinen Wollvorrat zu durchforsten und farblich zu sortieren. Dabei hat sich noch einiges gefunden, was ich nicht mehr verarbeiten werde. Geschmäcker ändern sich mit der Zeit und ich habe einen so großen Wollvorrat, dass ich in der glücklichen Lage bin, nur noch mit Garnen zu stricken, auf deren Verarbeitung ich mich freue.
An meine Tochter verschenkt habe ich ein Bambus-Garn, sie möchte sich ein Top daraus häkeln:
Und in einem Beitrag im Bereich „Ende Neu“ von Ravelry biete ich insgesamt 9.201,20 Meter Garn an – das bringt mich in meinen Destash-Absichten doch einen kleinen Schritt weiter. Allerdings finde ich ja immer wieder Garne, die noch nicht im Ravelry-Stash eingepflegt waren, so dass meine Stash-Abbau-Liste jetzt um 22,548,30 Meter nach oben korrigiert werden muss. Aber ich bleibe zuversichtlich, meine Wolleberge bald richtig gut im Griff zu haben.
Nicht nur, dass ich beim #FJKA2026 mitmache, ich bin auch beim #aprilvent von den #strickelfen dabei. Und das hat auch mit dem Wollefest Leipzig zu tun, denn dort habe ich die Färberin meines Adventskalenders von 2025 getroffen und sie hat an ihrem Stand auch das Modell ausgestellt, das ich aus der Adventskalenderwolle herstellen werde. Es handelt sich um Skudderia. Für meinen Adventskalender habe ich mir für die Qualität Moonwalker entschieden und 24 kleine Stränge und einen farblich dazu passenden 100-Gramm-Strang gekauft. Mit dazu gab es viele schöne Kleinigkeiten, davon habe ich aber leider kein Foto gemacht.
Zunächst habe ich die Farben in die von mir gewünschte Reihenfolge gelegt und sie dann in beschriftete Tütchen gepackt. Das war sehr gut, denn bereits jetzt hatte ich beim Stricken manchmal den Eindruck, dass ich es vielleicht anders sortieren würde, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ursprünglichen Plan. Da mir vermutlich 24 Streifen à fünf Reihen plus alle drei Farbstreifenfolgen einen Streifen im Kontrastgarn auch à fünf Reihen von der Länge her nicht reichen werden, habe ich noch drei Farben aus einem Moonwalkerüberraschungspaket mit fünf kleinen Strängen hinzugenommen. Ach ja, bevor ich es vergesse: ich stricke den Valentine Candy von Anke Telschow. Das ist eine kostenlose Anleitung für einen wunderbaren RVO (Raglan von oben)-Pullover gestrickt aus Wolle in der Stärke DK. Darum verstricke ich die Moonwalker doppelfädig, was die wunderbaren Schattierungen der Handfärbung m.E. noch besser hervorbringt.
Jetzt aber zum Leipziger Wollefest, hier die Fotos von Maikes Stand sowie dem tollen Ausstellungsstück des Vanetine Candy-Pullovers. Fertige Sets dafür könnt ihr übrigens auch bei der Skudderia kaufen.
Und soweit bin ich inzwischen:
Zu den bisherigen Beiträgen des Wollefestes findet ihr mit diesem Link.
FJKA steht für Frühlingsjäckchen-knit-along und wird von den Damen vom Me-made-Mittwoch organisiert. Vielen Dank dafür auch von mir.
Ich bin nicht zum ersten Mal dabei, bereits 2022 war ich vertreten, allerdings findet man meine alten Blogbeiträge nicht mehr, weil ich den Blog zwischendrin aufgegeben habe. Aber das Projekt ist noch in Ravelry vorhanden, ich habe nach der Anleitung Twinkle-TwinkleFeinmotorik gestrickt. Auch ein Tragefoto kann ich vorweisen:
Die Kombi war sehr ausgefallen in ihrer Rosa-Lastigkeit, das ist auch der Grund dafür, warum ich sie dann doch nie getragen habe. Inzwischen habe ich die Sachen verschenkt. Aber auch damals hatte ich schon die Idee, Garne, deren Menge nicht für ein ganzes Projekt reicht, durch geschicktes kombinieren doch noch verwenden zu können.
So, ich schweife aber ab, jetzt soll es um das Jahr 2026 gehen. Hin und wieder mache ich Urlaub mit meiner Tochter und weil sie nicht gern strickt, häkeln wir eben. Der letzte Urlaub war im Februar, das zu häkelnde Jäckchen ist noch nicht fertig, nur wenige Reihen am ersten Ärmel sind seit Urlaubsende entstanden. Das ist ein gutes Projekt für das #FJKA2026.
Und wenn ich mich ran halte, wird es auch bis zum Finale fertig. Allerdings habe ich es daheim liegen lassen, als meine Tochter und ich nun zum zweiten Urlaub dieses Jahres aufgebrochen sind. Wir haben aber bereits im Februar-Urlaub beschlossen, einen eigenen CAL zu starten. Entschieden haben wir uns für die Anleitung „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns. Als Material haben wir uns für Twister Solid XL von Hobbii entschieden. Das Garn spleißt sich zwar etwas beim Häkeln, aber tun das nicht alle Baumwollgarne? Mit dem heutigen Tag habe ich es endlich in meinem Ravelry-Stash eingepflegt und auch meine Seite „Stashabbau“ aktualisiert.
Frohen Mutes haben wir bereits begonnen, meine Tochter häkelt genau nach Anleitung und mit rotem Garn – ich häkele entgegen der Anleitung die Einzelteile bereits zusammen und aus blauem Garn.
Ich könnte aber natürlich auch alles dran setzen, das bereits begonnene Strickjäckchen zu beenden.
Und nun gehen ich neugierig schauen, woran die anderen in diesem Frühjahr stricken oder häkeln.