Beim heutigen Samstagsplausch von Karminrot geht es um das Thema „Geschwister“. Da kann ich als verwöhntes Einzelkind gar nicht mitreden. Aber plaudern kann ich dennoch.
In Sachen Teststrick des #aprilwetter-sweaters von Smilla-DA habe ich ja über meine Pläne bereits hier auf dem Blog berichtet. Die Wollmeisen sind inzwischen auch gewickelt:
Gerne hätte ich ja noch eine „krachige“ Farbe dazugenommen, aber die Vorräte hier gaben nichts passendes her. Das angedachte Türkis war auch zu wenig kontrastreich. Beim Wickeln kam mir aber ein Geisteblitz. Wie ich bereits hier berichtete, soll mein Schief ist schön II geribbelt werden. Und wie ihr auf dem Foto sehen könnt, ist der Abschluß ein Birdie mit der krachigen Farbe Himbeere und Pitahaya und direkt darüber ein Birdie in Wasabi-giftgrün. Die beiden scheinen mir die passende Ergänzung zu den oberen Farben, um Pepp in die Sache zu bekommen.
Und nun verabschiede ich mich und lese bei den anderen nach, worüber sie am Samstag zu plaudern haben. Hier noch ein schönes Foto des Samstagabendspaziergangs:
Wir ihr wisst, stricke ich ja gerade nach der Anleitung Valentine-Candy von Anke Telschow meinen #aprilvent der #strickelfen auf Instagram. Die Anleitung gibt es kostenlos bei Ravelry.
Die Anleitung ist sehr gut verständlich. Umso mehr freute es mich, als ich auf Instagram einen Aufruf für einen Teststrick von Anke sah.
Die geforderte Maschenprobe von 24 Maschen auf 10 cm erreiche ich mit der Wollmeise Twin oder Pur mit Nadeln in der Stärke 2,75 mm, wie ich von meiner Jacke Farbenfroh der Ideenhexen weiß.
Passendes Garn habe ich auch vorrätig, ich werde meine Wollmeisen Birdies und einen 150-Gramm-Strang Pure verstricken:
Toll wäre als Hingucker zwischen all den Beeren- und Rosétönen vielleicht ein Streifen in Türkis, aber auch da kann ich mir helfen, auch das befindet sich noch in meinem Stash.
Oder wäre eine andere Kontrastfarbe besser? Für Vorschläge bin ich offen! Der Pullover wird übrigens mit #aprilwetter_sweater auf Instagram gekennzeichnet werden, geht einfach mal gucken.
Noch immer hinke ich bei meinen Berichten über das Leipziger Wollfest nach. Mit diesem Link könnt ihr einfach alle Beiträge zu diesem Thema aufrufen.
Heute zeige ich euch meine Eindrücke des Stands von „Das Mondschaf„. Zunächst ein Reel von Instagram, das zeigt, wie die wundervollen Garne nach Leipzig verbracht wurden:
Und hierzu ein Vergleich, wie das Mondschaf im Jahr 2016 nach Leipzig angereist ist:
Das Geschäft floriert und das völlig zu Recht. Das Mondschaf überzeugt durch tolle Farben auf außergewöhnlichen Qualitäten in völlig unerwarteten Zusammenstellungen. Hier ein Überblick über den Stand, wie er dieses Jahr war:
Apropos Farben, ein Hingucker waren auch diese Damen in ihren identischen Pullovern. Besonders apart find ich die Idee der passend dazu gestrickten Halskette.
Das gleiche Modell möchte ich auch noch stricken, das Garn Lana Grossa Cool Wool Vinted dazu habe ich letztes Jahr in Delft bei Knottenwolle im Ausverkauf ergattert, allerdings in ganz anderen Farben:
Eine weitere von mir sehr geschätzte Handfärberin ist Susanne vom Wollfeuerwerk. Dort habe ich mich zum Kauf einer Überraschungstüte verführen lassen und bin mit der Überraschung sehr zufrieden, kann ich daraus doch eine Mütze in einer mir wunderbar stehenden Farbe stricken.
Am Stand von Färbebengel hatte ich das Glück Nicolor anzutreffen. Wir treffen uns immer wieder mal auf diversen Wollveranstaltungen, einige ihrer Anleitungen habe ich auch bereits nachgearbeitet.
Im Februar 2027 findet das zweite von den Färbebengels organisierte Farbenrausch-Wollfestival in meiner Lieblingsstadt Hamburg statt, vielleicht schaffe ich es ja, hinzufahren. Mir als Hamburg-Fan gefallen im übrigen die Garnbezeichnungen der Färbebengel außerordentlich gut:
Direkt daneben hatte Filzrausch seinen Stand. Vor lauter Begeisterung über die gefilzten Kostbarkeiten bin ich völlig darüber weg gekommen, sie auch zu fotografieren, daher nur ein Stand-Übersichtsbild:
Ein echter Hingucker war auch diese Kreation. Ich habe von ihr eine Visitenkarte bekommen, finde sie aber gerade nicht, daher kann ich sie leider auch nicht verlinken.
Eine tolle Idee von Buttjebeyy war das Leipziger Allerlei.
Bei Stefis Wolle hat es mir besonders dieses ausgefallene Modell angetan – glatt rechts gestrickt mit Lace-Einsätzen an Ärmel und Bund habe ich bisher noch nirgends gesehen.
Am Stand von Dibadu habe ich erfahren, dass die Qualität Dibadu Funnies Curly Silk bald wieder verfügbar sein wird (im Online-Shop ab Mai). Das ist für mich deswegen interessant, weil ich Im Jahr 2012 diese Qualität zusammen mit einer Wollmeise Twin zu einem Pullunder verstrickt habe. Die Wollmeise war die Sonderfärbung Digitessa. Schon immer fehlte mir dazu eine Jacke, denn ein Pullunder lässt mich gerade im Winter oftmals an den Armen frieren. Letztes Jahr hatte ich nun das Glück, vier Stränge in dieser Färbung in der Qualität Pure kaufen zu können. Daraus werde ich eine passende Jacke stricken, vermutlich wieder die Jacke Farbenfroh. Und die Streifen oben würde ich eben gern aus der gleichen Qualität stricken, die ich auch bei dem Pullunder verwendet habe.
Langsam wurde ich müde und erschöpft, daher habe ich vermutlich auch die Sonderfärbung für das Wollefest am Stand von der Zauberwiese nicht gesehen. Ihr Stand war so belagert, dass ich auch kein Foto gemacht habe, aber ihr könnt euch auf Instagram einen Eindruck machen:
Ein besonderes Schmankerl waren noch die aus Wolle gestaltenten Hüte, die es an einem Stand zu sehen und zu probieren gab. Leider weiß ich den Namen des Standes nicht mehr und der Übersichtsplan ist auf der Wollefest-Seite nicht mehr zu finden.
Zu guter Letzt habe ich noch Anita von Schöwanü einen Besuch abgestattet und bin dort bei den kleinen Bobbeln schwach geworden. Derzeit habe ich ein Faible für Kleinmengen in verschiedenen Farbstufen.
Es gäbe noch so viel mehr zu berichten, ich war tatsächlich fast überfordert von der Vielzahl an Wollangeboten. Nach meinem persönlichen Eindruck sind die Anzahl der Händler mit Stoffen stark zurückgegangen im Vergleich zu den Jahren, in denen ich früher da war.
Gestern habe ich weiter über das Wollefest Leipzig berichtet. Nach dem Wollmeisenstand war der Stand von Samelin Dyeworks. Der Stand war mir deswegen persönlich sehr wichtig, stammt schließlich die Seide, aus der ich mein Selinashirt gestrickt habe, von ihr.
Melinda, die Person hinter Samelin Dyeworks hat nicht nur ein Händchen für Materialien und Farben, sondern ist auch noch eine sehr, sehr sympathische, offene Person. Es war toll, dich getroffen zu haben!
Zu allen Beiträgen des Wollefestes Leipzig führt euch dieser Link.
Noch habe ich gar nicht alles über das Wollefest Leipzig geschrieben, aber ich habe mich vermutlich dort mit einer dermaßen saftigen Erkältung angesteckt, so dass ich zunächst außer Gefecht gesetzt war und bis heute mit Heiserkeit zu kämpfen habe. Aber immerhin reicht die Energie wieder, um zu stricken und auch dafür, dass ich mich um den Blog hier weiter kümmere. Den letzten Beitrag bezüglich des Wollefestes findet sich hier.
Bisher habe ich ja nur die Stände im Obergeschoß der Glashalle Leipzig vorgestellt, nun geht es also im Erdgeschoß weiter.
Beim Stand von „die Wollnerin“ fielen mir nicht nur die schönen handgefärbten Garne auf, sonder auch das Tuch der Kundin ist eine Augenweide:
Unmittelbar daneben der immer umschwärmte Stand der Wollmeise. Auch ich wurde dort fündig mit zwei Strängen Pure in der Farbe „Dani“. Auf einem weiteren Bild seht ihr, wie ausgesucht das Regal der Sonderangebote am Nachmittag bereits war.
Weiter geht es morgen, so richtig fit bin ich immer noch nicht. Alle Beiträge zum Wollefest Leipzig findet ihr unter diesem Link.
Es ist entschieden, ich werde den Pullunder ribbeln. Allerdings gar nicht ganz, sondern bis zum oberen Rand. Erstens gefällt mir der bunte Strang Pitahaya nicht mehr in diesem Strickstück und auch das krachige Grün verbanne ich daraus. Stattdessen werde ich noch passende Wollmeisenstränge dazu kaufen oder im Stash finden.
Der Pullunder oder die Tunika wird nicht mehr in einem rechts-links-Wechsel gestrickt werden, das zieht sich schließlich immer zusammen. Seht mal, wie das aussieht, wenn es nur locker über einem Bügel hängt.
Stattdessen werde ich also glatt rechts stricken und vermutlich die Schräge der Farben mit verkürzten Reihen bilden. Welche Farben es werden, werde ich sehen, ich bin ja auf dem Leipziger Wollfest dieses Jahr, vielleicht finde ich schon da etwas am Wollmeisenstand, ansonsten halt beim Sale der Wollmeise. Oder vielleicht bringt mir der Osterhase schon einen passenden Strang im Osterwichtelpaket.
Für die Wolle der Farbe Pitahaya habe ich bereits auch eine Idee, denn es gibt noch ein Tuch, das ich ausschließlich zu dem Pullunder getragen habe: Zeenas Rüschen. Auch das werde ich ribbeln und schon habe ich zwei Stränge für ein schönes, großes Tuch.
Wichteln ist eine nette Beschäftigung für Kinder. Und auch für Erwachsene. Jedenfalls gibt es verschiedene Wichtelgruppen und -events auf Ravelry. Aktuell bin ich in einer Osterwichtelgruppe der Wollmeisengruppe von Ravelry, dort sind inzwischen alle Pakete versandt worden.
Mein vergangenes Wichteln war in der selben Gruppe zum Weihnachtswichteln – ich habe dort erstmalig mitgemacht. Maßgabe ist immer, dass man einen Strang Wollmeise verschenkt und dann noch weitere Nettigkeiten hineinverpackt, gern auch etwas selbstgemachtes.
Das hat mein Wichtelkind von mir bekommen:
Und diese Kostbarkeiten habe ich erhalten:
Es macht mir sehr viel Spaß und Freude, sowohl das Paket zusammen zu stellen als auch ein mit Liebe ausgesuchtes Päckchen zu erhalten. Am Ostersonntag werden die Osterwichtelpakete ausgepackt, daheim bei mir angekommen ist es bereits:
Alles hat seine Zeit, so auch die krachbunten Strickstücke, die ich noch vor über zehn Jahren produziert habe. Im April 2012 war die erste Version des Pullunders „Schief ist schön II“ fertig. Es ist eine Anleitung aus der Zeitschrift Verena Stricken Frühjahr 2012. Auf der Seite dieser Anleitung auf Ravelry ist im übrigen meine erste Version dieser Anleitung zu sehen – die geriet mir damals zu groß und wurde von mir direkt verschenkt. Hier geht es aber um die zweite Version, gestrickt aus Twin und Pure von der Wollmeise in den Farben Wasabi, Himbeere und Pitahaya.
Im November 2021 habe ich dann aus Gründen zunehmenden Körpervolumens noch unten aus Wollmeise Birdies in den Farben Wasabi, Himbeere und Bussi drei Streifen angestrickt. Das hat allerdings nur bedingt geholfen, vorteilhaft sah es dennoch nicht aus, also trug ich den Pullunder nur noch daheim. Auch die Farbkombination entspricht einfach nicht mehr meiner Persönlichkeit.
Bei Instagram habe ich eine Umfrage gestartet, was mit dem Projekt passieren soll. Zur Auswahl stehen (noch die nächsten zwei Tage) folgende Optionen:
Auf dem Bild ist er noch ungewaschen und ungespannt – aber der Me-made-Mittwoch war mir wichtig, um ihn vorzustellen. Natürlich gibt es hier ein Update, wenn er dann sein endgültiges Aussehen durch ein Entspannungsbad und das anschließende Trocknen erhalten hat.
Der nächste Blue-Sand-Cardigan ist schon in der Planung – ich werde ihn entsprechend kürzer machen. Auch dieser wird aus der Wollmeise DK gestrickt werden, allerdings ein ganz anderes Farbschema:
Nach meinen Berechnungen müssten von beiden Jacken mindestens ca. 1.000 Meter Wollmeise DK übrig bleiben, mit zwei weiteren Strängen könnte noch eine dritte, sehr bunte Jacke daraus werden.
Beim Thema Wollvorrat dezimieren steht für mich das Verarbeiten der Wolle an erster Stelle. Natürlich wäre verkaufen oder verschenken auch ein probates Mittel zur Reduzierung, aber dabei stehe ich mir ein bisschen selber im Weg, denn zu den diversen Vorräten habe ich auch immer gleich (teilweise wechselnde) tolle Ideen, was aus diesen Schätzen werden könnte.
Um mir mal einen Überblick zu verschaffen, liste ich am besten die WIPs auf. Für die, die es (noch) nicht wissen: WIP steht für „Work in progress“. Alle hier verwendeten Abkürzungen sind auf der Seite „Abkürzungen“ zu finden.
Am besten stelle ich die Projekte in der Reihenfolge vor, in der sie begonnen wurden. Daran kann man gut sehen, dass so mancher Fertigstellungsprozess Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte braucht. Gut Ding will halt Weile haben.
Begonnen am 16. April 2016 (noch ist das Jahrzehnt nicht vorüber!) habe ich das Tuch Sandbank aus dem Garn Wollmeise Lace in der Farbe Klapperstorch. So sieht das Garn gewickelt aus:
Leider ist das Projekt noch nicht so weit gediegen, dass es schöne Fotos davon gibt, lediglich vom Anstrick gibt es ein Bild:
Da es dieses Jahr nun ENDLICH das Weihnachtsgeschenk für meine Tochter werden soll, muss ich mich zeitnah an das Weiterarbeiten machen.
Am besten führe ich wohl eine Tabelle, um den Überblick nicht wieder zu verlieren: