erst vorstellen, wenn es in den einschlägigen Discountern Lebkuchen zu kaufen gibt. Aber die neue Verpackungsverordnung der EU macht es notwendig, die Adventskalender nun eiligst zu verkaufen.
Daher geht es bereits heute los. Es gibt verschiedene Varianten, die ich euch hier vorstelle.
Zunächst gibt es zwei Farbvarianten, beide bestehen aus kräftigen Farben. Das erste Farbschema trägt den Titel
Polarlichter
und das zweite bekam den Namen
Eismeer.
Bei beiden Adventskalendern bekommt ihr 12 mit Säurefarben handgefärbte Stränge à 20 Gramm mit ca. 84 Metern in der Qualität Sockenwolle, bestehend aus 75% Schurwolle und 25% Polyamid
Der Kalender Polarlichter enthält zu allen ungeraden Tagen des Dezembers einen Strang, also jeweils am 1., 3., 5., 7., 9., 11., 13., 15., 17., 19., 21. und 23. Dezember 2026.
Der Kalender Eismeer enthält zu allen geraden Tagen des Dezembers einen Strang, also jeweils am 2., 4., 6., 8., 10., 12., 14., 16., 18., 20., 22. und 24. Dezember 2026.
Wer also an jedem Tag des Dezembers bis Heilig Abend einen kleinen Strang bekommen möchte, kann ganz unkompliziert beide Kalender kaufen.
Ab dem 1. Dezember werde ich auch eine Anleitung hier Stück für Stück veröffentlichen, wir können also einen Knit-Along machen. Und ich werde euch zu jeder Farbe eine kleine Geschichte erzählen. Ihr dürft gespannt sein.
Zusätzlich könnt Ihr auch noch einen 100-Gramm Strang mit ca. 420 Metern in der gleichen Qualität farblich passend gefärbt dazu kaufen.
Apropos kaufen, kommen wir zum für viele wichtigsten Punkt, den Kosten. Ein Kalender mit 12 handgefärbten 20-Gramm-Strängen kostet 73,50 €, wer dazu einen handgefärbten 100-Gramm Strang möchte, muss zusätzlich 20,25 € investieren.
Versendet wird der Adventskalender ab Anfang November 2026.
Zurück aus unserem Rügen-Urlaub gilt es zunächst, alles auszupacken. Und weil ich mich ja sowieso um meine Garderobe kümmern muss, habe ich den letzten Urlaubstag auch noch für einen Upgrade-your-clothes-Hack genutzt. Man nehme dazu ein preiswertes Kleid von Bonprix, Gänseblümchen zum Aufnähen von Etsy und Stickgarn vom Action. Dazu noch Nadel, Stickrahmen, Schere und Markierungsstift.
Übrigens, zum Markieren verwende ich die Stifte von Legami *, denn die lassen sich problemlos durch Bügeln entfernen.
Und dann geht es los, ein bisschen Ideen, Geduld und Grundkenntnisse im Sticken reichen völlig aus, um daraus dieses indivduelle Kleid zu kreieren:
Heute Abend wird es ausgeführt, die Damen der Corpsbrüder von mP treffen sich, denn dieses Wochenende ist Stiftungsfest. Vielleicht Morgen kann werde ich dann auch noch Tragebilder nachreichen. Nun aber geht es weiter an die wenig erfreuliche Aufgabe des Kofferausräumens.
* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Vielleicht können sich manche noch an die Anfänge erinnern, damals eine Outdoorveranstaltung im Agra Park Leipzig. Hier habe ich im Jahr 2013 meinen ersten Auftritt aus Ausstellerin gehabt. Leider hat es am Sonntag so geregnet, dass wir vorzeitig abbrechen mussten.
Zeltstand von Zeenas Wollfühl-Oase auf dem Wollefest in Leipzig 2013
Im Jahr darauf zog dann die Veranstaltung in die Glashalle der Leipziger Messe, auch dort war ich als Ausstellerin dabei, wie auch in einigen Jahren danach. Hier die Bilder aus dem Jahr 2014:
Inzwischen ist das Fest zu einem fest etablierten Bestandteil in der Welt der Stoff- und Wollverrückten geworden.
Erstmalig war ich vergangenes Wochenende als reine Besucherin da und war überrascht, welches Gedränge herrscht. Oftmals kam ich gar nicht an die Stände richtig hin, um so von ihren vorteilhaften Seiten zu fotografieren, weil sie von Kundschaft umlagert waren, die natürlich Vorrang hat. Dennoch möchte ich hier ein paar Eindrücke vermitteln.
Es gab viele bekannte Gesichter auf Seiten der Aussteller. Aber auch mir bis dato unbekannte Färber*innen. Beispielsweise Maibellespflanzenfarben:
Der nächste Wollstand, den wir besuchten, war der Stand von Mrs. Green-Kreativ. Sie ist sehr gut bekannt mit meiner Reisebegleitung, beide treffen sich regelmäßig in Bad Aibling.
Bei Schnurstricks hat ein ausgefallener Wollabroller meine Aufmerksamkeit erregt und die Info, dass es in dem Grün nur noch diesen gäbe, habe ich mich auch prompt zum Kauf durchringen können. Ich glaube, ich muss mich doch mal mit 3D-Druck intensiver beschäftigen.
Überhaupt sind Objekte aus dem 3D-Drucker inzwischen fester Bestandteil auf solchen Wollmessen, wie mir bereits auf dem Wollmarkt Hirschaid aufgefallen ist. Auch in Leipzig gab es bunte Wollschalen, sogar noch origineller als die in Hirschaid. Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, an welchem Stand ich sie gesehen habe. Vielleicht weiß das jemand meiner Leserschaft, ein Kommentar wäre dann toll.
Überhaupt erschlägt einen die Fülle der Angebote. Dabei habe ich bewusst nur Stände betrachtet, die Wolle angeboten haben. Alle Stände mit Stoff, Schmuck, Krimskrams, Knöpfen usw. habe ich achtlos liegen lassen.
Von Locoporella konnte ich gerade noch ein Foto machen, bevor immer mehr Kunden in ihren Stand strömten. Sie hatte neben ihren wunderschönen Garnen auch ihr Buch „Stricken mit handgefärbten Garnen“ dabei und jeder, der für mehr als 100,00 € einkaufte, bekam eins geschenkt. Aber da ich mich sowohl beim Wollekauf in Zurückhaltung üben möchte als auch meine Zugfahrt nach Hause nicht mit einem zusätzlichen Gewicht eines Buches belasten wollte, ließ mich dieses Angebot kalt.
Bei Dornröschens Keller gibt es nicht nur Wolle, sondern auch mir praktisch wirkende Projekttaschen:
Erst kürzlich habe ich mir das E-Book zu so einer Projekttasche auf Etsy gekauft, weil ich die Form so faszinierend finde. Dort noch Henkel anzubringen, ist eine gute Idee. Wenn ich damit meine Erfahrungen gemacht habe, werde ich natürlich hier berichten. Projekttaschen in dieser Form (schräge Reißverschlussführung, um eine Art „Körbchen“ beim Auseinanderklappen zu erreichen) gab es auf dem Wollfest auch in Leder, leider sehr, sehr hochpreisig. Auch hier weiß ich nicht mehr, an welchem Stand ich es gesehen habe.
Später trafen wir beim Globus (der Supermarkt neben der Messe) im Gastro-Bereich eine Dame, die genau diese Tasche hat und sagte, sie wäre nicht ganz so praktisch, wie sie es sich vorgestellt hat, weil der Stoff an der Seite nicht so hoch ist und dadurch beim Öffnen der Tasche manchmal Stricksachen herauspurzeln. So habe ich die Erklärung zumindest verstanden. Wie auch immer, 160,00 € für eine Projekttasche werde ich sicherlich nicht ausgeben. Davon kann ich ja schon den nächsten Wollfestbesuch bestreiten.
Ausgesprochen toll finde ich die Idee von „Undoyarn“, zu deutsch „Rückgängig gemachtes Garn“. Neben Kursen zum Reparieren und Selbermachen bietet Undoyarn auch Garne an, die aus geribbelten Strickstücken bestehen.
So, für heute war es das, morgen werde ich vom weiteren Rundgang berichten. Bleibt gespannt. Für eine Übersicht über alle Beiträge zum Thema Wollefest Leipzig könnt ihr diesen Link anklicken.