Kategorie: Selber gemacht

  • 2.559 – Montagsstarter

    2.559 – Montagsstarter

    Leider ist mein Urlaub schon wieder vorbei und eine neue Arbeitswoche hat begonnen. Und ich beginne pünktlich mit dem Montagsstarter:

    ❶ Dass ich jetzt definitiv zur Gruppe der älteren Menschen gehöre, finde ich fast ein wenig erschreckend.

    ❷ Wenn hier ein Flaschengeist auftauchen würde, würde ich mir die Fähigkeiten der „bezaubernde Jeannie“ wünschen, um mit Zwinkern und Arme verschränken lästige Arbeiten erledigt zu bekommen.

    ❸ Mein Gepäck im Hotelzimmer oder wenigstens im Hotel unterstellen, mache ich als erstes, wenn ich in eine neue Stadt komme, damit ich dann unbeschwert im wahrsten Sinne des Wortes die Stadt erkunden kann.

    ❹ Nichts trägt/tragen mich durch den Tag, denn ich möchte gar nicht „durchgetragen“ werden, sondern den Tag selber bewusst erleben.

    ❺ Dass es einen Tag für das Recht auf Wissens- und Informationszugang gibt, finde ich eher albern, denn all diese „gewidmeten“ Tage halte ich für überflüssigen Schnickschnack. Aber angeregt durch diesen Testbaustein habe ich mal gegoogelt und festgestellt, dass dieser Tag heute ist. Es ist ein wichtiges Thema für unsere Gesellschaft, das nicht nur am heutigen Tag, sondern immer und immer wieder angesprochen werden sollte. Selbst in einem technologisch hoch entwickelten und sozial gut abgesicherten Land wie Deutschland gibt es keinesfalls die gleichen Möglichkeiten für alle Menschen, sich Informationen zu besorgen. Das fängt schon damit an, dass nicht jeder Zugang zu einem entsprechend nutzbaren Endgerät hat, zeigt sich aber auch darin, dass seriöse Information wie Artikel aus Tageszeitungen etc. mehr und mehr hinter Bezahlschranken verborgen werden, so dass auch hier monetäre Unterschiede auch Informationsunterschiede hervorrufen.

    ❻ Kurioserweise fällt mir nichts kurioses ein.

    ❼ Im Kalender steht sehr zu meiner Freude nur ein Tag Präsenz im Büro und ich habe diese Woche Vorbereitungen für das „Strickmädelswochenende“ zu erledigen geplant. Außerdem freue ich mich auf den Stricktreff am Donnerstag Abend.

    Fertig geworden und inzwischen verschenkt wurden die 29. STINOS (stinknormale Socken) für mP in Größe 47:

    Ich bin gespannt, wer fragt, was die verschiedenfarbigen Streifen an der Sockenspitze bedeuten.

    Und damit wünsche ich euch allen einen guten Start in eine noch bessere Woche, besonders auch für die Studierenden, für die am Donnerstag das Wintersemester 2026/2027 beginnt. Dazu passt meines Erachtens ein Zitat von Goethe:

    Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

  • 2.561 – Dürrwies und Samstagsplausch

    2.561 – Dürrwies und Samstagsplausch

    In Dürrwies zu sein, ist so entspannend, dass ich (fast) völlig von der Welt abgeschaltet habe. Noch vergangene Woche habe ich großspurig im Büro angekündigt, dass es gut sein kann, dass ich mich in meiner Urlaubswoche mal einwähle, weil mich sehr stark interessierte, wie eine bestimmte Sache fortschreitet, die erst am Montag auf die Gleise gestellt werden konnte. Hier in Dürrwies interessiert es mich gar nicht mal mehr so sehr. Spoiler: Ich habe nicht geguckt und jetzt ist es mir auch egal, am Montag erfahre ich es sowieso.

    Jetzt also der Bericht von Dürrwies, Tag 4 bis Tag 7. Die Tage waren, wie gesagt, geprägt von faulenzen, stricken, Besuch empfangen und auch von Ausflügen zu den beiden größten Glashütten hier in der Gegend.

    Zunächst ein Einblick in mein Strickzeug: Endlich geht es bei meinem Oh My Skirt von Anna Enge weiter. Es stockte ein wenig, weil ich erst noch eine sehr lange Rundstricknadel in der benötigten Dicke brauchte, denn es werden Reihen gestrickt, in denen man jede Masche und drei Umschläge strickt und die benötigen viel, viel Platz. Und viel Zeit benötigt eine Reihe dieses Rockes auch. Mal sehen, ob ich ihn bis Weihnachten fertig bekomme.

    Wir waren bei den beiden Glashütten Joska und Arnbruck. Joska ist inzwischen sehr, sehr kommerziell geworden. Mir hat nichts dort gefallen, also habe ich auch nichts gekauft.

    Wesentlich erfolgreicher war da das Glasdorf Arnbruck bei mir, dort haben wir Christbaumkugeln, einen Elefanten für die Weihnachtskrippe und eine kleine Dekoration für das Wohnzimmer gekauft. Darüber berichte ich separat auf meinem Wohnblog.

    Ansonsten habe ich eine umfangreiche Sammlung an Fotos von Pilzen, nicht alle mit dem Handy gemacht, daher nur eine kleine Auswahl.

    Hier ist es so entspannend, dass ich dieses Arrangement in der Küche von meinem Strickplatz aus sehen konnte und es so harmonisch fand, dass es mir ein Foto wert war.

    Ebenso habe ich Experimente mit Nacht-, Dämmerungs- und Tagaufnahme gemacht, hier eine meines Erachtens gelungene Triologie:

    Heute waren wir noch zur Feier des Urlaubs Essen. Wir sind einer Google-Empfehlung gefolgt und haben uns auf den Weg zum Restaurant RehGOASS in Spiegelau gemacht. Nicht nur das Essen war hervorragend (man hat auch nach der üblichen Mittagszeit die Auswahl aus der kompletten Speisekarte!), sondern insbesondere das Ambiente dort ist wunderbar geschmackvoll. Ich genoss unser Essen sehr.

    Und nun gehe ich zu Karminrots Samstagsplausch, sehen, was die anderen in der vergangenen Woche so erlebt haben.

  • 2.567 – Dürrwies Tag 1 und 2

    2.567 – Dürrwies Tag 1 und 2

    Schon seit vielen Jahren fahre ich gemeinsam mit den Oberpfälzer Stricklieseln einmal im Jahr für ein verlängertes Wochenende in das Waldferiendorf Dürrwies. Aber auch ohne meine Strickfreundinnen war ich schon da, 2017 mit dem gerade einjährigen Beppi.

    Auch dieses Mal ist er dabei, inzwischen 10 Jahre alt und eher der Typ „gesetzter Herr“.

    Wir haben uns dieses Jahr für Haus Nummer 7 entschieden, denn es werden noch weitere Gäste anlässlich meines Geburtstags erwartet.

    Gestern war nun Anreise, sehr entspannt, hier im Feriendorf klappt einfach alles problemlos. Es ist alles vorhanden, die Ausstattung ist hervorragend, sogar für das morgige Kuchenbacken ist alles an Küchenutensilien vorhanden.

    Eine positive Überraschung war, dass die von den Oberpfälzer Stricklieseln gefertigten Topflappen anlässlich des Weißwurstfrühstücks, das wir für über 10-jährige Treue bekamen, tatsächlich in den Häusern eingesetzt werden.

    Noch mehr überraschte es mich, dass einer der Topflappen tatsächlich einer der von mir gestrickten Topflappen ist.

    Apropos von mir gestrickt: Noch gar nicht gezeigt habe ich ein Sitzkissen, dass zum Geburtstag einer Freundin in diesem Frühjahr fertig gestellt wurde. Das hole ich mal eben nach. Gestrickt wird es nach der Anleitung der Kraft-Tanken-Patches, allerdings aus 10 Fäden Sockenwolle und mit Nadeln in 8,00 mm.

    Aber ich schweife ab.

    Heute haben wir dann einen Spaziergang gemacht, bei strahlendem Sonnenschein sind wir die Pfeiffer-Kapelle Runde von Dürrwies gegangen.

    Danach war für mich ein bisschen Mittagsschlaf, ein bisschen Gulasch kochen, ein bisschen Griesbrei kochen lassen und essen und relaxen an der Tagesordnung. Und nun komme ich zu den heutigen Sonntags Top 7 von Antetanni:

    1_Gelesen

    Gelesen habe ich lediglich im Internet und ein bisschen im Buch „Küsschen Küsschen… und noch ein Küsschen“ von Roald Dahl *. Das Buch begeistert mich aber lange nicht mehr so sehr, wie es das vor ca. 40 Jahren tat.

    2_Gehört/Gesehen

    Hörbücher sind ja mein neues Lesen und in dem Zusammenhang habe ich das Buch „Der Club“ von Takis Würger als Hörbuch gehört. Es war eine sehr gute Empfehlung von Janine.

    3_Erlebnis

    Ein positives Erlebnis – von der Sache mit den Topflappen mal abgesehen – war unser Einkauf am Samstag bei Lisas Stoffstube in Parsberg. Ich war auf der Suche nach passenden Stores für mein „Blümchenzimmer“ und wurde innerhalb kürzester Zeit fündig. Und weil ich Gardinen nähen schwierig finde, weil ich gar nicht soviel Platz habe, um den Stoff gut ausbreiten zu können, lasse ich sie nähen.

    4_Genuss

    Ein Genuss war vergangene Woche für mich persönlich, dass die Reparatur des Autos weniger kostete als ich befürchtete.


    5_Drinnen/Draußen

    Definitiv draußen – siehe meinen Bericht oben.

    6_Web-Fundstück/e

    Intensiv habe ich nach Halloween-Stickdateien gesucht, um meinem neuen Hobby, dem Sticken mit der Stickmaschine einen jahreszeitlich passenden Rahmen zu bieten.

    7_Hobbys

    Neben der Sache mit der Stickmaschine (siehe Punkt 6) habe ich gestrickt und tatsächlich auch etwas fertig bekommen, das ist aber noch geheim, weil es ein Geschenk ist.

    *„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“

  • 2.584

    Eine glückliche Fügung ergab, dass eine Freundin für einen Häkelpullover zu wenig von der Wolle Katia Basic Merino hat, ich aber die passende Wolle im Stash hatte und die hat nun die Besitzerin gewechselt. Somit ist mein Stash um satte 1.800 Meter entlastet worden.

    Und zufällig fand ich gestern auch noch das ursprünglich angedachte Projekt in seiner unfertigen Unvollendung – das waren weitere 156 Gramm, die Menge der verschenkten Wolle beträgt also 2.174,40 Meter und es entlastet meinen Stash deutlich.

    Allerdings gefällt mir sowohl das Muster – ein Hebemaschenmuster im farbigen Teil und ein rechts-links-Muster im unifarbigen Teil – nach wie vor sehr gut und auch die Farbgebung, Lila mit Beige und Hellgrau, finde ich apart. Vielleicht beginne ich diese geplante Jacke ein anderes Mal erneut, dann aber auf jeden Fall in einer größeren Größe, denn diese Jacke wäre mir vermutlich inzwischen viel zu klein. Begonnen hatte ich die Jacke im September 2014. Hier noch eine Großaufnahme des Musters:

  • 2.585 – Me made Mittwoch

    2.585 – Me made Mittwoch

    Etwas neues habe ich nicht zu zeigen, denn meine neue Stickmaschine zieht mich in ihren Bann.

    Was ich besticke, werde ich demnächst auf diesem Blog zeigen.

    Nun aber zum heutigen Me-Made-Mittwoch, es gibt noch einiges, was ich für mich genäht, aber noch nicht auf dem Blog gezeigt habe. Mehrfach genäht habe ich im Jahr 2022 die Silla von Schnittgeflüster. Zunächst haben eine Freundin und ich eine „Test-Silla“ genäht. Ich habe dafür sehr dünnen Jersey verwendet. Das damalige Ergebnis sah so aus:

    Dieses Modell habe ich ohne Kapuze genäht. Der leichte Stoff macht es zum idealen Begleiter der Übergangszeit. So sieht er heute aus:

    Woher der Stoff kam, kann ich rückblickend gar nicht mehr sagen. Dieses Probestück wurde allerdings angefertigt, um sich bei der Schnittgröße sicher zu sein für den deutlich teureren Stoff Sommersweat Albstoffe Hamburger Liebe Glow Lily, der bis heute bei Stoffe Hemmers verfügbar ist.

    Wir, meine Freundin und ich, haben alles gegeben. Daher habe ich diesen Hoodie mit großem Kragen UND Kapuze ausgestattet. Rückblickend war das ein Fehler, denn dadurch wird der Hoodie sehr schwer und sehr, sehr warm. Er ist etwas für Tage, an denen die Heizung ausgefallen ist. So sah der im Mai 2022 aus:

    Und so trägt er sich heute:

    Die Kapuze nutze ich eigentlich nie. Stolz bin ich aber auf die Details wie Paspeln an den Taschen und besonders gut gefällt mir, wenn zwei Stoffe miteinander harmonieren, wie hier der Sweat-Stoff mit dem Baumwollfutter und der Farbe der Bänder:

    Die dritte Silla ergab sich, weil ich diesen wundervollen Bulli-Stoff gefunden habe und daraus unbedingt einen Urlaubs-Hoodie haben wollte. Diesmal wieder ohne Kapuze und mit der kleineren Kragenvariante, ich bin ja lernfähig. So sah das im Jahr 2022 aus:

    Auch hier mag ich vor allen Dingen das farbliche und grafische Zusammenspiel von den beiden von mir verwendeten Stoffen.

    Und auch diesen Hoodie trage ich sehr, sehr gern, bis heute.

    Hier sieht man einen Teil meiner Wohnungseinrichtung. Ich bin weit – sehr weit – von dem derzeit modernen, schlichten, skandinavischen Stil entfernt. Habt Ihr Lust, weitere Eindrücke meiner „Wohnwelt“ zu bekommen? Dafür habe ich mal einen Blog begonnen, der derzeit brach liegt. Wenn es euch aber interessiert, führe ich ihn gern weiter. Schreibt dazu am besten einfach einen Kommentar.

    Aus dem gleichen Schnitt habe ich dann noch ein Kleid genäht und dabei den Rock einfach weiter ausgestellt. Den Stoff habe ich zusammen mit dem Stoff dieses Kleides gekauft, beide habe ich gesehen und mich direkt verliebt. Auch diesen Stoff kann man noch kaufen. Hier ein Bild während des Entstehungsprozesses aus dem Jahr 2023:

    Auch hier gelang es mir, einen passenden Baumwollstoff zu finden:

    Ein solches Kleid nochmals zu nähen, kann ich mir gut vorstellen. Heute trage ich es im Büro, daher ein Aufzugfoto.

    Nun aber gehe ich flink schauen, was die anderen für sich gemacht haben. Und weil die genähten Sachen ja wirklich schon länger genäht sind, darf dieser Beitrag auch noch bei Besser-spät-als-nie mitmachen.

  • 2.610

    Wichteln ist etwas, das mir immer wieder sehr viel Spaß macht. Inzwischen habe ich das Wichteln in der Wollmeisen-Gruppe bei Ravelry für mich entdeckt. Mein Wichtelkind hatte die Farbe „Blau“ angegeben, und so habe ich ihr ein blaues Päckchen gepackt.

    Selber gemacht habe ich einen Untersetzer in der Technik des tunesischen Häkelns. Die Anleitung dazu kam aus dem Gründl-Adventskalender 2025.

    Mein Wichtelpäckchen hatte die Farbvorgaben

    • Grüntöne: Salbeigrün, Khaki, Moosgrün, sanftes Blaugrün
    • Rottöne: Gedämpftes Rostrot, sanftes Burgunder, Lachs, Terrakotta
    • Blautöne: Warmes Navy, dunkles Türkis
    • Neutrale Farben: Ecru, Sand, warmes Grau

    Das war das Ergebnis einer Online-Farbberatung und diese Töne würden mir besonders gut stehen.

    Mein Päckchen hat meine Erwartungen weit übertroffen, nicht nur, dass ich einen Wollmeisenstrang und zwei dazu passende Make-it-Blümchen-Konen bekommen habe, neben vielen wunderbaren Kleinigkeiten war eine selbst genähte Projekttasche das absolute Highlight.

    Liebe Wichtelmama, vielen lieben Dank für das wundervolle Päckchen!

    Aus den neuen Garnen und bereits vorhandenen möchte ich mir einen Pullover oder eine Strickjacke stricken.

    Das harmoniert doch wunderbar, oder?

  • 2.613 – Me-made-Mittwoch

    2.613 – Me-made-Mittwoch

    Eine neue Kreation von mir kann ich euch beim heutigen Me-Made-Mittwoch zeigen. Begonnen hat es mit dieser Quallenbrosche, die ich bei Bijou Brigitte sah und haben musste.

    Zu der Quallenbrosche brauchte es natürlich ein passendes Outfit. Als Oberteil fand ich etwas passendes bei C&A, aber beim Thema Rock fand ich nichts, was meinen Vorstellungen entsprach. Es sollte zum Thema Wasser passen und am liebsten hätte ich Korallen darauf gehabt. Natürlich gibt es so einen Rock nicht zu kaufen, also musste die Nähmaschine ran. Zunächst habe ich eine intensive Online-Recherche nach einem passenden Stoff gehabt und wurde schließlich bei japanischen Stoffen fündig. Der Name Waterfall war sozusagen Programm.

    Es sollte daraus ein weitschwingender Rock mit Eingrifftaschen werden. Da ich „nur“ drei Meter davon hatte, wurde es wegen meines Körperumfangs kein kompletter Tellerrock, sondern an die beiden Tellerrockteile habe ich noch rechts und links Keile eingenäht. Daher sind die Nahttaschen auch nicht exakt an der Seite (jede zusätzliche Naht frisst Weite), sondern sie sind – ähnlich wie bei Dirndlröcken – nach innen versetzt.

    Nach mehrern Tagen Aushängen wurde dann der Saum markiert und umgenäht. Die Idee der Korallen war aber noch nicht ganz gestorben und so machte ich mich einen Tag vor dem geplanten Tragen des Rocks daran, ihn mit Stickereien zu verzieren (das führte dann im übrigen zu der Verzierung des hier vorgestellten gelben Kleides). Das ging überraschend einfach und ein paar kleine Anhänger* ergaben noch einige Hingucker.

    Der Stoff ist allerdings so durchsichtig, dass ich auch noch einen Unterrock* gekauft habe, der ist ja aber vielseitig zu verwenden.

    Natürlich knittert der Stoff ein wenig, aber er knittert ähnlich edel wie Leinen. Insgesamt bin ich mit meinem Werk zufrieden und durchaus willig, Röcke zukünftig überwiegend selber zu nähen.

    Dieses Outfit hat mich auch zu der gestrigen Geburtstagsfeier passend gekleidet.

    * Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • 2.635

    Ein neuer Rock hat das Licht der Welt erblickt. Auf meiner Suche nach einem „Korallenrock“ (der Artikel darüber wird am 5. August erscheinen) bin ich auf fertige Panels von Dresowka gestoßen. Mutig habe ich zwei Panels bestellt, weil ich erhoffte, damit einen schön fallenden und vor allem deutlich kniebedeckenden Rock nähen zu können.

    Ich habe also in der Mitte beider Panels einen Kreis ausgeschnitten, der die Hälfte meines Taillenumfangs als Kreisumfang hat. Dann habe ich beide Panels an der jeweils im Muster gleichen Stelle auseinandergeschnitten.

    Aus dem Stoff an den Ecken konnte ich noch vier Taschenbeutelteile herausschneiden. Als Bund hat der Stoff oben ein breites Gummiband* bekommen.

    Der Rock ist toll geworden. Ich habe ausgerechnet, dass er unten eine Bundlänge von über 940 cm hat, den Saum umzunähen zog sich also etwas, aber der Krepp-Stoff lässt sich gut verarbeiten, franst nicht aus und ist auch knitterunempfindlich. Das ist bestimmt nicht der letzte Rock, den ich mir auf die Weise nähen werde.

    *Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • 2.642

    Es gibt Neuigkeiten auf dem Blog – wenn man den Newsletter abonniert, wird man über neue Beiträge informiert.

    Ansonsten war heute ein ungewöhnlicher Arbeitstag, denn in meiner Abwesenheit wurde mein Büro in einen anderen Raum verlegt, also musste ich zunächst Kartons auspacken.

    Stricktechnisch bin ich bei Ringeln angekommen – zwei Pullover entstehen parallel nach der Anleitung Aprilwetter von Anke Telschow.

    Das war es schon für heute, mich ruft intensiv der Biergarten.

  • 2.645

    Tadaa – hier kommen die gestern angekündigten Tragefotos meines Upgrade-your-clothes-Projekts:

    Man beachte bitte die exakt zu den Jackenfarben passenden Ohrstecker, die ich bei einem Drogeriemarkt gekauft habe. Die Jacke ist die Delta nach der Anleitung von Nicolor, die ich bereits hier vorgestellt habe.

    Diniert haben wir gestern dann im Restaurant Herzstück in Erlangen. Die mediterrane Küche dort wird erstklassig zubereitet und das Konzept sieht vor, dass man sich durch möglichst viel durchprobieren kann. Ich war auf jeden Fall sehr begeistert, sowohl vom Konzept, als auch von den Gerichten und vom Service.