Kategorie: Selber gemacht

  • 2.635

    Ein neuer Rock hat das Licht der Welt erblickt. Auf meiner Suche nach einem „Korallenrock“ (der Artikel darüber wird am 5. August erscheinen) bin ich auf fertige Panels von Dresowka gestoßen. Mutig habe ich zwei Panels bestellt, weil ich erhoffte, damit einen schön fallenden und vor allem deutlich kniebedeckenden Rock nähen zu können.

    Ich habe also in der Mitte beider Panels einen Kreis ausgeschnitten, der die Hälfte meines Taillenumfangs als Kreisumfang hat. Dann habe ich beide Panels an der jeweils im Muster gleichen Stelle auseinandergeschnitten.

    Aus dem Stoff an den Ecken konnte ich noch vier Taschenbeutelteile herausschneiden. Als Bund hat der Stoff oben ein breites Gummiband* bekommen.

    Der Rock ist toll geworden. Ich habe ausgerechnet, dass er unten eine Bundlänge von über 940 cm hat, den Saum umzunähen zog sich also etwas, aber der Krepp-Stoff lässt sich gut verarbeiten, franst nicht aus und ist auch knitterunempfindlich. Das ist bestimmt nicht der letzte Rock, den ich mir auf die Weise nähen werde.

    *Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • 2.642

    Es gibt Neuigkeiten auf dem Blog – wenn man den Newsletter abonniert, wird man über neue Beiträge informiert.

    Ansonsten war heute ein ungewöhnlicher Arbeitstag, denn in meiner Abwesenheit wurde mein Büro in einen anderen Raum verlegt, also musste ich zunächst Kartons auspacken.

    Stricktechnisch bin ich bei Ringeln angekommen – zwei Pullover entstehen parallel nach der Anleitung Aprilwetter von Anke Telschow.

    Das war es schon für heute, mich ruft intensiv der Biergarten.

  • 2.645

    Tadaa – hier kommen die gestern angekündigten Tragefotos meines Upgrade-your-clothes-Projekts:

    Man beachte bitte die exakt zu den Jackenfarben passenden Ohrstecker, die ich bei einem Drogeriemarkt gekauft habe. Die Jacke ist die Delta nach der Anleitung von Nicolor, die ich bereits hier vorgestellt habe.

    Diniert haben wir gestern dann im Restaurant Herzstück in Erlangen. Die mediterrane Küche dort wird erstklassig zubereitet und das Konzept sieht vor, dass man sich durch möglichst viel durchprobieren kann. Ich war auf jeden Fall sehr begeistert, sowohl vom Konzept, als auch von den Gerichten und vom Service.

  • 2.646

    Zurück aus unserem Rügen-Urlaub gilt es zunächst, alles auszupacken. Und weil ich mich ja sowieso um meine Garderobe kümmern muss, habe ich den letzten Urlaubstag auch noch für einen Upgrade-your-clothes-Hack genutzt. Man nehme dazu ein preiswertes Kleid von Bonprix, Gänseblümchen zum Aufnähen von Etsy und Stickgarn vom Action. Dazu noch Nadel, Stickrahmen, Schere und Markierungsstift.

    Übrigens, zum Markieren verwende ich die Stifte von Legami *, denn die lassen sich problemlos durch Bügeln entfernen.

    Und dann geht es los, ein bisschen Ideen, Geduld und Grundkenntnisse im Sticken reichen völlig aus, um daraus dieses indivduelle Kleid zu kreieren:

    Heute Abend wird es ausgeführt, die Damen der Corpsbrüder von mP treffen sich, denn dieses Wochenende ist Stiftungsfest. Vielleicht Morgen kann werde ich dann auch noch Tragebilder nachreichen. Nun aber geht es weiter an die wenig erfreuliche Aufgabe des Kofferausräumens.

    * Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • 2.648 – Me made Mittwoch

    2.648 – Me made Mittwoch

    Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.

    Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.

    An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.

    Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.

    An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.

    Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.

    Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.

    Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.

    Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.

    Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.

    Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:

    Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.

  • 2.651 – Rügen, Tag 9

    2.651 – Rügen, Tag 9

    Heute sollte es ein besonders heißer Tag werden, mindestens so wie gestern. Wir hatten aber schon am vergangenen Donnerstag die Idee, mit einem Adler-Schiff die Rundfahrt von Göhren über Sellin, Binz, vorbei an Sassnitz und am berühmten Kaiserstuhl zurück nach Göhren zu unternehmen. Um 11:00 Uhr ging es an der Brücke von Göhren los, wir waren pünktlich dort. Dank unseres Ausflugs am Tag zwei wussten wir ja auch genau, wo die Fahrräder in der Nähe der Seebrücke geparkt werden konnten.

    Nun, was gibt es zu erzählen. Nicht viel. Wir nahmen auf dem Schiff Plätze ein – erst außen, dann innen, denn es sah stark nach Gewitter aus (und einen Blitz hatten wir auch gesehen). Gewittert hat es nicht, lediglich ein paar wenige Tropfen fielen vom Himmel. Das Schiff war aber nicht so stark besucht, so dass wir jederzeit draußen einen guten Stehplatz zum Fotografieren gefunden haben. So haben wir auf dem Schiff etwas gegessen, getrunken, gesessen, geschaut und ich habe auch noch gestrickt.

    Dieses Schiff haben wir lange beobachtet, es kam immer näher. Wir rätselten, welche Bewandnis es mit diesem Schiff auf sich hat und dank der App Marine Traffic konnten wir es identifizieren, es ist die Norse Energi. Die Norse Energi ist ein hochmodernes Errichterschiff für Offshore-Windkraftanlagen (WTIV) des belgischen Ingenieur- und Umweltkonzerns DEME. Es gehört zu den weltweit größten Spezialschiffen seiner Art und ist maßgeblich an der Umsetzung großer europäischer Offshore-Windparks beteiligt.

    Auch in Baabe gibt es ein Bauwerk des berühmten Bauingenieurs Müther, das man von der See aus besonders gut sehen kann, nämlich die Gaststätte Inselparadies. Jetzt ist da ein Lokal „Mynt“ drin, mal sehen, ob wir noch einen Besuch dort in unseren Urlaub einbauen können.

    Mein Stricken führte dazu, dass eine Dame ein Gespräch mit mir begann und sehr begeistert davon sprach, dass sie Bananensocken und Spiralsocken stricken würde, die würden so hervorragend passen. Sie macht bei einem Adventskalender mit und da sind wohl die Spiralsocken ideal, weil sie ja nicht für eine bestimmte Schuhgröße gestrickt werden, sondern universell passen. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren.

    Und so ging ein schöner und körperlich wenig anstrengender (naja, die Hitze alleine fordert schon viel Energie) Tag zu Ende.

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

  • 2.654 – Rügen, Tag 6

    2.654 – Rügen, Tag 6

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Der heutige Tag stand unter dem Zeichen „Strandtag“. Wir mieteten uns also einen Strandkorb, rüsteten uns mit Proviant, Badesachen, Schnorchelzeug, Strandmuschel und ich zusätzlich mit Strickzeug aus und fuhren mit den Rädern zum Hauptstrand in Baade.

    Am Nachmittag nahmen wir eine Kleinigkeit im schon ertesteten China-Thai-Imbiss zu uns und ein Eis von der den Strand mit einer Art Golf Car entlangfahrenden Eisverkäuferin.

    Der Pullover trägt den Namen Baabe und er ist mein zweiter angeschlagener Aprilwettersweater. Die Wolle haben wir letztes Jahr in unserem Urlaub in den Niederlanden gekauft, also Urlaubsfeeling pur.

    Und mein erster Tag in einem Strandkorb führte dazu, dass ich nun unbedingt einen für den Balkon möchte.

    Übrigens habe ich euch noch eine lustige Begebenheit von gestern verschwiegen: Auf der letzten Etappe des Rasenden Rolands stiegen zwei Personen mit Fahrrädern zu. Der Mann interessierte sich sehr für die Lokomotive, daher ging er nach vorne, stellte sich neben mich und begann zu plaudern. Auf seine Frage, wo wir herkämen stellte sich dann heraus, dass er Frühstückshelfer an der Mittelschule ist, die bei uns tatsächlich nicht mal 300 Meter entfernt ist. 😁

  • 2.655 – Rügen, Tag 5

    2.655 – Rügen, Tag 5

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Tag 5 auf Rügen stand ganz unter dem Zeichen des „Rasenden Rolands„. Der Rasende Roland ist ein Schmalspurzug der Rügenschen Bäderbahn (RüBB), gezogen von einer Dampflokomotive. Insgesamt hat die RüBB mindestens vier (auf der Homepage steht, es sind acht!) dieser beeindruckenden Lokomotiven, so viele sahen wir nämlich. Ausgestattet mit einem Tagesticket für 35,00 € und einem Schmalspuraufschlag in Höhe von 12,00 € als Ergänzung vom Deutschlandticket konnten wir soviel und so oft mit dem Zug fahren, wie wir wollten. Die Strecke des Zuges geht von Lauterbach Mole über Putbus nach Binz, Sellin, Baabe und Göhren, um nur die wichtigsten Bäder der Strecke zu nennen.

    Unser erster Streckenabschnitt führte uns von Baabe nach Binz. Dort verließen wir den Rasenden Roland und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Seebrücke. Auf dem Weg dorthin gönnten wir uns bei Junge Die Bäckerei ein Frühstück. Und dann ging es auf die Seebrücke, um Fotos des oft fotografierten Kurhauses Binz zu machen. Von der Seebrücke aus sieht man auch den berühmten Müther-Turm des Rügener Bauingenieurs Ulrich Müther. Als wir noch am Ende der Seebrücke verweilten, hatten wir das Glück, dass ein Passagierschiff dort anlegte.

    Bei zunehmender Hitze traten wir den Rückweg zum Bahnhof an, setzten uns in den nächsten Zug in Richtung Göhren (also in die Richtung, aus der wir kamen) und stärkten uns im Restaurant am Bahnhof Sellin. Das ist sehr empfehlenswert. Ein Blick auf den Fahrplan verriet uns dann unsere nächsten Pläne: Mit dem Zug um 15:05 Uhr fuhren wir in Richtung Göhren, dort blieben wir im Zug, der uns ab 15:54 Uhr in Richtung Putbus brachte. Auf dieser Fahrt nutzen wir auch noch den mitgeführten Buffetwagen (ratet, wer vergessen hat, Bilder zu machen) und genossen die gesamte Fahrt bis Lauterbach Mole – ich mit Strickzeug. Von dort wird der Zug mit einer Diesellok zurück nach Putbus gezogen und während des halbstündigen Aufenthalts wird die Dampflokomotive mit Wasser und Kohlen bestückt. Wir fuhren dann die Strecke noch bis Baabe zurück, um dort nach ein paar Einkäufen wieder zur Ferienwohnung zu radeln.

    Hier noch Videoaufnahmen der Lokomotive bei der Arbeit:

  • 2.656 – Rügen, Tag 4

    2.656 – Rügen, Tag 4

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.

    Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.

    Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.

    Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.

    Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:

    Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.

    Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.

    Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.

    *„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“

  • 2.700 – #FJKA2026 – Zweiter Zwischenstand

    2.700 – #FJKA2026 – Zweiter Zwischenstand

    Beim heutigen zweiten Zwischenstand des FJKA von Me Made Mittwoch gibt es folgende Optionen:

    • läuft gerade
    • brauche Motivation oder Hilfe
    • habe mich umentschieden
    • das nächste Teil schon angefangen

    Also einerseits brauche ich dringend Motivation, denn die Idee, die Häkeldreiecke des Häkelshirts gleich aneinander zu häkeln, erfordert ein hohes Maß an Konzentration, um sich dabei nicht zu verirren. Dieses Maß habe ich nicht immer erreicht, also musste ich mal ein Dreieck wieder ribbeln. Nicht schlimm. Schlimm war dann aber, dass ich feststellte, dass meine Idee, einfach zwei Dreiecke mehr einzufügen, um die vermeintlich nötige Weite zu erreichen, Blödsinnig war. Denn erstens brauche ich soviel Weite gar nicht und zweitens geht es sich dann mit dem Rückenausschnitt und den Armausschnitten nicht aus. Also habe ich in einer gewagten Operation mehrere Dreiecke wieder aufgetrennt, aber möglichst so, dass sie wiederverwendbar blieben.

    Natürlich habe ich aber auch Erfolge zu melden, wie schon am vergangenen Me-Made-Mittwoch habe ich meinen Valentine-Candy vorgestellt und inzwischen gibt es auch schöne außen aufgenommene Tragefotos:

    Den Satinrock habe ich inzwischen gewaschen, aber die Falten, die er hat, seit ich ihn aus der Verpackung nahm, sind nicht verschwunden. Hat eine von euch eine Idee, wie ich sie rausbekomme? Geht tatsächlich nur bügeln? Davor habe ich Respekt, weil man bei dem Material mit der Temperatur sehr vorsichtig sein muss.

    Andererseits passt für mich auch der Punkt „das nächste Teil habe ich schon angefangen“. Es wird ein Teststrick für Anke Telschow namens Aprilwetter-Sweater. Mehr darüber, wenn ich auch schon etwas vorzeigbares produziert habe.

    Und nun gehe ich zur Entspannung lesen, wie weit die anderen sind, bevor ich mich an die Zubereitung des feudalen Mittagmahls mache. Davon werde ich auch berichten, wenn es so gelingt, wie ich mir das vorstelle. Habt alle einen schönen Sonntag!