Kategorie: Gestrickt

  • 2.714 – #FJKA2026 – erster Zwischenstand

    2.714 – #FJKA2026 – erster Zwischenstand

    Heute geht es beim #FJKA vom Me-Made-Mittwoch um den ersten Zwischenstand mit folgenden Optionen:

    • Es läuft super.
    • Ich hab dann auch mal angefangen.
    • Ich habe mich umentschieden.
    • Ich stricke bereits das 2te UFO fertig.
    • Ich bin im Stricktief.
    • Ich komme gerade nicht weiter: Hilfe willkommen!

    Mein Zwischenstand lässt sich am besten unter „Ich habe dann auch mal angefangen.“ Dazu weiter unten mehr. Aber zunächst ein Rückblick, denn auch im Jahr 2014 war ich beim FJKA von Me-made-Mittwoch dabei. Natürlich besteht auch dieser Blogbeitrag nicht mehr, aber bei Ravelry habe ich das Projekt gespeichert. Sie stammt aus der Verena stricken Frühjahr 2014 und wurde designed von Tina Hees aka Tichiro. Schade, dass sie sich völlig aus der „Wollcommunity“ zurückgezogen hat. Die Jacke ist noch immer in Gebrauch, auch wenn sie inzwischen doch deutliche Tragespuren aufweist. Die doppelfädig verarbeitete Piura von Lamana erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig, obwohl sie wirklich kuschelweich ist. Die bunten Streifen sind aus Pure Cashmere Lace von Hedgehog Fibres entstanden, ungefähr die Hälfte des Stranges hüte ich seitdem. Mal sehen, wann mir dazu etwas passendes einfällt. Hier ein Bild von 2014 und eins von gestern:

    Ja, auf den korrekten Sitz des Gürtels hätte ich durchaus achten können. Ich hoffe, Ihr seht mir diese Nachlässigkeit nach.

    Nun aber zum diesjährigen #FJKA. Es gibt unangenehme Entwicklungen.

    Das Häkeljäckchen ruht, bei den derzeitigen Temperaturen habe ich gar keine Lust, an dem doch ziemlich wärmenden Teil weiterzuarbeiten.

    Das Häkeltop hingegen wächst Stück für Stück, aber ich habe es zunächst gedanklich auch zurückgestellt, weil ich ja parallel den Pullover Valentine Candy von Anke Telschow für den #aprilvent von den #strickelfen fertige. Da ergab sich jetzt allerdings das Problem, dass das Garn des großen Stranges nicht ausreichen wird. Ich musste nachbestellen und hoffe sehr, dass Maike von Skudderia zumindest eine stark ähnliche Färbung hinbekommt. So weit bin ich inzwischen, aber bis Ende April werde ich keinesfalls fertig.

    Somit kann ich mich eigentlich voll und ganz auf das Häkelshirt stürzen. Morgen fahre ich wieder eine längere Strecke mit dem Zug, mal sehen, wie weit ich kommen werde. Bis jetzt sind 21 von mindesten 96 benötigten Dreiecke des „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns aus Twister Solid XL von Hobbii fertig.

    Und nun gehe ich neugierig schauen, was die Mitstreiterinnen auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog bewegt.

  • 2.719

    Vorgestern habe ich über den #FJKA2022 berichtet und geschrieben, dass ich das damals gestrickte Jäckchen nie anhatte. Gestern hat es mir dann in meine Fototimeline diese Fotos vom 20.04.2022 gespült und mich der Lüge überführt:

    Definitiv hatte ich die Jacke also mal im Büro an. Am Tag vorher habe ich noch die Knöpfe versetzt, denn irgendwie waren die Streifen vorher nicht so schön aufeinandergetroffen:

    Das zur Jacke auserkorene Kleid hat es aber nicht mit aufs Foto geschafft, es war im April 2022 einfach zu kühl dafür.

  • 2.720 – Leipziger Wollefest V

    Nicht nur, dass ich beim #FJKA2026 mitmache, ich bin auch beim #aprilvent von den #strickelfen dabei. Und das hat auch mit dem Wollefest Leipzig zu tun, denn dort habe ich die Färberin meines Adventskalenders von 2025 getroffen und sie hat an ihrem Stand auch das Modell ausgestellt, das ich aus der Adventskalenderwolle herstellen werde. Es handelt sich um Skudderia. Für meinen Adventskalender habe ich mir für die Qualität Moonwalker entschieden und 24 kleine Stränge und einen farblich dazu passenden 100-Gramm-Strang gekauft. Mit dazu gab es viele schöne Kleinigkeiten, davon habe ich aber leider kein Foto gemacht.

    Zunächst habe ich die Farben in die von mir gewünschte Reihenfolge gelegt und sie dann in beschriftete Tütchen gepackt. Das war sehr gut, denn bereits jetzt hatte ich beim Stricken manchmal den Eindruck, dass ich es vielleicht anders sortieren würde, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem ursprünglichen Plan. Da mir vermutlich 24 Streifen à fünf Reihen plus alle drei Farbstreifenfolgen einen Streifen im Kontrastgarn auch à fünf Reihen von der Länge her nicht reichen werden, habe ich noch drei Farben aus einem Moonwalkerüberraschungspaket mit fünf kleinen Strängen hinzugenommen. Ach ja, bevor ich es vergesse: ich stricke den Valentine Candy von Anke Telschow. Das ist eine kostenlose Anleitung für einen wunderbaren RVO (Raglan von oben)-Pullover gestrickt aus Wolle in der Stärke DK. Darum verstricke ich die Moonwalker doppelfädig, was die wunderbaren Schattierungen der Handfärbung m.E. noch besser hervorbringt.

    Jetzt aber zum Leipziger Wollefest, hier die Fotos von Maikes Stand sowie dem tollen Ausstellungsstück des Vanetine Candy-Pullovers. Fertige Sets dafür könnt ihr übrigens auch bei der Skudderia kaufen.

    Und soweit bin ich inzwischen:

  • 2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    FJKA steht für Frühlingsjäckchen-knit-along und wird von den Damen vom Me-made-Mittwoch organisiert. Vielen Dank dafür auch von mir.

    Ich bin nicht zum ersten Mal dabei, bereits 2022 war ich vertreten, allerdings findet man meine alten Blogbeiträge nicht mehr, weil ich den Blog zwischendrin aufgegeben habe. Aber das Projekt ist noch in Ravelry vorhanden, ich habe nach der Anleitung Twinkle-Twinkle Feinmotorik gestrickt. Auch ein Tragefoto kann ich vorweisen:

    Die Kombi war sehr ausgefallen in ihrer Rosa-Lastigkeit, das ist auch der Grund dafür, warum ich sie dann doch nie getragen habe. Inzwischen habe ich die Sachen verschenkt. Aber auch damals hatte ich schon die Idee, Garne, deren Menge nicht für ein ganzes Projekt reicht, durch geschicktes kombinieren doch noch verwenden zu können.

    So, ich schweife aber ab, jetzt soll es um das Jahr 2026 gehen. Hin und wieder mache ich Urlaub mit meiner Tochter und weil sie nicht gern strickt, häkeln wir eben. Der letzte Urlaub war im Februar, das zu häkelnde Jäckchen ist noch nicht fertig, nur wenige Reihen am ersten Ärmel sind seit Urlaubsende entstanden. Das ist ein gutes Projekt für das #FJKA2026.

    Und wenn ich mich ran halte, wird es auch bis zum Finale fertig. Allerdings habe ich es daheim liegen lassen, als meine Tochter und ich nun zum zweiten Urlaub dieses Jahres aufgebrochen sind. Wir haben aber bereits im Februar-Urlaub beschlossen, einen eigenen CAL zu starten. Entschieden haben wir uns für die Anleitung „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns. Als Material haben wir uns für Twister Solid XL von Hobbii entschieden. Das Garn spleißt sich zwar etwas beim Häkeln, aber tun das nicht alle Baumwollgarne? Mit dem heutigen Tag habe ich es endlich in meinem Ravelry-Stash eingepflegt und auch meine Seite „Stashabbau“ aktualisiert.

    Frohen Mutes haben wir bereits begonnen, meine Tochter häkelt genau nach Anleitung und mit rotem Garn – ich häkele entgegen der Anleitung die Einzelteile bereits zusammen und aus blauem Garn.

    Ich könnte aber natürlich auch alles dran setzen, das bereits begonnene Strickjäckchen zu beenden.

    Und nun gehen ich neugierig schauen, woran die anderen in diesem Frühjahr stricken oder häkeln.

  • 2.739 – Me made Mittwoch

    2.739 – Me made Mittwoch

    Heute ist es soweit, beim Me-Made-Mittwoch vom April zeigen wieder viele ihre Werke. Diesen Monat bin ich mit dem Ergebnis meines Selinashirts vertreten. Es wird Top-Down, also von oben nach unten ohne Zusammennähen gestrickt. Trotz der Herausforderung, mit 3-mm Nadeln zu stricken, war es ein kurzweiliges Projekt, das ist dem Muster zu verdanken. Das Material ist die Pure silk light in der Farbe Cement von Samelin Deyworks doppelfädig mit „Make it Blümchen“ in Fliederfarben. Der Fliederton von Make it Blümchen verschwindet im schönen silbergrau der Seide.

    Das Muster an den Ärmeln, das sich am Körper an den Seiten fortsetzt und die Linienführung der Schulter finde ich äußerst gelungen.

    Bereits am Wochenende habe ich das Shirt auf seine Trageeigenschaften getestet, es war mein Outfit beim Wollefest Leipzig.

    Was ich auf jeden Fall beim nächsten Selinashirt ändern werde (das Garn dafür ist bereits vorhanden) – ich werde mich mit dem Thema Brustabnäher auseinandersetzen, um diese nicht schöne Falte wegzubekommen:

    Noch ein Hinweis in eigener Sache – das Aussehen dieses Blogs wird sich vielleicht verändern. Wer mal gucken mag, geht am besten auf diese „Probeseite„. Hinterlasst gern einen Kommentar auf dieser Seite, wie es euch gefällt.

  • 2.747

    Das Frühjahr kommt unaufhörlich näher, also wird es höchste Zeit, mit einem Frühlings-Sommer-Jäckchen zu beginnen. Auf dem Plan habe ich es bereits seit letztem Jahr – es soll die Jacke 41 Setapura von Lana Grossa werden.

    Ich stricke sie aus dem Originalgarn Setapura, ein Garn aus reiner Seide mit einer tollen Haptik und einem matten Aussehen. Für mich habe ich mir die Farbe 22 türkis ausgesucht:

    Doppelfädig verstrickt mit Nadeln in der Stärke fünf Millimeter kommt man auch schnell voran. Sehr gespannt bin ich auf den Tragekomfort, denn die Jacke wird klassisch aus Vorderteilen, Rückenteil und Ärmeln gestrickt, die dann zusammen genäht werden. Letztens las ich von einer anderen Strickerin, dass sie diese Form des Strickens bevorzugen würde, denn die Kleidung hätte dann einfach eine bessere Passform und würde durch die stabilisierenden Nähte auch ihre Form besser behalten. Ich fand das Argument durchaus nachvollziehbar.

    Der reelle Farbton liegt irgendwo zwischen der Farbe des Bildes von dem Knäuel und der Farbe des Gestrickten.

    Spaßeshalber habe ich die KI ein Bild basierend auf diesem Beitrag erstellen lassen, das ist das Ergebnis:

  • 2.751

    Es ist entschieden, ich werde den Pullunder ribbeln. Allerdings gar nicht ganz, sondern bis zum oberen Rand. Erstens gefällt mir der bunte Strang Pitahaya nicht mehr in diesem Strickstück und auch das krachige Grün verbanne ich daraus. Stattdessen werde ich noch passende Wollmeisenstränge dazu kaufen oder im Stash finden.

    Der Pullunder oder die Tunika wird nicht mehr in einem rechts-links-Wechsel gestrickt werden, das zieht sich schließlich immer zusammen. Seht mal, wie das aussieht, wenn es nur locker über einem Bügel hängt.

    Stattdessen werde ich also glatt rechts stricken und vermutlich die Schräge der Farben mit verkürzten Reihen bilden. Welche Farben es werden, werde ich sehen, ich bin ja auf dem Leipziger Wollfest dieses Jahr, vielleicht finde ich schon da etwas am Wollmeisenstand, ansonsten halt beim Sale der Wollmeise. Oder vielleicht bringt mir der Osterhase schon einen passenden Strang im Osterwichtelpaket.

    Für die Wolle der Farbe Pitahaya habe ich bereits auch eine Idee, denn es gibt noch ein Tuch, das ich ausschließlich zu dem Pullunder getragen habe: Zeenas Rüschen. Auch das werde ich ribbeln und schon habe ich zwei Stränge für ein schönes, großes Tuch.

  • 2.754

    Alles hat seine Zeit, so auch die krachbunten Strickstücke, die ich noch vor über zehn Jahren produziert habe. Im April 2012 war die erste Version des Pullunders „Schief ist schön II“ fertig. Es ist eine Anleitung aus der Zeitschrift Verena Stricken Frühjahr 2012. Auf der Seite dieser Anleitung auf Ravelry ist im übrigen meine erste Version dieser Anleitung zu sehen – die geriet mir damals zu groß und wurde von mir direkt verschenkt. Hier geht es aber um die zweite Version, gestrickt aus Twin und Pure von der Wollmeise in den Farben Wasabi, Himbeere und Pitahaya.

    Im November 2021 habe ich dann aus Gründen zunehmenden Körpervolumens noch unten aus Wollmeise Birdies in den Farben Wasabi, Himbeere und Bussi drei Streifen angestrickt. Das hat allerdings nur bedingt geholfen, vorteilhaft sah es dennoch nicht aus, also trug ich den Pullunder nur noch daheim. Auch die Farbkombination entspricht einfach nicht mehr meiner Persönlichkeit.

    Bei Instagram habe ich eine Umfrage gestartet, was mit dem Projekt passieren soll. Zur Auswahl stehen (noch die nächsten zwei Tage) folgende Optionen:

    • Tauschen gegen einen Strang DK von Wollmeise?
    • Aufribbeln?
    • Verschenken?
    • Wegwerfen?

    Ich bin gespannt, wie das Endergebnis ausfällt und werde auch hier darüber berichten.

  • 2.757

    Vorgestern habe ich versprochen, ein weiteres Projekt aus mehreren Garnen vorzustellen. Noch ist es nicht angestrickt, aber allein die Garnkombination macht mich selber neugierig.

    Es geht um die Garne Fashion Tweed von Lana Grossa

    und Stella von Järbo.

    Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Stash, das müsste für einen Pullover reichen und von der Stella ist noch deutlich mehr vorhanden.

    Auf die Idee, beide zu mischen, kam ich, weil ich gedanklich auf der Suche war, von welchen Garnen ich mich trennen könnte. Da ich aus der Fashion Tweed ja bereits einen Pullover gestrickt habe, in Kombination mit einem geschenkten handgesponnenen Garn, weiß ich, dass sich die Qualität gut verstrickt und inzwischen kann ich auch die Trage- und Wascheigenschaften nur positiv bewerten. Wie gesagt bzw. geschrieben habe ich gedanklich meinen Stash aussortiert und fand die Aussicht, nochmal die gleiche Wolle zu verstricken wenig reizvoll. Und eine weitere Überlegung ging dahin, die seit mindestens 10 Jahren vorhandene Stella auch aus meinem Stash zu verbannen. Und wie die beiden Garne so nebeneinander liegen, fällt es mir wie Schuppen von den Augen – die Farbkombination ist genial. Die Farben der Stelle finden sich alle in der Fashion Tweed wieder, sowohl das lila der Hauptfarbe der Fashion Tweed als auch die anderen Farben der Stella in den Tweed-„Bobbeln“ der Fashion Tweed. Das habe ich als gute Inspiration gewertet und habe beide Garne schnell wieder in ihren Lagerplatz geräumt. Nix wird destashed!

    Ich bin schon jetzt auf das Ergebnis gespannt, aber vorher habe ich noch einige andere Projekte gedanklich in der Planung. Vielleicht sollte ich mir ein Ziel setzen, ab wann ich diesen Pullover oder auch diese Strickjacke stricke? Zunächst muss ich ja mal eine passende Anleitung finden und eine Maschenprobe erstellen.

  • 2.759

    Stricken sollte eine antizyklische Tätigkeit sein, d. h. man strickt idealerweise im Sommer für den Winter und im Winter für den Sommer. Leider klappt das für mich nicht sehr. Aber ich habe mir vorgenommen, den Pullover „The Classic“ jetzt nicht bis zum Herbst wegzulegen, sondern brav daran weiter zu stricken. Es ist ja auch nicht mehr so viel, was fehlt:

    Nach wie vor bin ich begeistert von der Idee, mehrere verschiedene Garne zusammen zu verstricken. Dies war die Ausgangssituation:

    Und natürlich habe ich schon wieder Ideen für weitere Projekte. Eins davon möchte ich euch bald vorstellen.