Kategorie: Me made Mittwoch

  • 2.585 – Me made Mittwoch

    2.585 – Me made Mittwoch

    Etwas neues habe ich nicht zu zeigen, denn meine neue Stickmaschine zieht mich in ihren Bann.

    Was ich besticke, werde ich demnächst auf diesem Blog zeigen.

    Nun aber zum heutigen Me-Made-Mittwoch, es gibt noch einiges, was ich für mich genäht, aber noch nicht auf dem Blog gezeigt habe. Mehrfach genäht habe ich im Jahr 2022 die Silla von Schnittgeflüster. Zunächst haben eine Freundin und ich eine „Test-Silla“ genäht. Ich habe dafür sehr dünnen Jersey verwendet. Das damalige Ergebnis sah so aus:

    Dieses Modell habe ich ohne Kapuze genäht. Der leichte Stoff macht es zum idealen Begleiter der Übergangszeit. So sieht er heute aus:

    Woher der Stoff kam, kann ich rückblickend gar nicht mehr sagen. Dieses Probestück wurde allerdings angefertigt, um sich bei der Schnittgröße sicher zu sein für den deutlich teureren Stoff Sommersweat Albstoffe Hamburger Liebe Glow Lily, der bis heute bei Stoffe Hemmers verfügbar ist.

    Wir, meine Freundin und ich, haben alles gegeben. Daher habe ich diesen Hoodie mit großem Kragen UND Kapuze ausgestattet. Rückblickend war das ein Fehler, denn dadurch wird der Hoodie sehr schwer und sehr, sehr warm. Er ist etwas für Tage, an denen die Heizung ausgefallen ist. So sah der im Mai 2022 aus:

    Und so trägt er sich heute:

    Die Kapuze nutze ich eigentlich nie. Stolz bin ich aber auf die Details wie Paspeln an den Taschen und besonders gut gefällt mir, wenn zwei Stoffe miteinander harmonieren, wie hier der Sweat-Stoff mit dem Baumwollfutter und der Farbe der Bänder:

    Die dritte Silla ergab sich, weil ich diesen wundervollen Bulli-Stoff gefunden habe und daraus unbedingt einen Urlaubs-Hoodie haben wollte. Diesmal wieder ohne Kapuze und mit der kleineren Kragenvariante, ich bin ja lernfähig. So sah das im Jahr 2022 aus:

    Auch hier mag ich vor allen Dingen das farbliche und grafische Zusammenspiel von den beiden von mir verwendeten Stoffen.

    Und auch diesen Hoodie trage ich sehr, sehr gern, bis heute.

    Hier sieht man einen Teil meiner Wohnungseinrichtung. Ich bin weit – sehr weit – von dem derzeit modernen, schlichten, skandinavischen Stil entfernt. Habt Ihr Lust, weitere Eindrücke meiner „Wohnwelt“ zu bekommen? Dafür habe ich mal einen Blog begonnen, der derzeit brach liegt. Wenn es euch aber interessiert, führe ich ihn gern weiter. Schreibt dazu am besten einfach einen Kommentar.

    Aus dem gleichen Schnitt habe ich dann noch ein Kleid genäht und dabei den Rock einfach weiter ausgestellt. Den Stoff habe ich zusammen mit dem Stoff dieses Kleides gekauft, beide habe ich gesehen und mich direkt verliebt. Auch diesen Stoff kann man noch kaufen. Hier ein Bild während des Entstehungsprozesses aus dem Jahr 2023:

    Auch hier gelang es mir, einen passenden Baumwollstoff zu finden:

    Ein solches Kleid nochmals zu nähen, kann ich mir gut vorstellen. Heute trage ich es im Büro, daher ein Aufzugfoto.

    Nun aber gehe ich flink schauen, was die anderen für sich gemacht haben. Und weil die genähten Sachen ja wirklich schon länger genäht sind, darf dieser Beitrag auch noch bei Besser-spät-als-nie mitmachen.

  • 2.613 – Me-made-Mittwoch

    2.613 – Me-made-Mittwoch

    Eine neue Kreation von mir kann ich euch beim heutigen Me-Made-Mittwoch zeigen. Begonnen hat es mit dieser Quallenbrosche, die ich bei Bijou Brigitte sah und haben musste.

    Zu der Quallenbrosche brauchte es natürlich ein passendes Outfit. Als Oberteil fand ich etwas passendes bei C&A, aber beim Thema Rock fand ich nichts, was meinen Vorstellungen entsprach. Es sollte zum Thema Wasser passen und am liebsten hätte ich Korallen darauf gehabt. Natürlich gibt es so einen Rock nicht zu kaufen, also musste die Nähmaschine ran. Zunächst habe ich eine intensive Online-Recherche nach einem passenden Stoff gehabt und wurde schließlich bei japanischen Stoffen fündig. Der Name Waterfall war sozusagen Programm.

    Es sollte daraus ein weitschwingender Rock mit Eingrifftaschen werden. Da ich „nur“ drei Meter davon hatte, wurde es wegen meines Körperumfangs kein kompletter Tellerrock, sondern an die beiden Tellerrockteile habe ich noch rechts und links Keile eingenäht. Daher sind die Nahttaschen auch nicht exakt an der Seite (jede zusätzliche Naht frisst Weite), sondern sie sind – ähnlich wie bei Dirndlröcken – nach innen versetzt.

    Nach mehrern Tagen Aushängen wurde dann der Saum markiert und umgenäht. Die Idee der Korallen war aber noch nicht ganz gestorben und so machte ich mich einen Tag vor dem geplanten Tragen des Rocks daran, ihn mit Stickereien zu verzieren (das führte dann im übrigen zu der Verzierung des hier vorgestellten gelben Kleides). Das ging überraschend einfach und ein paar kleine Anhänger* ergaben noch einige Hingucker.

    Der Stoff ist allerdings so durchsichtig, dass ich auch noch einen Unterrock* gekauft habe, der ist ja aber vielseitig zu verwenden.

    Natürlich knittert der Stoff ein wenig, aber er knittert ähnlich edel wie Leinen. Insgesamt bin ich mit meinem Werk zufrieden und durchaus willig, Röcke zukünftig überwiegend selber zu nähen.

    Dieses Outfit hat mich auch zu der gestrigen Geburtstagsfeier passend gekleidet.

    * Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • 2.648 – Me made Mittwoch

    2.648 – Me made Mittwoch

    Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.

    Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.

    An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.

    Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.

    An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.

    Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.

    Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.

    Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.

    Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.

    Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.

    Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:

    Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.

  • 2.676 – Me made Mittwoch

    2.676 – Me made Mittwoch

    Die Feiertage in den letzten Wochen haben mich in Sachen Blog führen etwas aus der Bahn geworfen, aber nun geht es hier weiter. Es geht um Punkte, einige Punkte möchte ich ansprechen, ohne dass es irgendwo Pünktchen zu sehen geben wird.

    Zunächst ist mir eine Punktlandung gelungen, die hier vorgestellte Jacke wurde nämlich heute fertig. Dazu hat das Wetter freundlicherweise punktuell mitgespielt und die dunklen Regenwolken während des Fototermins nicht gezeigt. Und eine weitere Punktlandung ist der Verbrauch des Garns – es sind nämlich genau zwei ganze Knäuel übrig geblieben. Um welche Jacke handelt es sich?

    Die Jacke 41 Setapura von Lana Grossa ist fertig. Ausführlich vorgestellt habe ich sie in diesem Blogartikel. Ich habe auch in Erwägung gezogen, dass ich sie für das #FJKA fertig stelle, das hat allerdings leider nicht ganz geklappt, da war vergangenen Sonntag die Timline zu Ende. Nun aber hier die Tragefotos:

    Die Knöpfe habe ich bei Ludwig Beck Kurzwaren & Wolle bei einer Veranstaltung gekauft. Wie gut sie passen, ist sehr schwer fotografisch einzufangen. Sie haben zwar die gleiche Farbe wie die Jacke, aber durch das leicht schimmernde, sind es hübsche Hingucker:

    Ganz besonders freut mich, dass meine Vorstellung, eine Jacke farblich passend zu mehreren Sommerkleidern zu fertigen, aufgegangen ist. Seht euch nur an, wie gut die Jacke zu den Kleidern passt.

    Die Schnittführung der Jacke ist übrigens unprätentiös:

    Und nun gehe ich mal schauen, was die anderen so gewerkelt und beim Me Made Mittwoch vorgestellt haben.

  • 2.700 – #FJKA2026 – Zweiter Zwischenstand

    2.700 – #FJKA2026 – Zweiter Zwischenstand

    Beim heutigen zweiten Zwischenstand des FJKA von Me Made Mittwoch gibt es folgende Optionen:

    • läuft gerade
    • brauche Motivation oder Hilfe
    • habe mich umentschieden
    • das nächste Teil schon angefangen

    Also einerseits brauche ich dringend Motivation, denn die Idee, die Häkeldreiecke des Häkelshirts gleich aneinander zu häkeln, erfordert ein hohes Maß an Konzentration, um sich dabei nicht zu verirren. Dieses Maß habe ich nicht immer erreicht, also musste ich mal ein Dreieck wieder ribbeln. Nicht schlimm. Schlimm war dann aber, dass ich feststellte, dass meine Idee, einfach zwei Dreiecke mehr einzufügen, um die vermeintlich nötige Weite zu erreichen, Blödsinnig war. Denn erstens brauche ich soviel Weite gar nicht und zweitens geht es sich dann mit dem Rückenausschnitt und den Armausschnitten nicht aus. Also habe ich in einer gewagten Operation mehrere Dreiecke wieder aufgetrennt, aber möglichst so, dass sie wiederverwendbar blieben.

    Natürlich habe ich aber auch Erfolge zu melden, wie schon am vergangenen Me-Made-Mittwoch habe ich meinen Valentine-Candy vorgestellt und inzwischen gibt es auch schöne außen aufgenommene Tragefotos:

    Den Satinrock habe ich inzwischen gewaschen, aber die Falten, die er hat, seit ich ihn aus der Verpackung nahm, sind nicht verschwunden. Hat eine von euch eine Idee, wie ich sie rausbekomme? Geht tatsächlich nur bügeln? Davor habe ich Respekt, weil man bei dem Material mit der Temperatur sehr vorsichtig sein muss.

    Andererseits passt für mich auch der Punkt „das nächste Teil habe ich schon angefangen“. Es wird ein Teststrick für Anke Telschow namens Aprilwetter-Sweater. Mehr darüber, wenn ich auch schon etwas vorzeigbares produziert habe.

    Und nun gehe ich zur Entspannung lesen, wie weit die anderen sind, bevor ich mich an die Zubereitung des feudalen Mittagmahls mache. Davon werde ich auch berichten, wenn es so gelingt, wie ich mir das vorstelle. Habt alle einen schönen Sonntag!

  • 2.704 – Me made Mittwoch

    Pünktlich zum Me-Made-Mittwoch wurde heute mein Valentine Candy von Anke Telschow aka Smilla-DA fertig. Die Anleitung gibt es kostenlos auf Ravelry. Gestrickt habe ich ihn aus der Qualität Moonwalker von Skudderia. Die vielen Farben stammen vom wundervollen Adventskalender 2025.

    Manche haben ja vielleicht das „Drama“ mitbekommen, dass mir vom Adventskalender die Farbe des großen Strangs ausgegangen ist. Inzwischen habe ich nachbestellt und einen weiteren Strang erhalten, allerdings war ich damit für den #aprilvent der #strickelfen auf Instagram zu spät. Aber heute ist der Pullover ja nun (fast) fertig geworden. Es sind noch die Fäden zu vernähen und Badetag muss er auch noch haben, das erledige ich dann morgen.

    Insgesamt habe ich 552 Gramm verstrickt, das entspricht 2.318,4 Metern. Diesmal habe ich mir auch besonders viel Mühe mit den Details gegeben, besonders stolz bin ich auf die unteren Bündchen. Sie rollen sich nicht ein und klappen auch nicht hoch, obwohl sie sehr kurz sind. Zur beschriebenen Anleitung geht es hier entlang.

    Und hier nun endlich das Foto des fertig gestrickten Pullovers. Leider sind die Temperaturen inzwischen entschieden zu hoch für dieses wärmende Stück, aber dennoch werde ich bald ein Tragefoto nachreichen.

    Nachtrag: gestern Abend war es viel zu dunkel für Tragefotos, daher reiche ich sie nach. Meine Idee ist es, diesen Pullover zu einem dunkeltannengrünen Satinrock zu tragen – Kontraste finde ich sehr reizvoll. Das Grün des Rocks entspricht in etwa dem untersten grün des vierten Farbstreifens (jeweils drei Farben bezeichne ich als einen Farbstreifen) von der unteren Ärmelkante. Auch von der Rückseite betrachtet, passt der Pullover sehr gut. Nach dieser Anleitung werde ich sicherlich nochmal etwas stricken.

  • 2.714 – #FJKA2026 – erster Zwischenstand

    2.714 – #FJKA2026 – erster Zwischenstand

    Heute geht es beim #FJKA vom Me-Made-Mittwoch um den ersten Zwischenstand mit folgenden Optionen:

    • Es läuft super.
    • Ich hab dann auch mal angefangen.
    • Ich habe mich umentschieden.
    • Ich stricke bereits das 2te UFO fertig.
    • Ich bin im Stricktief.
    • Ich komme gerade nicht weiter: Hilfe willkommen!

    Mein Zwischenstand lässt sich am besten unter „Ich habe dann auch mal angefangen.“ Dazu weiter unten mehr. Aber zunächst ein Rückblick, denn auch im Jahr 2014 war ich beim FJKA von Me-made-Mittwoch dabei. Natürlich besteht auch dieser Blogbeitrag nicht mehr, aber bei Ravelry habe ich das Projekt gespeichert. Sie stammt aus der Verena stricken Frühjahr 2014 und wurde designed von Tina Hees aka Tichiro. Schade, dass sie sich völlig aus der „Wollcommunity“ zurückgezogen hat. Die Jacke ist noch immer in Gebrauch, auch wenn sie inzwischen doch deutliche Tragespuren aufweist. Die doppelfädig verarbeitete Piura von Lamana erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig, obwohl sie wirklich kuschelweich ist. Die bunten Streifen sind aus Pure Cashmere Lace von Hedgehog Fibres entstanden, ungefähr die Hälfte des Stranges hüte ich seitdem. Mal sehen, wann mir dazu etwas passendes einfällt. Hier ein Bild von 2014 und eins von gestern:

    Ja, auf den korrekten Sitz des Gürtels hätte ich durchaus achten können. Ich hoffe, Ihr seht mir diese Nachlässigkeit nach.

    Nun aber zum diesjährigen #FJKA. Es gibt unangenehme Entwicklungen.

    Das Häkeljäckchen ruht, bei den derzeitigen Temperaturen habe ich gar keine Lust, an dem doch ziemlich wärmenden Teil weiterzuarbeiten.

    Das Häkeltop hingegen wächst Stück für Stück, aber ich habe es zunächst gedanklich auch zurückgestellt, weil ich ja parallel den Pullover Valentine Candy von Anke Telschow für den #aprilvent von den #strickelfen fertige. Da ergab sich jetzt allerdings das Problem, dass das Garn des großen Stranges nicht ausreichen wird. Ich musste nachbestellen und hoffe sehr, dass Maike von Skudderia zumindest eine stark ähnliche Färbung hinbekommt. So weit bin ich inzwischen, aber bis Ende April werde ich keinesfalls fertig.

    Somit kann ich mich eigentlich voll und ganz auf das Häkelshirt stürzen. Morgen fahre ich wieder eine längere Strecke mit dem Zug, mal sehen, wie weit ich kommen werde. Bis jetzt sind 21 von mindesten 96 benötigten Dreiecke des „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns aus Twister Solid XL von Hobbii fertig.

    Und nun gehe ich neugierig schauen, was die Mitstreiterinnen auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog bewegt.

  • 2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    FJKA steht für Frühlingsjäckchen-knit-along und wird von den Damen vom Me-made-Mittwoch organisiert. Vielen Dank dafür auch von mir.

    Ich bin nicht zum ersten Mal dabei, bereits 2022 war ich vertreten, allerdings findet man meine alten Blogbeiträge nicht mehr, weil ich den Blog zwischendrin aufgegeben habe. Aber das Projekt ist noch in Ravelry vorhanden, ich habe nach der Anleitung Twinkle-Twinkle Feinmotorik gestrickt. Auch ein Tragefoto kann ich vorweisen:

    Die Kombi war sehr ausgefallen in ihrer Rosa-Lastigkeit, das ist auch der Grund dafür, warum ich sie dann doch nie getragen habe. Inzwischen habe ich die Sachen verschenkt. Aber auch damals hatte ich schon die Idee, Garne, deren Menge nicht für ein ganzes Projekt reicht, durch geschicktes kombinieren doch noch verwenden zu können.

    So, ich schweife aber ab, jetzt soll es um das Jahr 2026 gehen. Hin und wieder mache ich Urlaub mit meiner Tochter und weil sie nicht gern strickt, häkeln wir eben. Der letzte Urlaub war im Februar, das zu häkelnde Jäckchen ist noch nicht fertig, nur wenige Reihen am ersten Ärmel sind seit Urlaubsende entstanden. Das ist ein gutes Projekt für das #FJKA2026.

    Und wenn ich mich ran halte, wird es auch bis zum Finale fertig. Allerdings habe ich es daheim liegen lassen, als meine Tochter und ich nun zum zweiten Urlaub dieses Jahres aufgebrochen sind. Wir haben aber bereits im Februar-Urlaub beschlossen, einen eigenen CAL zu starten. Entschieden haben wir uns für die Anleitung „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns. Als Material haben wir uns für Twister Solid XL von Hobbii entschieden. Das Garn spleißt sich zwar etwas beim Häkeln, aber tun das nicht alle Baumwollgarne? Mit dem heutigen Tag habe ich es endlich in meinem Ravelry-Stash eingepflegt und auch meine Seite „Stashabbau“ aktualisiert.

    Frohen Mutes haben wir bereits begonnen, meine Tochter häkelt genau nach Anleitung und mit rotem Garn – ich häkele entgegen der Anleitung die Einzelteile bereits zusammen und aus blauem Garn.

    Ich könnte aber natürlich auch alles dran setzen, das bereits begonnene Strickjäckchen zu beenden.

    Und nun gehen ich neugierig schauen, woran die anderen in diesem Frühjahr stricken oder häkeln.

  • 2.739 – Me made Mittwoch

    2.739 – Me made Mittwoch

    Heute ist es soweit, beim Me-Made-Mittwoch vom April zeigen wieder viele ihre Werke. Diesen Monat bin ich mit dem Ergebnis meines Selinashirts vertreten. Es wird Top-Down, also von oben nach unten ohne Zusammennähen gestrickt. Trotz der Herausforderung, mit 3-mm Nadeln zu stricken, war es ein kurzweiliges Projekt, das ist dem Muster zu verdanken. Das Material ist die Pure silk light in der Farbe Cement von Samelin Deyworks doppelfädig mit „Make it Blümchen“ in Fliederfarben. Der Fliederton von Make it Blümchen verschwindet im schönen silbergrau der Seide.

    Das Muster an den Ärmeln, das sich am Körper an den Seiten fortsetzt und die Linienführung der Schulter finde ich äußerst gelungen.

    Bereits am Wochenende habe ich das Shirt auf seine Trageeigenschaften getestet, es war mein Outfit beim Wollefest Leipzig.

    Was ich auf jeden Fall beim nächsten Selinashirt ändern werde (das Garn dafür ist bereits vorhanden) – ich werde mich mit dem Thema Brustabnäher auseinandersetzen, um diese nicht schöne Falte wegzubekommen:

    Noch ein Hinweis in eigener Sache – das Aussehen dieses Blogs wird sich vielleicht verändern. Wer mal gucken mag, geht am besten auf diese „Probeseite„. Hinterlasst gern einen Kommentar auf dieser Seite, wie es euch gefällt.

  • 2.740 – Wollefest Leipzig II

    2.740 – Wollefest Leipzig II

    Bereits gestern habe ich erste Einblicke unseres Besuchs des Wollefests Leipzig gegeben. Heute nehme ich euch nun mit auf den weiteren Rundgang.

    Der Stand von Screaming Colours war so belagert, dass keine schönen Fotos entstanden sind. Ich lasse euch aber die anderen Fotos ansehen, dann bekommt ihr vielleicht ein Gefühl dafür, wie voll es am Samstag war:

    Ich habe dort das Beilaufgarn „Make it Rainbow“ von Rico Desgin gesehen und überlege noch, ob es sich als Beilaufgarn für ein Sommershirt eignet, das ich in Gedanken schon auf den Nadeln habe.

    Beim Stand von Wolletroll könnt ihr sehen, dass es auch Stände mit einer breiten Pallette des Angebots gibt, hier findet man Industriewolle von Opal, gewickelte Bobbel und auch handgefärbte Stränge.

    Beim Atelier Kuschelzeit herrschen gedeckte Farben vor:

    Alles rund um Alpakas und ihre Wolle konnte man beim Stand der Wollwerkstatt Sachsen Alpakas erfahren – und natürlich auch Wolle kaufen!

    Ganz ursprünglich und bodenständig sind die Produkte des Rhönhof Lebensart:

    Abelknit-Wolle, ein Label ohne eigene Homepage, ist dann farblich eher an der anderen Seite des Farbuniversums angesiedelt:

    Der Blick wird aber auch noch von solchen ausgestellten Pretiosen abgelenkt:

    Auch Papageien-Wolle punktet mit viel Bunt. Ein besonderer Hingucker war der Pullover, den die Chefin trug, sowohl farblich, von der Zusammenstellung der Muster als auch von der Schnittkonstruktion her.

    Hiermit endet mein Bericht über das Obergeschoß des Wollfest Leipzigs. Mit dem Erdgeschoss geht es übermorgen weiter, denn morgen ist „me-made-mittwoch“ und da werde ich mein Shirt vom Teststrick für Tanja Manz vorstellen.

    Eine Auflistung alle Beiträge über das Wollefest Leipzig findet sich unter diesem Link.