Eine glückliche Fügung ergab, dass eine Freundin für einen Häkelpullover zu wenig von der Wolle Katia Basic Merino hat, ich aber die passende Wolle im Stash hatte und die hat nun die Besitzerin gewechselt. Somit ist mein Stash um satte 1.800 Meter entlastet worden.
Und zufällig fand ich gestern auch noch das ursprünglich angedachte Projekt in seiner unfertigen Unvollendung – das waren weitere 156 Gramm, die Menge der verschenkten Wolle beträgt also 2.174,40 Meter und es entlastet meinen Stash deutlich.
Allerdings gefällt mir sowohl das Muster – ein Hebemaschenmuster im farbigen Teil und ein rechts-links-Muster im unifarbigen Teil – nach wie vor sehr gut und auch die Farbgebung, Lila mit Beige und Hellgrau, finde ich apart. Vielleicht beginne ich diese geplante Jacke ein anderes Mal erneut, dann aber auf jeden Fall in einer größeren Größe, denn diese Jacke wäre mir vermutlich inzwischen viel zu klein. Begonnen hatte ich die Jacke im September 2014. Hier noch eine Großaufnahme des Musters:
Etwas neues habe ich nicht zu zeigen, denn meine neue Stickmaschine zieht mich in ihren Bann.
Was ich besticke, werde ich demnächst auf diesem Blog zeigen.
Nun aber zum heutigen Me-Made-Mittwoch, es gibt noch einiges, was ich für mich genäht, aber noch nicht auf dem Blog gezeigt habe. Mehrfach genäht habe ich im Jahr 2022 die Silla von Schnittgeflüster. Zunächst haben eine Freundin und ich eine „Test-Silla“ genäht. Ich habe dafür sehr dünnen Jersey verwendet. Das damalige Ergebnis sah so aus:
Dieses Modell habe ich ohne Kapuze genäht. Der leichte Stoff macht es zum idealen Begleiter der Übergangszeit. So sieht er heute aus:
Woher der Stoff kam, kann ich rückblickend gar nicht mehr sagen. Dieses Probestück wurde allerdings angefertigt, um sich bei der Schnittgröße sicher zu sein für den deutlich teureren Stoff Sommersweat Albstoffe Hamburger Liebe Glow Lily, der bis heute bei Stoffe Hemmers verfügbar ist.
Wir, meine Freundin und ich, haben alles gegeben. Daher habe ich diesen Hoodie mit großem Kragen UND Kapuze ausgestattet. Rückblickend war das ein Fehler, denn dadurch wird der Hoodie sehr schwer und sehr, sehr warm. Er ist etwas für Tage, an denen die Heizung ausgefallen ist. So sah der im Mai 2022 aus:
Und so trägt er sich heute:
Die Kapuze nutze ich eigentlich nie. Stolz bin ich aber auf die Details wie Paspeln an den Taschen und besonders gut gefällt mir, wenn zwei Stoffe miteinander harmonieren, wie hier der Sweat-Stoff mit dem Baumwollfutter und der Farbe der Bänder:
Die dritte Silla ergab sich, weil ich diesen wundervollen Bulli-Stoff gefunden habe und daraus unbedingt einen Urlaubs-Hoodie haben wollte. Diesmal wieder ohne Kapuze und mit der kleineren Kragenvariante, ich bin ja lernfähig. So sah das im Jahr 2022 aus:
Auch hier mag ich vor allen Dingen das farbliche und grafische Zusammenspiel von den beiden von mir verwendeten Stoffen.
Und auch diesen Hoodie trage ich sehr, sehr gern, bis heute.
Hier sieht man einen Teil meiner Wohnungseinrichtung. Ich bin weit – sehr weit – von dem derzeit modernen, schlichten, skandinavischen Stil entfernt. Habt Ihr Lust, weitere Eindrücke meiner „Wohnwelt“ zu bekommen? Dafür habe ich mal einen Blog begonnen, der derzeit brach liegt. Wenn es euch aber interessiert, führe ich ihn gern weiter. Schreibt dazu am besten einfach einen Kommentar.
Aus dem gleichen Schnitt habe ich dann noch ein Kleid genäht und dabei den Rock einfach weiter ausgestellt. Den Stoff habe ich zusammen mit dem Stoff dieses Kleides gekauft, beide habe ich gesehen und mich direkt verliebt. Auch diesen Stoff kann man noch kaufen. Hier ein Bild während des Entstehungsprozesses aus dem Jahr 2023:
Auch hier gelang es mir, einen passenden Baumwollstoff zu finden:
Ein solches Kleid nochmals zu nähen, kann ich mir gut vorstellen. Heute trage ich es im Büro, daher ein Aufzugfoto.
Nun aber gehe ich flink schauen, was die anderen für sich gemacht haben. Und weil die genähten Sachen ja wirklich schon länger genäht sind, darf dieser Beitrag auch noch bei Besser-spät-als-nie mitmachen.
Langsam scheint es zur Tradition zu werden, dass ich den Montagsstarter immer erst am Dienstag beantworte.
❶ Dass sich Menschen rücksichtslos verhalten, kann ich gar nicht leiden.
❷ Auf meinem Handyhabe ich vieles, was mir wichtig ist, wie meine Kontaktliste, den Kalender, Zugriff auf meine Mails, aber natürlich spiele ich auf ihm auch oder nutze Sozial-Media-Kanäle.
❸ Wolle, Stoffe, Küchenhelfer, Kleidung, Schuhe, Handtaschen und Sachen wie Schrauben, Haken usw.sind Sachen, die ich gerne horte.
❹ Der Einbau der Beleuchtung in den Vitrinenwar kurz ein Aufreger am Wochenende, letztlich war es aber geschafft.
❺Dass sich der Bundeskanzler Merz dermaßen ungeschickt in der Öffentlichkeit äußert, wie er es in dem Format „Am Tisch mit…“ getan hat, kann ich kaum glauben.Es ist kein Geheimnis, dass ich CSU-Mitglied bin, aber bei der nächsten Bundestagswahl kann ich leider der Union keine Stimme geben. Für alle, die sich selber informieren möchten, hier ist die Sendung zu sehen:
❻ Die Aussichten diesen Monat sind für mich sehr gut, ich habe in der 39. Kalenderwoche Urlaub!
❼ Im Kalender steht diese WocheArbeit und ichhabe weiteres Räumen des sogenannten Blümchenzimmers (wenn es fertig ist, zeige ich es euch)geplant. Außerdem freue ich mich auf den Stricktreff am ersten Donnerstag eines Monats in Regensburg.
Und nun gehe ich schauen, was andere zu den Satzfregmenten geschrieben haben.
Wieder habe ich letzte Woche nur einen Blogbeitrag geschafft. Aber beim Montagsstarter mitzumachen, ist mir eine liebe Gewohnheit geworden, wenngleich ich auch nicht immer pünktlich bin, so wie diese Woche. Diese Woche gibt es folgenden Lückentext:
❶ Undankbare Gästezu haben war mir zum Glück noch nie beschert.
❷Über das Thema Wohnumfeld habe ich mich mit einer Freundin unterhalten. Mir ist es wesentlich wichtiger als ihr, schöne Gegenstände und (in meinen Augen) geschmackvolle Einrichtung zu haben, sie ist der Typ, dem der praktische Nutzen über alles geht. Und wenn sie nun mal in dem Terrassenstuhl am bequemsten sitzt, kommt der eben als fester Bestandteil ins Wohnzimmer.
❸ Wenn ich nach Hause komme,bin ich entweder sehr erschöpft und muss mich erst mal ausruhen oder ich bin so energiegeladen, dass ich gleich noch einen Schwung zu erledigende Aufgabe abarbeite.
❹ Mit großer Bewunderung betrachte ich nach wie vor den Großteil der Nachkriegsgeneration, die weder an ihren traumatisierenden Erlebnissen zerbrochen sind, noch anhand des Mangels an allem möglichen in diesen Jahren verzagt haben, sondern die bildlich gesprochen in die Hände gespruckt haben und die Wirtschaftswunderjahre ermöglicht haben.
❺Warmen Pfefferminztee an heißen Tagenkann ich nur empfehlen.
❻ An meiner Stadt (meinem Dorf) gefällt mirbesonders, dass es eben ein Dorf ist, in dem jeder jeden kennt.
❼ Im Kalender steht diese Wochedie Beisetzung meines Schwagersund ichhabe endlich das Testen meiner neuen Stickmaschine (darüber werde ich hier berichten)geplant. Zuerst aber freue ich mich darüber, vergangenes Wochenende viel von dem geschafft zu haben, was ich mir vorgenommen habe.
❶ Meine Füßesind inzwischen froh, wenn sie nicht den ganzen Tag Schuhe mit hohen Absätzen tragen müssen.
❷ Ich mag es sehr, wenn meine Sachen ordentlich sind und ich genau weiß, wo was liegt. Das erfordert allerdings viel Selbstdisziplin, um die Ordnung auch zu halten.
❸ Erinnerst du dich anden Flair der ersten großen Wollfeste in Deutschland wie 2013 in Bonn, 2014 in Hamburg, mehrere Jahre in Köln?
❹ Schöne Wolle zu verstrickenbegeistert mich immer wieder.
❺ Hier und da ertappe ich mich selber bei Nachlässigkeiten in Bezug auf das Wegräumen von eben benutzten Gegenständen.
❻ Bisher habe ich viel zu viel aufgehobenmit dem Gedanken im Hinterkopf, man kann es vielleicht nochmal brauchen. Von dieser Haltung versuche ich mich, zu verabschieden. Dabei hilft mir auch das Buch „Keiner will deinen Schei…„.
❼ Im Kalender steht diese Wochetrauriges in Form einer Aussegnung und fröhliches wegen eines Freundinnen-Besuchs, ichhabe Nähzeit mit der Freundingeplant und dann freue ich mich auf anregende Gespräche.
Und damit wünsche ich allen einen guten Start in die neue Woche, gehabt euch wohl!
Wichteln ist etwas, das mir immer wieder sehr viel Spaß macht. Inzwischen habe ich das Wichteln in der Wollmeisen-Gruppe bei Ravelry für mich entdeckt. Mein Wichtelkind hatte die Farbe „Blau“ angegeben, und so habe ich ihr ein blaues Päckchen gepackt.
Selber gemacht habe ich einen Untersetzer in der Technik des tunesischen Häkelns. Die Anleitung dazu kam aus dem Gründl-Adventskalender 2025.
Das war das Ergebnis einer Online-Farbberatung und diese Töne würden mir besonders gut stehen.
Mein Päckchen hat meine Erwartungen weit übertroffen, nicht nur, dass ich einen Wollmeisenstrang und zwei dazu passende Make-it-Blümchen-Konen bekommen habe, neben vielen wunderbaren Kleinigkeiten war eine selbst genähte Projekttasche das absolute Highlight.
Liebe Wichtelmama, vielen lieben Dank für das wundervolle Päckchen!
Aus den neuen Garnen und bereits vorhandenen möchte ich mir einen Pullover oder eine Strickjacke stricken.
erst vorstellen, wenn es in den einschlägigen Discountern Lebkuchen zu kaufen gibt. Aber die neue Verpackungsverordnung der EU macht es notwendig, die Adventskalender nun eiligst zu verkaufen.
Daher geht es bereits heute los. Es gibt verschiedene Varianten, die ich euch hier vorstelle.
Zunächst gibt es zwei Farbvarianten, beide bestehen aus kräftigen Farben. Das erste Farbschema trägt den Titel
Polarlichter
und das zweite bekam den Namen
Eismeer.
Bei beiden Adventskalendern bekommt ihr 12 mit Säurefarben handgefärbte Stränge à 20 Gramm mit ca. 84 Metern in der Qualität Sockenwolle, bestehend aus 75% Schurwolle und 25% Polyamid
Der Kalender Polarlichter enthält zu allen ungeraden Tagen des Dezembers einen Strang, also jeweils am 1., 3., 5., 7., 9., 11., 13., 15., 17., 19., 21. und 23. Dezember 2026.
Der Kalender Eismeer enthält zu allen geraden Tagen des Dezembers einen Strang, also jeweils am 2., 4., 6., 8., 10., 12., 14., 16., 18., 20., 22. und 24. Dezember 2026.
Wer also an jedem Tag des Dezembers bis Heilig Abend einen kleinen Strang bekommen möchte, kann ganz unkompliziert beide Kalender kaufen.
Ab dem 1. Dezember werde ich auch eine Anleitung hier Stück für Stück veröffentlichen, wir können also einen Knit-Along machen. Und ich werde euch zu jeder Farbe eine kleine Geschichte erzählen. Ihr dürft gespannt sein.
Zusätzlich könnt Ihr auch noch einen 100-Gramm Strang mit ca. 420 Metern in der gleichen Qualität farblich passend gefärbt dazu kaufen.
Apropos kaufen, kommen wir zum für viele wichtigsten Punkt, den Kosten. Ein Kalender mit 12 handgefärbten 20-Gramm-Strängen kostet 73,50 €, wer dazu einen handgefärbten 100-Gramm Strang möchte, muss zusätzlich 20,25 € investieren.
Versendet wird der Adventskalender ab Anfang November 2026.
You know the drill, right? Es ist der 5., d.h. es heisst wieder „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“
I know the drill!
Mein heutiger Tag ist sehr, sehr schnell beschrieben. Zunächst haben wir in der Früh am Hauptbahnhof Hamburg bei Schweinske gefrühstückt und haben dann den Sohn meines Partners zu seinem Gleis begleitet. Dann haben wir ausgecheckt. Für die, die es nicht mitbekommen haben – wir waren im Hotel Ibis Alster Centrum. Danach ging es auf die Autobahn und unterbrochen von zwei Pausen mit jeweils Fahrerwechseln und mehreren Staus haben wir am Abend glücklich unser Daheim erreicht. Nun steht noch Auspacken der Koffer, Einpacken der Taschen für die morgige Arbeit und ein bisschen entspannen auf dem Plan.
Mal sehen, was die anderen vom heutigen Tag berichten.
Eine neue Kreation von mir kann ich euch beim heutigen Me-Made-Mittwoch zeigen. Begonnen hat es mit dieser Quallenbrosche, die ich bei Bijou Brigitte sah und haben musste.
Zu der Quallenbrosche brauchte es natürlich ein passendes Outfit. Als Oberteil fand ich etwas passendes bei C&A, aber beim Thema Rock fand ich nichts, was meinen Vorstellungen entsprach. Es sollte zum Thema Wasser passen und am liebsten hätte ich Korallen darauf gehabt. Natürlich gibt es so einen Rock nicht zu kaufen, also musste die Nähmaschine ran. Zunächst habe ich eine intensive Online-Recherche nach einem passenden Stoff gehabt und wurde schließlich bei japanischen Stoffen fündig. Der Name Waterfall war sozusagen Programm.
Es sollte daraus ein weitschwingender Rock mit Eingrifftaschen werden. Da ich „nur“ drei Meter davon hatte, wurde es wegen meines Körperumfangs kein kompletter Tellerrock, sondern an die beiden Tellerrockteile habe ich noch rechts und links Keile eingenäht. Daher sind die Nahttaschen auch nicht exakt an der Seite (jede zusätzliche Naht frisst Weite), sondern sie sind – ähnlich wie bei Dirndlröcken – nach innen versetzt.
Nach mehrern Tagen Aushängen wurde dann der Saum markiert und umgenäht. Die Idee der Korallen war aber noch nicht ganz gestorben und so machte ich mich einen Tag vor dem geplanten Tragen des Rocks daran, ihn mit Stickereien zu verzieren (das führte dann im übrigen zu der Verzierung des hier vorgestellten gelben Kleides). Das ging überraschend einfach und ein paar kleine Anhänger* ergaben noch einige Hingucker.
Der Stoff ist allerdings so durchsichtig, dass ich auch noch einen Unterrock* gekauft habe, der ist ja aber vielseitig zu verwenden.
Natürlich knittert der Stoff ein wenig, aber er knittert ähnlich edel wie Leinen. Insgesamt bin ich mit meinem Werk zufrieden und durchaus willig, Röcke zukünftig überwiegend selber zu nähen.
Dieses Outfit hat mich auch zu der gestrigen Geburtstagsfeier passend gekleidet.
* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Heute hatten wir einen Geburtstag zu feiern, aber erst ab Nachmittags. Daher haben wir den Vormittag genutzt, um zunächst in Rohlfs Bäckerei zu frühstücken und unsere sieben Tortenkartons abzuholen. Wozu wir diese benötigen, verraten wir euch bald auf diesem Blog.
Nach dem preiswerten Frühstück in gemütlichem Ambiente haben wir uns auf den Weg zum berühmten Isemarkt gemacht. Das ist ein Markt, der unter den Gleisen der Hochbahn U3 zwischen den Stationen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke jeden Dienstag und Freitag stattfindet. Es gibt dort Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse, Honig, Eier, allerlei Kunstgewerbe, Haushaltwaren, vieles mehr und auch „Fressbuden“.
Vor einigen Jahren gab es einen wahren Hype mit den sogenannten Isemarkt-Cardigans:
Inzwischen scheinen Oberteile in Ringelmustern der neue „heiße Scheiß“ zu sein:
Es gab mehrere Stände davon und alle waren gut belagert, bei diesem hier habe ich einfach einen glücklichen Moment gehabt, um ihn gut ablichten zu können.
Und – die junge Damenwelt strebt nach Schmuck aus Glasperlen! Auch davon haben wir mehrere Stände umlagerte Stände gesehen:
Da noch ein bisschen Zeit war, haben wir im Anschluss an den Isemarkt-Besuch noch einen Bummel durch einen Teil von Havestehude unternommen und dabei wundervolle Jugendstil-Villen gesehen.
Am Nachmittag und Abend saßen wir dann überwiegend herum, wie das bei Geburtstagfeiern halt so ist. Infolgedessen habe ich natürlich weniger Schritte als in den Tagen zuvor geleistet.