Autor: Sabine

  • 2.761

    Gestern habe ich ja von der Ajoure Breiboutique in Joure berichtet. Gern reiche ich euch heute noch ein paar Fotos aus dem Laden nach. Wann immer Ihr in Friesland (Achtung: Das ist in den Niederlanden, nicht mit Ost- oder Nordfriesland verwechseln!) seid – besucht diesen tollen Laden!

    Bekommen habe ich dort neben dem tollen gestern gezeigten Garn auch noch dieses Buch, das werde ich bald im Blog vorstellen:

  • 2.762

    Montag mit Sonnenschein und Frühlingsgefühlen. Dieses Wetter herrschte schon letzten Samstag und ich habe es zu einem Stadtbummel genutzt.

    Dabei wurde ich vom Eingangsbereich des C & A magisch angezogen, denn ein Strickpullover fiel mir in den Blick:

    Gestrickt aus 100 % Baumwolle mit einem aparten Muster. Es stellt sich die Frage, warum man sich diesen Pullover für 19,99 € kaufen, wenn man sich auch Garn für 50,00 € kaufen kann und selber stricken.

    So lustig die Frage klingt, so ernst ist der Hintergrund, denn dieser Pullover wäre beispielsweise für meine Figur nicht schmeichelnd, ich bräuchte ihn länger. Und eine leichte A-Form wäre besser für mich.

    Also habe ich mir mal die Mühe gemacht und das Muster analysiert. Ob man den Pullover dabei klassisch in Einzelteilen oder als RVO (Raglan von oben) arbeitet, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Hier kommt jedenfalls der Mustersatz, aufgezeichnet von unten nach oben, denn auch so ist der Originalpullover gestrickt:

    Ich bin gespannt, ob er nachgestrickt wird. Ein zumindest farblich ähnliches Projekt habe ich bereits seit unserem letzten Sommerurlaub im Sinn, das Garn dafür ist auch bereits vorhanden, ich habe es in der Ajoure Breiboutique in Joure von mP geschenkt bekommen:

    Bis jetzt dachte ich, ich arbeite den Baltic Tee von Julia-Maria Hegenbart (Feinmotorik) nach, aber nun überlege ich, zumindest das Lochmuster des C&A-Pullovers zu übernehmen.

  • 2.764 – Buchvorstellung Glennkill

    Ein weiteres Hobby von mir neben Handarbeiten ist Lesen. Es war sogar zuerst das Lesen da, das habe ich schon als Kind gern gemacht. Übrigens habe ich neulich irgendwo gelesen, dass nicht alle Menschen gleichermaßen in der Lage sind, die in einem Buch gelesenen Beschreibungen zu Bildern im Kopf zu formen. Das erklärt, warum manche Menschen sehr gerne lesen und andere nicht. Hat bestimmt was mit dem Gehirn zu tun. Im nächsten Leben werde ich Hirnforscherin ;).

    Aber zurück zum Lesen: Da sich handarbeiten und lesen gleichzeitig nicht ausgeht, habe ich Hörbücher für mich entdeckt. Dabei achte ich bei der Auswahl darauf, nur Bücher in Originallänge zu hören. Eins davon möchte ich gern vorstellen. Heute soll es um

    Glennkill von Leonie Swann

    gehen.

    TitelAutorgesprochen vonDauerVerlagErschei-nungsdatum
    Glennkill*Leonie SwannAndrea Sawatzki10 h 56 mRandom House Audio, Deutsch-land16.08.12

    Die Zusammenfassung der Handlung ist auf Wikipedia zu finden. Zu berichten sind also meine persönlichen Eindrücke.

    Zu Beginn war für mich der Gedanke gewöhnungsbedürftig, dass die Geschichte aus der Sicht der Schafe beschrieben wurde. Und das Buch hatte am Anfang nach meinem Empfinden schon längere, von mir als langweilig empfundene Passagen. Es ist kein Buch, das mich von Beginn an gefesselt hat. So habe ich dann zwischenrein etwas anderes gehört. Dennoch habe ich doch wissen wollen, wie sich die Geschichte entwickelt und habe daher Stück für Stück – bevorzug bei meinen langen Pendelfahrten mit der Bahn – weitergehört. Und siehe da, so ab dem ersten Drittel hatte ich mich wohl an das Setting gewöhnt und die Geschichte wurde mehr und mehr spannend. Ab der Hälfte hat mich die Geschichte dann in den Bann gezogen, ich wollte wissen, wie es mit den Schafen und den Menschen weitergeht. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die verschiedenen Schafe auf eine fantastische Weise charakterisiert wurden. Für mich ist Schaf nie mehr gleich Schaf, sondern auch in diesen Lebewesen befinden sich Individuen.

    „Glennkill“ ist ein Buch, das die Welt der Schafe, Schäfer und irischer Dorfbevölkerung aus einer völlig neuen Perspektive beschreibt und einen dabei eintauchen lässt in die Geborgenheit einer Schafherde und gleichzeitig auch die Gefahren des Schafseins aufzeigt. Inspiriert von diesem Buch werde also den Nachfolgeroman „Garou“ mir auch vorlesen lassen, er soll am 30.03.2026 erscheinen.

    *„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“

  • 2.765

    Der Wollvorrat – auch Stash genannt – muss geringer werden. Dringend. Unbedingt. Nach dem derzeitigen Stand meines in Ravelry eingepflegten Stashs hatte ich am 1. Januar 2026 einen Vorrat von insgesamt

    176.102,80 Metern.

    Das ist eindeutig zu viel. Daher werde ich Buch führen über Neuzugänge, Abgänge und den jeweiligen Wert. Die Zielsetzung ist klar: es muss weniger werden. Das entlastet den Platzbedarf und auch die Seele.

    Übrigens habe ich eine Theorie, warum es zu diesem fulminantem Stash überhaupt kam (in dem viele Sockenwollen und Baumwollgarne gar nicht enthalten sind *räusper*). Einerseits natürlich aus der Begeisterung für viele Garne, aus meiner Fähigkeit, mir aus den Garnen oftmals gleich tolle Projekte vorstellen zu können, aber auch aus dem Gefühl heraus, dass ich mir Zeit für mich nehme, wenn ich die angedachten Projekte starte.

    Hier nun die Liste der Zu- und Abgänge, die auf einer separaten Seite weitergeführt wird und somit jederzeit einsehbar ist.

    Alle Angaben sind in Metern.

    DatumVerstricktVer-schenktVerkauftHinzuge-kommenSaldo
    01.01.26176.102,80
    23.01.26267,501.470,00177.305,30
    24.01.261.920,00175.385,30
    02.02.264.768,00170.617,30
    14.02.263.075,00173.692,30
    16.02.262.194,00171.498,30
    01.03.261.560,00173.058,30
    02.03.261.635,00171.423,30

  • 2.766 – #WMDEDGT

    2.766 – #WMDEDGT

    Erstmals nehme ich an der Aktion „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“) von Frau Brüllen teil, das jeden Monat am 5. stattfindet.

    Morgens konnte ich es langsam angehen lassen, denn ich machte entgegen meinen Plänen Homeoffice. Geplant war, dass ich erst mP (meinen Partner) ins Büro fahre und dann zu meiner eigentlichen Wohnung in der Oberpfalz, um abends an einem Stricktreffen in Regensburg teilzunehmen. Wir haben derzeit nur ein Auto zur Verfügung, weil sich das andere seit einem massiven Marderschaden seit Monaten (sic!) in der Werkstatt befindet und auf einen neuen Kabelbaum wartet. Aber wie das Leben so spielt, Pläne sind dazu da, durchkreuzt zu werden.

    Also Homeoffice bis Mittags, dann ein kurzer Imbiss kalter Pizza von gestern. Anschließend begab ich mich von Fürth aus (da wohnt mP) mit dem ÖPNV nach Erlangen, um dort an der Beerdigung des 87-jährigen Nachbarn teilzunehmen. Ende Januar war er noch so fit, dass er versuchte, seine SAT-Schüssel von dem vielen Schnee zu befreien. Natürlich rutschte er aus und lag dann wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Zum Glück hatte ich damals auch Homeoffice, habe es gesehen und half ihm wieder auf die Beine. Der Sturz war auch nicht ausschlaggebend für seinen Krankenhausaufenthalt, der Mitte Februar notwendig war, da war er schon ziemlich dehydriert. Naja, wie Beerdigungen halt so sind – es war schon sehr traurig. Vor allem, da seine Partnerin acht Jahre älter ist (war?) als er und die Planung der Beiden natürlich so aussah, dass er sich bis zu ihrem Tod um sie kümmert. Das hat er die letzten Jahre auch wirklich sehr liebevoll getan. Nun ist sie bei ihrem Sohn und entsprechend tieftraurig.

    Nach der Beerdigung bin ich dann mit einer Nachbarin mit dem Auto mitgenommen worden und konnte dann noch einige Zeit weiterarbeiten. Kontrolliert habe ich auch, ob meine zeitversetzt vorbereiteten Beiträge auf Instagram korrekt veröffentlicht wurden.

    Nach Feierabend habe ich mir in der Mediathek der ARD die Fastenpredigt des Stephan Zinner angesehen und währenddessen habe ich an dem Teststrick Selinashirt von Tanja Manz weitergearbeitet.

    Nun warte ich auf die Heimkehr von mP, damit wir dann noch Flädlesuppe essen können, uns von unserem Tag berichten und ich noch einige Maschen stricken kann.

  • 2.767 – Me made Mittwoch

    2.767 – Me made Mittwoch

    Heute ist wieder Me-made-Mittwoch und das ist ein wirklich schöner Anlass, mein neuestes Strickwerk zu zeigen.

    Es ist ein Blue Sand Cardigan, der allerdings bei meiner Größe fast schon zu einem Mantel mutiert ist.

    Gestrickt habe ich ihn aus 1.635 Metern der Qualität DK von der Wollmeise

    Auf dem Bild ist er noch ungewaschen und ungespannt – aber der Me-made-Mittwoch war mir wichtig, um ihn vorzustellen. Natürlich gibt es hier ein Update, wenn er dann sein endgültiges Aussehen durch ein Entspannungsbad und das anschließende Trocknen erhalten hat.

    Der nächste Blue-Sand-Cardigan ist schon in der Planung – ich werde ihn entsprechend kürzer machen. Auch dieser wird aus der Wollmeise DK gestrickt werden, allerdings ein ganz anderes Farbschema:

    Nach meinen Berechnungen müssten von beiden Jacken mindestens ca. 1.000 Meter Wollmeise DK übrig bleiben, mit zwei weiteren Strängen könnte noch eine dritte, sehr bunte Jacke daraus werden.

  • 2.768

    Das nächste WIP ist einer meiner Zick-Zack-Scarfs. Insgesamt habe ich drei begonnen und noch keinen fertig gestellt. Im Grunde genommen ist es ein tolles Muster, denn man kann es weitgehend „brainless“ stricken, also ohne Konzentration und somit eignet es sich gut für Stricktreffs oder für Fernsehabende. Begonnen habe ich ihn am 5. August 2017.

    Ein wenig hemmt mich vermutlich, dass dieses Farbspektrum nicht meinen Lieblingsfarben entspricht, obwohl mir auch die warmen Töne sehr gut stehen.

    Ich werde ihn einfach diesen Donnerstag zum Stricktreff mitnehmen und daran weiterarbeiten. Vielleicht gibt er ein schönes Weihnachtsgeschenk – ich weiß auch schon für wen.

    Auch dieses Stück wird in die Liste eingefügt.

  • 2.769

    Beim Thema Wollvorrat dezimieren steht für mich das Verarbeiten der Wolle an erster Stelle. Natürlich wäre verkaufen oder verschenken auch ein probates Mittel zur Reduzierung, aber dabei stehe ich mir ein bisschen selber im Weg, denn zu den diversen Vorräten habe ich auch immer gleich (teilweise wechselnde) tolle Ideen, was aus diesen Schätzen werden könnte.

    Um mir mal einen Überblick zu verschaffen, liste ich am besten die WIPs auf. Für die, die es (noch) nicht wissen: WIP steht für „Work in progress“. Alle hier verwendeten Abkürzungen sind auf der Seite „Abkürzungen“ zu finden.

    Am besten stelle ich die Projekte in der Reihenfolge vor, in der sie begonnen wurden. Daran kann man gut sehen, dass so mancher Fertigstellungsprozess Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte braucht. Gut Ding will halt Weile haben.

    Begonnen am 16. April 2016 (noch ist das Jahrzehnt nicht vorüber!) habe ich das Tuch Sandbank aus dem Garn Wollmeise Lace in der Farbe Klapperstorch. So sieht das Garn gewickelt aus:

    Leider ist das Projekt noch nicht so weit gediegen, dass es schöne Fotos davon gibt, lediglich vom Anstrick gibt es ein Bild:

    Da es dieses Jahr nun ENDLICH das Weihnachtsgeschenk für meine Tochter werden soll, muss ich mich zeitnah an das Weiterarbeiten machen.

    Am besten führe ich wohl eine Tabelle, um den Überblick nicht wieder zu verlieren:

    Begonnen amFertigstellung geplant fürProjekt
    16.04.201630.11.2026Tuch Sandbank
  • 2.770

    2.770 Tage sind es noch, bis ich voraussichtlich vom Arbeitsleben in die Rente eintreten werde. Dies wird Umbrüche verursachen. Am einschneidendsten wird die Kürzung des verfügbaren Einkommens sein. In der Folge brauche ich dann wohl eine Wohnung mit weniger Wohnraum, da dies die Kosten der Unterkunft reduziert. Weiter denke ich, unnütze Ausgaben jetzt schon zu vermeiden übt mich für später. Und preiswert und gesund ernähren ist auch ein guter Ansatzpunkt. Daher werde ich zu folgende Kategorien hier regelmäßig über meine Aktivitäten berichten.

    • Ausmisten
    • Wollvorrat dezimieren
    • Was ich nicht gekauft habe
    • Was ich doch gekauft habe
    • aus Küche und Vorratsschrank

    Ich freue mich, wenn einige hier meinen Weg begleiten.