Schlagwort: Baabe

  • 2.647 – Rügen, Tag 12 und 13

    2.647 – Rügen, Tag 12 und 13

    Am gestrigen Tag warf die heutige Abfahrt schon ihre Schatten voraus, es stand nämlich überwiegend Packen auf dem Plan.

    Dennoch haben wir noch mal einen Ausflug ans Meer gemacht und dabei auch noch dieses auch von Ulrich Müther errichtete Gebäude näher angesehen, das Inselparadies.

    Auch ein kurzer Spaziergang durch den mit Rosenduft erfüllten Kurgarten war noch drin.

    Zufälliges, aber gutes Timing brachte auch noch ein Abschiedsvideo vom rasenden Roland:

    Also dann: Auf Wiedersehen Rügen, wir kommen nächstes Jahr wieder.

  • 2.655 – Rügen, Tag 5

    2.655 – Rügen, Tag 5

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Tag 5 auf Rügen stand ganz unter dem Zeichen des „Rasenden Rolands„. Der Rasende Roland ist ein Schmalspurzug der Rügenschen Bäderbahn (RüBB), gezogen von einer Dampflokomotive. Insgesamt hat die RüBB mindestens vier (auf der Homepage steht, es sind acht!) dieser beeindruckenden Lokomotiven, so viele sahen wir nämlich. Ausgestattet mit einem Tagesticket für 35,00 € und einem Schmalspuraufschlag in Höhe von 12,00 € als Ergänzung vom Deutschlandticket konnten wir soviel und so oft mit dem Zug fahren, wie wir wollten. Die Strecke des Zuges geht von Lauterbach Mole über Putbus nach Binz, Sellin, Baabe und Göhren, um nur die wichtigsten Bäder der Strecke zu nennen.

    Unser erster Streckenabschnitt führte uns von Baabe nach Binz. Dort verließen wir den Rasenden Roland und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Seebrücke. Auf dem Weg dorthin gönnten wir uns bei Junge Die Bäckerei ein Frühstück. Und dann ging es auf die Seebrücke, um Fotos des oft fotografierten Kurhauses Binz zu machen. Von der Seebrücke aus sieht man auch den berühmten Müther-Turm des Rügener Bauingenieurs Ulrich Müther. Als wir noch am Ende der Seebrücke verweilten, hatten wir das Glück, dass ein Passagierschiff dort anlegte.

    Bei zunehmender Hitze traten wir den Rückweg zum Bahnhof an, setzten uns in den nächsten Zug in Richtung Göhren (also in die Richtung, aus der wir kamen) und stärkten uns im Restaurant am Bahnhof Sellin. Das ist sehr empfehlenswert. Ein Blick auf den Fahrplan verriet uns dann unsere nächsten Pläne: Mit dem Zug um 15:05 Uhr fuhren wir in Richtung Göhren, dort blieben wir im Zug, der uns ab 15:54 Uhr in Richtung Putbus brachte. Auf dieser Fahrt nutzen wir auch noch den mitgeführten Buffetwagen (ratet, wer vergessen hat, Bilder zu machen) und genossen die gesamte Fahrt bis Lauterbach Mole – ich mit Strickzeug. Von dort wird der Zug mit einer Diesellok zurück nach Putbus gezogen und während des halbstündigen Aufenthalts wird die Dampflokomotive mit Wasser und Kohlen bestückt. Wir fuhren dann die Strecke noch bis Baabe zurück, um dort nach ein paar Einkäufen wieder zur Ferienwohnung zu radeln.

    Hier noch Videoaufnahmen der Lokomotive bei der Arbeit:

  • 2.656 – Rügen, Tag 4

    2.656 – Rügen, Tag 4

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.

    Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.

    Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.

    Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.

    Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:

    Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.

    Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.

    Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.

    *„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“

  • 2.657 – Rügen, Tag 2

    2.657 – Rügen, Tag 2

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Der gestrige Sonntag begann mit einem Frühstück in der Ferienwohnung und dem anschließenden Satteln der Hühner, ach nein, Besteigen der Fahrräder. Die Ostsee und ihren Strand in Baabe wollten wir besuchen und das ist uns bei außerordentlich sonnigem, warmen Wetter auch gelungen. Wir spazierten noch ein gutes Stück an den Dünen in Richtung Göhren und direkt am Wasser wieder zurück zum Ausgangspunkt.

    Anschließend bummelten wir durch die diversen Souvenirläden, bevor wir uns ein wohlverdientes Essen im China-Thai-Imbiss gönnten:

    Das Essen war preiswert und schmackhaft, der Service freundlich und schnell. Gestärkt machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Göhren. Dort reizte uns ein Spaziergang auf der Seebrücke. Eine der Möwen hatte wohl eine Karriere als Fotomodell im Sinn, jedenfalls ließ sie einige Menschen recht nah an sich heran und auch ich konnte sie mehrfach ablichten.

    Danach ging es zurück zur Ferienwohnung, ein bisschen ausruhen und für mich auch stricken. Über meine mitgenommenen Strickprojekte werde ich auch noch ausführlich berichten.

    Nach dem Ausruhen und dem Abendessen, das wir in der Ferienwohnung zubereiteten und aßen, haben wir uns nochmals auf die Fahrräder geschwungen und sind zum kleinen Hafen von Baabe, dem Bollwerk gefahren. Dort sind stimmungsvolle Fotos in der Abenddämmerung entstanden. Hier eine Auswahl davon:

  • 2.658 – Rügen, Tag 1

    2.658 – Rügen, Tag 1

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Gestern war es endlich so weit, unser langersehnter Urlaub begann, der uns nach Rügen führen soll. Wir haben bereits vorgestern das meiste ins Auto gepackt, so dass wir nur noch am Morgen die Fahrräder anhängen mussten. Los ging es um viertel nach sieben und nach zwei größeren Pausen und dreimaligem Fahrerwechsel waren wir schon um 16:00 Uhr auf der Insel. Noch ein Tankstopp und ein kurzer Einkauf beim ortsansässigen Aldi trennten uns vom Bezug der Ferienwohnung, die wir um 17:00 Uhr erreichten. Dort gab es noch ein paar Irrungen und Wirrungen bezüglich der Buchung und wegen eines nach einer neuen Batterie piepsenden Rauchmelders, aber letztlich war um 18:00 Uhr alles erledigt, das Fahrzeug war ausgeräumt, der Rauchmelder schweigt und Handtücher und Bettwäsche hatten wir auch. Bezogen haben wir die Hauptwohnung der Ferienwohnungen Brand.

    Seht ihr den gehäkelten Topflappen?

    Nach der anstrengenden Fahrt hatten wir nur noch den Wunsch, etwas leckeres zu Essen und auf Empfehlung von mP (aus einem früheren Urlaub von ihm) sind wir zur Aalkate gegangen, nicht ohne vorher die Plätze zu reservieren (unbedingt notwendig!). Was soll ich sagen – es war superlecker. Ich hatte die Bratheringe mit Röster und ich glaube, davon werde ich noch in Jahren sprechen. Ein Foto vom Essen habe ich nicht gemacht, ich habe es schlicht vergessen. MP hatte Zürcher Geschnetzeltes, denn es gibt auch immer ein Gericht für Nicht-Fisch-Esser.

    Auf dem Fußweg zur und von der Aalkate habe ich noch einige Eindrücke des Orts gesammelt: