Schlagwort: Rügen

  • 2.656 – Rügen, Tag 4

    2.656 – Rügen, Tag 4

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.

    Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.

    Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.

    Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.

    Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:

    Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.

    Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.

    Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.

    *„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“

  • 2.656 – Rügen, Tag 3

    2.656 – Rügen, Tag 3

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Der gestrige Tag war geprägt von zwei besuchten Orten. Zunächst haben wir den Tag mit einen Frühstück in Karls Erdbeerhof begonnen. Das Frühstück wird als Buffet dargereicht, man bezahlt nach Gewicht der aufgeladenen Lebensmittel einen Einheitspreis (2,60 € je 100 Gramm – das gilt auch für das Mittagessen). Gerade für Familien mit Kindern oder auch für Menschen wie mich, die zum Frühstück nicht ganz so viel essen, finde ich das ein hervorragendes Angebot. Nach dem Frühstück sind wir noch durch den Außenbereich gegangen. Dort gibt es einiges an Attraktionen für Kinder mit Raupenbahn, Rutschen, Streichelzoo und vielem mehr. Weiteres Bummel führte uns durch das reich- und zumeist erdbeerhaltige Sortiment von Karls Erdbeerhof. Unter anderem fand ich dort den von mir geliebten Erdbeer-Sahne-Tee, den wir natürlich auch kauften. Wir sahen dann noch bei der Herstellung der guten Bonbons zu (auch davon haben wir gekauft, Geschmacksrichtung Erdbeer, Erdbeer-Sahne und Sanddorn-Sahne). Insgesamt war der Aufenthalt sehr kurzweilig, wir waren nämlich über drei Stunden dort.

    Danach ließen wir uns vom Auto nach Prora tragen. Dort haben wir uns zunächst im Café der Jugendherberge mit Bockwurst und Getränken gestärkt, bevor es an den Strand ging.

    Von dort liefen wir bei sengender Sonne und erschöpfender Hitze am Strand entlang bis zur Kaimauer und dann durch einen sehr sandigen Waldweg bis hin zum Dokumentationszentrum Prora.

    Das Dokumentationszentrum ist in einem der ovalen Gebäude untergebracht, die als Gemeinschaftshaus mit Speisesaal gedacht waren. Früher wurde in diesem Teil der Prora-Anlage anscheinend eine Diskothek betrieben, zumindest sieht es von außen so aus. Die Ausstellung selber arbeitet sehr breit die Zeit zwischen der Machtergreifung und dem Ende des zweiten Weltkrieges auf. Das fanden wir eher schade, wir hätten uns eine Fokussierung auf Prora gewünscht. Beispielsweise würde uns durchaus interessieren, was denn die weiteren Planungen mit dem riesigen Gebäudekomplex ist. Das Dokumentationszentrum soll in einen derzeit noch zu renovierenden Teil der Anlage umziehen, das ist auch dringend notwendig, denn das Gebäude, in dem es jetzt ist, ist sehr, sehr, sehr renovierungsbedürftig.

    Dieses Waschbecken ist in der dortigen Damentoilette zu finden, ich finde, es zeigt den Renovierungs- bzw. Umzugsbedarf sehr deutlich.

    Nach all dieser Anstrengung waren wir nur noch im Supermarkt, um uns mit Sekt für den im Erdbeerhof gekauften Erdbeerlimes zu versorgen und sind dann erschöpft und voller Eindrücke zurück in die Ferienwohnung gefahren.

  • 2.657 – Rügen, Tag 2

    2.657 – Rügen, Tag 2

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Der gestrige Sonntag begann mit einem Frühstück in der Ferienwohnung und dem anschließenden Satteln der Hühner, ach nein, Besteigen der Fahrräder. Die Ostsee und ihren Strand in Baabe wollten wir besuchen und das ist uns bei außerordentlich sonnigem, warmen Wetter auch gelungen. Wir spazierten noch ein gutes Stück an den Dünen in Richtung Göhren und direkt am Wasser wieder zurück zum Ausgangspunkt.

    Anschließend bummelten wir durch die diversen Souvenirläden, bevor wir uns ein wohlverdientes Essen im China-Thai-Imbiss gönnten:

    Das Essen war preiswert und schmackhaft, der Service freundlich und schnell. Gestärkt machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Göhren. Dort reizte uns ein Spaziergang auf der Seebrücke. Eine der Möwen hatte wohl eine Karriere als Fotomodell im Sinn, jedenfalls ließ sie einige Menschen recht nah an sich heran und auch ich konnte sie mehrfach ablichten.

    Danach ging es zurück zur Ferienwohnung, ein bisschen ausruhen und für mich auch stricken. Über meine mitgenommenen Strickprojekte werde ich auch noch ausführlich berichten.

    Nach dem Ausruhen und dem Abendessen, das wir in der Ferienwohnung zubereiteten und aßen, haben wir uns nochmals auf die Fahrräder geschwungen und sind zum kleinen Hafen von Baabe, dem Bollwerk gefahren. Dort sind stimmungsvolle Fotos in der Abenddämmerung entstanden. Hier eine Auswahl davon:

  • 2.658 – Rügen, Tag 1

    2.658 – Rügen, Tag 1

    Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

    Gestern war es endlich so weit, unser langersehnter Urlaub begann, der uns nach Rügen führen soll. Wir haben bereits vorgestern das meiste ins Auto gepackt, so dass wir nur noch am Morgen die Fahrräder anhängen mussten. Los ging es um viertel nach sieben und nach zwei größeren Pausen und dreimaligem Fahrerwechsel waren wir schon um 16:00 Uhr auf der Insel. Noch ein Tankstopp und ein kurzer Einkauf beim ortsansässigen Aldi trennten uns vom Bezug der Ferienwohnung, die wir um 17:00 Uhr erreichten. Dort gab es noch ein paar Irrungen und Wirrungen bezüglich der Buchung und wegen eines nach einer neuen Batterie piepsenden Rauchmelders, aber letztlich war um 18:00 Uhr alles erledigt, das Fahrzeug war ausgeräumt, der Rauchmelder schweigt und Handtücher und Bettwäsche hatten wir auch. Bezogen haben wir die Hauptwohnung der Ferienwohnungen Brand.

    Seht ihr den gehäkelten Topflappen?

    Nach der anstrengenden Fahrt hatten wir nur noch den Wunsch, etwas leckeres zu Essen und auf Empfehlung von mP (aus einem früheren Urlaub von ihm) sind wir zur Aalkate gegangen, nicht ohne vorher die Plätze zu reservieren (unbedingt notwendig!). Was soll ich sagen – es war superlecker. Ich hatte die Bratheringe mit Röster und ich glaube, davon werde ich noch in Jahren sprechen. Ein Foto vom Essen habe ich nicht gemacht, ich habe es schlicht vergessen. MP hatte Zürcher Geschnetzeltes, denn es gibt auch immer ein Gericht für Nicht-Fisch-Esser.

    Auf dem Fußweg zur und von der Aalkate habe ich noch einige Eindrücke des Orts gesammelt: