Am gestrigen Tag warf die heutige Abfahrt schon ihre Schatten voraus, es stand nämlich überwiegend Packen auf dem Plan.
Dennoch haben wir noch mal einen Ausflug ans Meer gemacht und dabei auch noch dieses auch von Ulrich Müther errichtete Gebäude näher angesehen, das Inselparadies.
Auch ein kurzer Spaziergang durch den mit Rosenduft erfüllten Kurgarten war noch drin.
Zufälliges, aber gutes Timing brachte auch noch ein Abschiedsvideo vom rasenden Roland:
Also dann: Auf Wiedersehen Rügen, wir kommen nächstes Jahr wieder.
Der erste Mittwoch im Monat ist dem Me-made-Mittwoch gewidmet, Urlaub hin oder her. Allerdings hat der Urlaub den Vorteil, dass ihr nun Fotos meines genähten Wickelkleides aus dem Urlaub bekommt. An dieser Stelle Danke an cutiecakeswelt für den heutigen Me-made-Mittwoch.
Genäht habe ich das Wickelkleid Wicky von der Schneiderakademie aus einer Viskosewebware von Swafing mit dem Titel Windows by Thorsten Berger in der Größe 48. Der Stoff lässt sich super verarbeiten und ist absolut knitterfrei. Besonders bei den warmen Temperaturen der letzten Tage hat er sich sehr bewährt, er bringt ein leichtes Tragegefühl.
An dem Schnitt des Kleides gefallen mir die Raglanärmel besonders gut. Im Rücken musste ich es um zwei cm kürzen, das ist aber bei Kleidung für mich normal.
Angefangen habe ich das Kleid bereits vergangenes Jahr, dann lag es ein bisschen herum und weil ich dann beim Weiternähen nicht mehr genau wusste, wie die fast quadratischen Vorderteile des Rocks gehören habe ich mich zielsicher für die falsche Seite entschieden. Das sah dann am Kleid ziemlich blöd aus und es hing als mahnendes Beispiel monatelang offen herum. Auch das Einkräuseln ist mir zunächst nicht gut gelungen, also habe ich vor wenigen Wochen begonnen, den Rockteil und die Taschen vom Oberteil abzutrennen und alles richtig zusammenzusetzen. Und nun eine Flut von Bildern, entstanden auf Karls Erdbeerhof, in Prora und vor der Aalkate in Baabe.
An den Ärmeln habe ich entgegen der Anleitung keine aufwändigen Manschetten genäht, sondern lediglich ein festes Bündchen, durch das meine schmalen Hände einfach so durchpassen.
Obendrein habe ich das Oberteil auf einer Länge von ca. 10 cm vom Ausschnitt abwärts zusammengenäht, damit der Ausschnitt nicht weit aufklafft.
Fazit: Ich werde mir noch ein Wickelkleid nähen, einen entsprechenden Stoff habe ich noch im Vorrat, aber ich werde es eine Nummer kleiner und mir kurzen Ärmeln nähen. Und ich gehe mal tief in mich, ob ich es als Wickelkleid oder vielleicht mit einem Gummizug als „Drüberziehkleid“ gestalten möchte. Und von dem Stoff bin ich so begeistert, dass ich mir tatsächlich nochmal drei Meter bestellt habe. Lieferzeit acht Wochen – drückt mir die Daumen, dass er tatsächlich geliefert wird.
Die farblich exakt passende Kette habe ich bei unserem Ausflug nach Stralsund bei Bijou Brigitte gefunden.
Hach, wie ich das mag, wenn Sachen so gut harmonieren. Apropos Harmonie, in einer kühlen Jahreszeit kann ich das Kleid sicherlich auch noch zusammen mit diesem Pullover tragen, wie der direkte Vergleich mal ergab. Das linke Bild ist bereits im November 2023 entstanden.
Weil das Kleid nun wirklich einen langen Entstehungsprozess mit riesigen Pausen hatte und der dazu passende Pullover bereits im Jahr 2023 fertig wurde, passt es auch gut zu Amberlights Party „Besser spät als nie“ und daher verlinke ich den Beitrag auch dort.
Der Pullover besteht im oberen Teil aus einer von einer Freundin handgesponnenen Wolle und farblich dazu passend Lana Grossa Fashion Tweed. Anleitung gib es keine dazu, ich habe nach eigenem Gutdünken gestrickt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Knöpfe waren im Fundus meiner verstorbenen Mutter vorhanden, die 70er lassen grüßen. Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Vorrat, da müsste sich auf jeden Fall noch ein Pullunder ausgehen. Und weil ich ja ein Faible für Kombinationen habe, möchte ich sie mit der Stella von Järbo kombinieren, die sich seit langem in meinem Vorrat befindet. Die Idee kam mir beim sortieren meiner Wollvorräte, als die beiden Garne zufällig nebeneinander lagen. Da ich von der Stella noch über 2.700 Meter habe, wäre nicht nur ein doppelfädig mit der Fashion Tweed verstrickter Pullover denkbar, sondern vielleicht wage ich mich an einen Mix aus den verschiedenen Garnstärken. Solche Kombinationen bewundere ich stets bei Nancymarchantbrioche auf Instagram. So sieht die Kombi aus:
Und nun mache ich mich neugierig auf den Weg, was die anderen sich genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt haben.
Heute haben wir das von unserer Ferienwohnung mit der weitesten Strecke zu erreichende Ausflugsziel angesteuert: Kap Arkona. Die Autofahrt verbrachte ich entspannt auf dem Beifahrersitz mit einer noch geheimen Handarbeit beschäftigt.
Auf dem Parkplatz von Kap Arkona und dem Fischerdorf Vitt angekommen, haben wir uns für eine Kutschfahrt statt eines zwei Kilometer langen Fußmarsches entschieden. Das war angesichts der sengenden Sonne und dem Fußweg auf offener Landschaft ohne nennenswerten Schatten eine gute Idee.
Auf diese Weise hatten wir genug Energie übrig, den höheren der beiden Leuchttürme zu besteigen und die fantastische Aussicht zu bewundern und fotografisch festzuhalten. Vorher führte uns der Weg aber durch das beschauliche Örtchen Putgarten, in dem es mehr Ferienhäuser als ständig bewohnte Häuser gibt. Dennoch hat der Ort seinen Reiz.
Und dann ging es endlich zu den berühmten Leuchttürmen. Davor ist noch das nicht mehr benötigte Leuchtfeuer nach einer Restaurierung in Betrieb, um die Funktionsweise einer Fresnel Linse hautnah zu erleben. Wirklich erstaunlich, welche Lichtfülle eine einfache „alte“ Energiesparlampe mit Hilfe der Fresnel Linse erreichen kann.
Sodann machten wir uns auf die 164 Stufen Aufstieg, immer einer Wendeltreppe folgend, die Aussicht belohnt auf jeden Fall die Mühe.
Beeindruckend war auch die Schwalberschar, die den Leuchtturm stetig umkreiste. Auf einigen Fotos könnt ihr sie entdecken.
Insgesamt ist es dort so wunderbar, dass sogar Blumen Smilies tragen.
Mit der Kutsche, die dort eine gute halbe Stunde auf ihre Gäste wartete, ging es weiter in Richtung Fischerdorf Vitt. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem Denkmal zu Ehren des Malers Caspar David Friedrich, der sich auf Rügen häufiger aufhielt.
Weiter ging es in Richtung Fischerdorf Vitt, allerdings musste man die letzten 300 Meter doch zu Fuß zurücklegen. Verhältnismäßig viele Touristen sahen sich dort um, darum gibt es nur wenige Fotos.
Die Farbe des Anstrichs der Kapelle gab und gibt Anlass zu Streitereien. Bis vor wenigen Jahren war die Kapelle weiß gestrichen und in der Erinnerung der Anwohner von Vitt (ich glaube, es sind 18) war die Kapelle schon immer weiß. Im Zuge des Denkmalschutzes des ganzen Ortes hat allerdings „die Kirche“, also wohl die zuständige Obrigkeit, festgestellt, dass das Kirchlein ursprünglich in terrakottafarben angestrichen war und entsprechend ließen sie es gestalten. Das führte dazu, dass eben dieser Streit entbrannt, teilweise wurden in Nacht- und Nebelaktionen Flächen einfach wieder weiß gestrichen. Tja, mehr fällt mir dazu nicht ein.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Schlosshotel Spyker, das entgegen dem Wikipedia-Eintrag nicht mehr als Hotel genutzt wird, sondern wohl wieder zum Verkauf steht. Im Schloß gibt es ein Café, das noch betrieben wird, allerdings nur von Mittwoch bis Sonntag. So blieb nichts, als sich an dem Schloss von außen zu erfreuen.
Und dann machte sich unser energiesparendes Reisen mit der Pferdekutsche bezahlt, denn wir hatten noch genügend Energie, am Hafen Neu Mukran anzuhalten und zu bewundern, mit welchen Elementen die Norse Energi beladen wurde und wird. Die Köpfe der Offshore-Windanlagen sind riesiger, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.
Im rechten Bild kann man bei genauem Hinsehen Menschen erkennen.
Heute schliefen wir erst aus, bevor wir ein Spätstück zu uns nahmen und weiterhin nichts taten, denn es regnete. Dann legten wir uns zu einem Nickerchen hin und beschlossen dann, dass heute der richtige Tag ist, um dem Kaufhaus Stolz einen Besuch abzustatten.
In diesem Kaufhaus findet man ALLES. Kleidung, Schuhe, Wolle, Drogerieartikel, Haushaltswaren, Strandzubehör, Spielzeug, Souvenirs und bestimmt noch vieles mehr. Entsprechend dem Wetter war es gut besucht, wir waren offenbar nicht die einzigen mit dieser Idee.
Bei der Wolle (der Marken Ricodesign, Gründl und Regia Sockenwolle) blieb ich standhaft, aber in Sachen Mitbringsel für die Daheimgebliebenen und für uns sind wir fündig geworden.
Eine wirklich gute Idee finde ich die Beschriftung der Kleiderhaken in den Ankleidekabinen:
Mehr gibt es heute nicht zu berichten, mehr haben wir heute nicht erlebt.
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Heute sollte es ein besonders heißer Tag werden, mindestens so wie gestern. Wir hatten aber schon am vergangenen Donnerstag die Idee, mit einem Adler-Schiff die Rundfahrt von Göhren über Sellin, Binz, vorbei an Sassnitz und am berühmten Kaiserstuhl zurück nach Göhren zu unternehmen. Um 11:00 Uhr ging es an der Brücke von Göhren los, wir waren pünktlich dort. Dank unseres Ausflugs am Tag zwei wussten wir ja auch genau, wo die Fahrräder in der Nähe der Seebrücke geparkt werden konnten.
Nun, was gibt es zu erzählen. Nicht viel. Wir nahmen auf dem Schiff Plätze ein – erst außen, dann innen, denn es sah stark nach Gewitter aus (und einen Blitz hatten wir auch gesehen). Gewittert hat es nicht, lediglich ein paar wenige Tropfen fielen vom Himmel. Das Schiff war aber nicht so stark besucht, so dass wir jederzeit draußen einen guten Stehplatz zum Fotografieren gefunden haben. So haben wir auf dem Schiff etwas gegessen, getrunken, gesessen, geschaut und ich habe auch noch gestrickt.
Dieses Schiff haben wir lange beobachtet, es kam immer näher. Wir rätselten, welche Bewandnis es mit diesem Schiff auf sich hat und dank der App Marine Traffic konnten wir es identifizieren, es ist die Norse Energi. Die Norse Energi ist ein hochmodernes Errichterschiff für Offshore-Windkraftanlagen (WTIV) des belgischen Ingenieur- und Umweltkonzerns DEME. Es gehört zu den weltweit größten Spezialschiffen seiner Art und ist maßgeblich an der Umsetzung großer europäischer Offshore-Windparks beteiligt.
Auch in Baabe gibt es ein Bauwerk des berühmten Bauingenieurs Müther, das man von der See aus besonders gut sehen kann, nämlich die Gaststätte Inselparadies. Jetzt ist da ein Lokal „Mynt“ drin, mal sehen, ob wir noch einen Besuch dort in unseren Urlaub einbauen können.
Mein Stricken führte dazu, dass eine Dame ein Gespräch mit mir begann und sehr begeistert davon sprach, dass sie Bananensocken und Spiralsocken stricken würde, die würden so hervorragend passen. Sie macht bei einem Adventskalender mit und da sind wohl die Spiralsocken ideal, weil sie ja nicht für eine bestimmte Schuhgröße gestrickt werden, sondern universell passen. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren.
Und so ging ein schöner und körperlich wenig anstrengender (naja, die Hitze alleine fordert schon viel Energie) Tag zu Ende.
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Heute sagte der Wetterbericht den heißesten Tag des Jahres an. Und weil ich mir an unserem Strandtag einen leichten Sonnenbrand an den Beinen geholt habe (Beine wie eine Languste – nicht so glatt, aber so rot….), hielten wir einen „Wir-machen-nichts-außer-in-der-Ferienwohnung-relaxen“-Tag für angemessen. Bei geschlossenen Fenstern und heruntergelassenen Sonnenrollos war es so gut auszuhalten, dass ich endlich unser Fotobuch 2025 gestaltet habe. Ich hatte deswegen schon ein schlechtes Gewissen.
Und zur Feier des Tages sind wir dann mit den Rädern zum Abendessen in die Aalkate gefahren. Es war wieder hervorragend!
Der Hitze wegen saßen wir nicht draußen sondern drinnen, dort ist es sehr geschmackvoll und urig eingerichtet.
Von unserem gestrigen Besuch im Ozeaneum bin ich euch noch Filme schuldig, an die habe ich gestern gar nicht mehr gedacht. Hier gibt es also jetzt das filmische Vergnügen.
Habt ihr schon mal einen Krebs (in diesem Fall ein Bunten Furchenkrebs – Galathea strigosa) beim Fressen beobachten können?
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Tag 5 auf Rügen stand ganz unter dem Zeichen des „Rasenden Rolands„. Der Rasende Roland ist ein Schmalspurzug der Rügenschen Bäderbahn (RüBB), gezogen von einer Dampflokomotive. Insgesamt hat die RüBB mindestens vier (auf der Homepage steht, es sind acht!) dieser beeindruckenden Lokomotiven, so viele sahen wir nämlich. Ausgestattet mit einem Tagesticket für 35,00 € und einem Schmalspuraufschlag in Höhe von 12,00 € als Ergänzung vom Deutschlandticket konnten wir soviel und so oft mit dem Zug fahren, wie wir wollten. Die Strecke des Zuges geht von Lauterbach Mole über Putbus nach Binz, Sellin, Baabe und Göhren, um nur die wichtigsten Bäder der Strecke zu nennen.
Unser erster Streckenabschnitt führte uns von Baabe nach Binz. Dort verließen wir den Rasenden Roland und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Seebrücke. Auf dem Weg dorthin gönnten wir uns bei Junge Die Bäckerei ein Frühstück. Und dann ging es auf die Seebrücke, um Fotos des oft fotografierten Kurhauses Binz zu machen. Von der Seebrücke aus sieht man auch den berühmten Müther-Turm des Rügener Bauingenieurs Ulrich Müther. Als wir noch am Ende der Seebrücke verweilten, hatten wir das Glück, dass ein Passagierschiff dort anlegte.
Bei zunehmender Hitze traten wir den Rückweg zum Bahnhof an, setzten uns in den nächsten Zug in Richtung Göhren (also in die Richtung, aus der wir kamen) und stärkten uns im Restaurant am Bahnhof Sellin. Das ist sehr empfehlenswert. Ein Blick auf den Fahrplan verriet uns dann unsere nächsten Pläne: Mit dem Zug um 15:05 Uhr fuhren wir in Richtung Göhren, dort blieben wir im Zug, der uns ab 15:54 Uhr in Richtung Putbus brachte. Auf dieser Fahrt nutzen wir auch noch den mitgeführten Buffetwagen (ratet, wer vergessen hat, Bilder zu machen) und genossen die gesamte Fahrt bis Lauterbach Mole – ich mit Strickzeug. Von dort wird der Zug mit einer Diesellok zurück nach Putbus gezogen und während des halbstündigen Aufenthalts wird die Dampflokomotive mit Wasser und Kohlen bestückt. Wir fuhren dann die Strecke noch bis Baabe zurück, um dort nach ein paar Einkäufen wieder zur Ferienwohnung zu radeln.
Hier noch Videoaufnahmen der Lokomotive bei der Arbeit:
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Nach dem gestrigen, sehr fordernden Urlaubstag haben wir uns heute für einen Nahezu-nichts-tun-Tag entschieden. Er war geprägt von Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ruhen, stricken, ein bisschen kochen, Essen und anschließendem Radeln nach Baabe zur Buchhandlung „Beiboot“, um das Buch „Glücksorte auf Rügen“* zu kaufen. Erstanden haben wir dann noch eine Karte im Maßstab 1:75.000, weil wir uns gern auf gedruckten Karten einen Überblick verschaffen. Versorgt mit neuem Lese- und Entdeckungsstoff haben wir uns dann ein Eis von Benni’s Eiscafé gegönnt.
Das Sanddorn-Holunderbeeren-Eis ist mein persönlicher Favorit, allerdings habe ich bisher außerdem nur noch das Joghurt-Blutorange-Eis gegessen. Aber ich bleibe dran, ein umfassendes Urteil abgeben zu können.
Nach dieser Anstrengung haben wir uns zum Strand begeben, ich hatte „dort herumliegen“ im Sinn und mP wollte tatsächlich in der Ostsee schwimmen.
Inspiriert vom Buch „Glücksorte auf Rügen“, in dem die Fischerboote am Strand von Baabe als Inspirationsquelle für den Maler Lyonel Feininger angegeben werden, wollte ich diese zumindest fotografisch festhalten.
Und dann habe ich tatsächlich noch Möwen entdeckt, eine davon ließ sich auch recht willig fotografieren:
Alle sehen aufs Meer, Menschen und Möwen.
Zufrieden mit dem heutigen Tag erledigten wir noch ein paar Einkäufe im Supermarkt, bevor wir in der Ferienwohnung mit einer gemütlichen Brotzeit und eine Flasche Wein den Abend ausklingen ließen.
Ach ja, vom Strickzeug wollte ich ja noch berichten. Am meisten stricke ich derzeit an meinem Aprilwetter-Sweater aus Wollmeise, der inzwischen abgetrennte Ärmel hat, somit kann ich den Körper entspannt gerade runter stricken. Leider lässt er sich nicht gut fotografieren, denn der Rand rollt sehr hoch.
Die Streifenfolge entsteht einerseits durch „blindes“ Ziehen der nächste Farbe und der Anzahl der Streifen durch Würfeln. Ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt. Einen farblich passenden Rock möchte ich mir dazu nähen, den passenden Stoff habe ich in einem Shop für Afrika-Stoffe gefunden.
*„Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Der gestrige Tag war geprägt von zwei besuchten Orten. Zunächst haben wir den Tag mit einen Frühstück in Karls Erdbeerhof begonnen. Das Frühstück wird als Buffet dargereicht, man bezahlt nach Gewicht der aufgeladenen Lebensmittel einen Einheitspreis (2,60 € je 100 Gramm – das gilt auch für das Mittagessen). Gerade für Familien mit Kindern oder auch für Menschen wie mich, die zum Frühstück nicht ganz so viel essen, finde ich das ein hervorragendes Angebot. Nach dem Frühstück sind wir noch durch den Außenbereich gegangen. Dort gibt es einiges an Attraktionen für Kinder mit Raupenbahn, Rutschen, Streichelzoo und vielem mehr. Weiteres Bummeln führte uns durch das reich- und zumeist erdbeerhaltige Sortiment von Karls Erdbeerhof. Unter anderem fand ich dort den von mir geliebten Erdbeer-Sahne-Tee, den wir natürlich auch kauften. Wir sahen dann noch bei der Herstellung der guten Bonbons zu (auch davon haben wir gekauft, Geschmacksrichtung Erdbeer, Erdbeer-Sahne und Sanddorn-Sahne). Insgesamt war der Aufenthalt sehr kurzweilig, wir waren nämlich über drei Stunden dort.
Danach ließen wir uns vom Auto nach Prora tragen. Dort haben wir uns zunächst im Café der Jugendherberge mit Bockwurst und Getränken gestärkt, bevor es an den Strand ging.
Von dort liefen wir bei sengender Sonne und erschöpfender Hitze am Strand entlang bis zur Kaimauer und dann durch einen sehr sandigen Waldweg bis hin zum Dokumentationszentrum Prora.
Das Dokumentationszentrum ist in einem der ovalen Gebäude untergebracht, die als Gemeinschaftshaus mit Speisesaal gedacht waren. Früher wurde in diesem Teil der Prora-Anlage anscheinend eine Diskothek betrieben, zumindest sieht es von außen so aus. Die Ausstellung selber arbeitet sehr breit die Zeit zwischen der Machtergreifung und dem Ende des zweiten Weltkrieges auf. Das fanden wir eher schade, wir hätten uns eine Fokussierung auf Prora gewünscht. Beispielsweise würde uns durchaus interessieren, was denn die weiteren Planungen mit dem riesigen Gebäudekomplex ist. Das Dokumentationszentrum soll in einen derzeit noch zu renovierenden Teil der Anlage umziehen, das ist auch dringend notwendig, denn das Gebäude, in dem es jetzt ist, ist sehr, sehr, sehr renovierungsbedürftig.
Dieses Waschbecken ist in der dortigen Damentoilette zu finden, ich finde, es zeigt den Renovierungs- bzw. Umzugsbedarf sehr deutlich.
Nach all dieser Anstrengung waren wir nur noch im Supermarkt, um uns mit Sekt für den im Erdbeerhof gekauften Erdbeerlimes zu versorgen und sind dann erschöpft und voller Eindrücke zurück in die Ferienwohnung gefahren.
Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“
Der gestrige Sonntag begann mit einem Frühstück in der Ferienwohnung und dem anschließenden Satteln der Hühner, ach nein, Besteigen der Fahrräder. Die Ostsee und ihren Strand in Baabe wollten wir besuchen und das ist uns bei außerordentlich sonnigem, warmen Wetter auch gelungen. Wir spazierten noch ein gutes Stück an den Dünen in Richtung Göhren und direkt am Wasser wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Anschließend bummelten wir durch die diversen Souvenirläden, bevor wir uns ein wohlverdientes Essen im China-Thai-Imbiss gönnten:
Das Essen war preiswert und schmackhaft, der Service freundlich und schnell. Gestärkt machten wir uns mit den Fahrrädern auf den Weg nach Göhren. Dort reizte uns ein Spaziergang auf der Seebrücke. Eine der Möwen hatte wohl eine Karriere als Fotomodell im Sinn, jedenfalls ließ sie einige Menschen recht nah an sich heran und auch ich konnte sie mehrfach ablichten.
Danach ging es zurück zur Ferienwohnung, ein bisschen ausruhen und für mich auch stricken. Über meine mitgenommenen Strickprojekte werde ich auch noch ausführlich berichten.
Nach dem Ausruhen und dem Abendessen, das wir in der Ferienwohnung zubereiteten und aßen, haben wir uns nochmals auf die Fahrräder geschwungen und sind zum kleinen Hafen von Baabe, dem Bollwerk gefahren. Dort sind stimmungsvolle Fotos in der Abenddämmerung entstanden. Hier eine Auswahl davon: