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  • 2.618 – Hamburg, Tag 2

    2.618 – Hamburg, Tag 2

    Den gestrigen Tag wollten wir mit einem Frühstück im Hauptbahnhof starten, allerdings sind wir auf dem Weg dorthin im Mitte Café Hamburg hängen geblieben. Dort haben wir ein wunderbares und sehr sättigendes Frühstück zu uns genommen.

    Das hat uns für unser nächstes Ziel gestärkt, das Panoptikum. Ein Teil der Überlegung hierzu war, dass es dort nicht so heiß wie draußen wein würde, gestern war nämlich der vermutlich heißeste Tag unserer Reise.

    Hierzu liefen wir erneut über die Reeperbahn – ich glaube, ich war in meinem Leben vorher noch nie so oft dort wie in diesem Urlaub. Gelernt haben wir, warum die „Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen“ Hamburger heißt.

    Das Panoptikum ist sehr empfehlenswert, das Arrangement der Figuren führt dazu, dass man manchmal nicht sicher ist, ob es eine Wachsfigur oder ein lebender Mensch ist. Hier ein paar Eindrücke davon:

    Insbesondere das Arrangement der Figuren Obama und Trump zeigt einen feinen Sinn für Humor.

    Weiter ging es erneut zu den Landungsbrücken, weil wir uns mit einer Fähre der HADAG zur Elbphilharmonie, kurz auch Elphi genannt, bringen lassen wollten. Auf dem Wasser ging ein angenehmens Lüftchen und dank Deutschlandticket sind wir die Strecke dann tatsächlich hin, zurück und hin gefahren.

    Noch bis Anfang Oktober ist der Eintritt für die Plaza kostenlos, man muss sich aber dennoch ein gedrucktes Ticket abholen. Inzwischen war ich so fertig von der Hitze, dass ich keine Fotos auf der Elphi gemacht habe, aber auf Instagram findet ihr unter dem #elbphilharmonie ca. 519 Tausend Beiträge.

    Danach – es war früher Nachmittag – hatten wir Hunger, wollten sitzen und hätten es gern kühler. Also fuhren wir zurück zur Europa-Passage und aßen dort beim Hanoideli sehr gut.

    Danach gönnten wir uns eine Auszeit im Hotel, bevor wir abends loszogen, das bunte Lichtertreiben auf der Reeperbahn zu erleben:

    Auch dieser Tag forderte uns viele Schritte ab und so sank zumindest ich relativ früh ins Bett.

  • 2.619 – Hamburg, Tag 1

    2.619 – Hamburg, Tag 1

    Wie vielleicht einige von euch wissen, kommt mP aus Hamburg. Und daher fahren wir häufiger in diese wunderschöne Stadt, die immer schon meine liebste Großstadt war. Ich kenne die Stadt nämlich von Kindesbeinen an, weil auch wir dort Verwandtschaft haben.

    Anfang August ist es immer so weit, wegen eines Geburtstags fahren wir eben auch nach Hamburg, allerdings ist dieses Mal das Setting ein anderes. Da mP diese Woche keinen Urlaub bekam und ich vorher mit einer Kollegin vereinbart habe, dass ich ihr Hamburg zeigen würde, bin ich gestern alleine losgefahren. Die Fahrt verlief relativ ereignislos, zwei Staus hatte ich, das nehme ich aber stoisch hin. Auf dem Weg dorthin sah ich ein Hiltiauto an einer Ladestation, kennt ihr die Memes vom #hiltipassat? Gestern jedenfalls sah ich einen elektrischen #hiltiskoda:

    Das Hotel, das wir uns für diese Reise ausgesucht haben, liegt direkt neben dem berühmten Hotel Atlantic, in dem Udo Lindenberg wohnt. Es ist das Ibis Alster Centrum. Nur 500 Meter vom Hauptbahnhof und 50 Meter von der Außenalster entfernt, liegt es ideal und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Meine Kollegin kam mit dem Zug und dennoch 😉 pünktlich an. Wir hatten also ab dem späten Nachmittag Zeit, mit dem Sightseeing zu beginnen, vorher hieß es aber, den aufziehenden Hunger zu bekämpfen. In einem Roman habe ich mal von „Frau Möller“ gelesen, so dass wir dieses Lokal testeten. Was soll ich sagen – es war so gut, dass wir für Sonntag Abend gleich einen Tisch bestellten.

    So gestärkt traten wir dann die Erkundungstour an. Zunächst liefen wir zur Außenalster und an ihrem Rand Richtung Innenstadt.

    Weiter ging es vorbei an der Binnenalster, …

    …durch die Alsterarkaden…

    …und dann am Rathaus (sorry, kein Foto gemacht, ich kann aber gern eins von früheren Reisen nachreichen) vorbei mit der S-Bahn zur Haltstelle Reeperbahn. Dort schlenderten wir drüber…

    und machten uns dann weiter zu Fuß auf zu den Landungsbrücken.

    Statt Tickets für eine der kostspieligen Hafenrundfahrten zu kaufen, haben wir uns in die Linie 62 der HADAG gesetzt und für wenig oder gar kein zusätzliches Geld – denn das Deutschlandticket hat dort Gültigkeit – in der Abendsonne bis nach Finkenwerder und zurück schippern lassen.

    Eigentlich hatten wir dann vor, uns die Reeperbahn noch bei Nacht anzusehen, aber unsere Füße waren der Meinung, dass eine längere Liegepause in Form von Nachtruhe gut tät, also sind wir von den Landungsbrücken mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und die wenigen Meter zum Hotel gelaufen.

    Ein wundervoller Tag ging zu Ende und ich freue mich schon auf unsere heutigen Erlebnisse.