Kategorie: Selber gemacht

  • 2.757

    Vorgestern habe ich versprochen, ein weiteres Projekt aus mehreren Garnen vorzustellen. Noch ist es nicht angestrickt, aber allein die Garnkombination macht mich selber neugierig.

    Es geht um die Garne Fashion Tweed von Lana Grossa

    und Stella von Järbo.

    Von der Fashion Tweed habe ich noch knapp 1.500 Meter im Stash, das müsste für einen Pullover reichen und von der Stella ist noch deutlich mehr vorhanden.

    Auf die Idee, beide zu mischen, kam ich, weil ich gedanklich auf der Suche war, von welchen Garnen ich mich trennen könnte. Da ich aus der Fashion Tweed ja bereits einen Pullover gestrickt habe, in Kombination mit einem geschenkten handgesponnenen Garn, weiß ich, dass sich die Qualität gut verstrickt und inzwischen kann ich auch die Trage- und Wascheigenschaften nur positiv bewerten. Wie gesagt bzw. geschrieben habe ich gedanklich meinen Stash aussortiert und fand die Aussicht, nochmal die gleiche Wolle zu verstricken wenig reizvoll. Und eine weitere Überlegung ging dahin, die seit mindestens 10 Jahren vorhandene Stella auch aus meinem Stash zu verbannen. Und wie die beiden Garne so nebeneinander liegen, fällt es mir wie Schuppen von den Augen – die Farbkombination ist genial. Die Farben der Stelle finden sich alle in der Fashion Tweed wieder, sowohl das lila der Hauptfarbe der Fashion Tweed als auch die anderen Farben der Stella in den Tweed-„Bobbeln“ der Fashion Tweed. Das habe ich als gute Inspiration gewertet und habe beide Garne schnell wieder in ihren Lagerplatz geräumt. Nix wird destashed!

    Ich bin schon jetzt auf das Ergebnis gespannt, aber vorher habe ich noch einige andere Projekte gedanklich in der Planung. Vielleicht sollte ich mir ein Ziel setzen, ab wann ich diesen Pullover oder auch diese Strickjacke stricke? Zunächst muss ich ja mal eine passende Anleitung finden und eine Maschenprobe erstellen.

  • 2.758 – Decke aus gehäkelten Mosaik-Quadraten

    Immer wenn ich handarbeitenden Menschen im ÖPNV treffe, freue ich mich, schließlich bin ich auch eine begeisterten Handarbeitende auf meinen Pendelfahrten.

    Vergangenen Dienstag saß eine junge Frau in der U-Bahn in München neben mir und häkelte dieses schöne Stück.

    Sie erzählte, dass das eine Decke wird aus ca. 200 Quadraten, 20 fertig hätte sie schon. Die Anleitung stammt von einem Youtube-Video und natürlich habe ich mich auf die Suche danach gemacht:

    Falls also jemand die Idee aufgreifen möchte, hier findest du alles dafür.

  • 2.759

    Stricken sollte eine antizyklische Tätigkeit sein, d. h. man strickt idealerweise im Sommer für den Winter und im Winter für den Sommer. Leider klappt das für mich nicht sehr. Aber ich habe mir vorgenommen, den Pullover „The Classic“ jetzt nicht bis zum Herbst wegzulegen, sondern brav daran weiter zu stricken. Es ist ja auch nicht mehr so viel, was fehlt:

    Nach wie vor bin ich begeistert von der Idee, mehrere verschiedene Garne zusammen zu verstricken. Dies war die Ausgangssituation:

    Und natürlich habe ich schon wieder Ideen für weitere Projekte. Eins davon möchte ich euch bald vorstellen.

  • 2.760

    Bei meinem Ausflug in die Welt von C&A gab es weitere Strickpullover zu sehen.

    Diese hier erinnerten mich sowohl von der Art als auch von der Farbauswahl sehr an die 50er Jahre:

    Stellt euch dazu einen farblich passenden Tellerrock vor und schon ist das Outfit perfekt.

    Bei dem Blog beswingtes Allerlei findet sich eine Anleitung für einen ähnlichen Pullover.

  • 2.762

    Montag mit Sonnenschein und Frühlingsgefühlen. Dieses Wetter herrschte schon letzten Samstag und ich habe es zu einem Stadtbummel genutzt.

    Dabei wurde ich vom Eingangsbereich des C & A magisch angezogen, denn ein Strickpullover fiel mir in den Blick:

    Gestrickt aus 100 % Baumwolle mit einem aparten Muster. Es stellt sich die Frage, warum man sich diesen Pullover für 19,99 € kaufen, wenn man sich auch Garn für 50,00 € kaufen kann und selber stricken.

    So lustig die Frage klingt, so ernst ist der Hintergrund, denn dieser Pullover wäre beispielsweise für meine Figur nicht schmeichelnd, ich bräuchte ihn länger. Und eine leichte A-Form wäre besser für mich.

    Also habe ich mir mal die Mühe gemacht und das Muster analysiert. Ob man den Pullover dabei klassisch in Einzelteilen oder als RVO (Raglan von oben) arbeitet, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Hier kommt jedenfalls der Mustersatz, aufgezeichnet von unten nach oben, denn auch so ist der Originalpullover gestrickt:

    Ich bin gespannt, ob er nachgestrickt wird. Ein zumindest farblich ähnliches Projekt habe ich bereits seit unserem letzten Sommerurlaub im Sinn, das Garn dafür ist auch bereits vorhanden, ich habe es in der Ajoure Breiboutique in Joure von mP geschenkt bekommen:

    Bis jetzt dachte ich, ich arbeite den Baltic Tee von Julia-Maria Hegenbart (Feinmotorik) nach, aber nun überlege ich, zumindest das Lochmuster des C&A-Pullovers zu übernehmen.

  • 2.766 – #WMDEDGT

    2.766 – #WMDEDGT

    Erstmals nehme ich an der Aktion „WMDEDGT?“ (kurz und knackig für „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“) von Frau Brüllen teil, das jeden Monat am 5. stattfindet.

    Morgens konnte ich es langsam angehen lassen, denn ich machte entgegen meinen Plänen Homeoffice. Geplant war, dass ich erst mP (meinen Partner) ins Büro fahre und dann zu meiner eigentlichen Wohnung in der Oberpfalz, um abends an einem Stricktreffen in Regensburg teilzunehmen. Wir haben derzeit nur ein Auto zur Verfügung, weil sich das andere seit einem massiven Marderschaden seit Monaten (sic!) in der Werkstatt befindet und auf einen neuen Kabelbaum wartet. Aber wie das Leben so spielt, Pläne sind dazu da, durchkreuzt zu werden.

    Also Homeoffice bis Mittags, dann ein kurzer Imbiss kalter Pizza von gestern. Anschließend begab ich mich von Fürth aus (da wohnt mP) mit dem ÖPNV nach Erlangen, um dort an der Beerdigung des 87-jährigen Nachbarn teilzunehmen. Ende Januar war er noch so fit, dass er versuchte, seine SAT-Schüssel von dem vielen Schnee zu befreien. Natürlich rutschte er aus und lag dann wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Zum Glück hatte ich damals auch Homeoffice, habe es gesehen und half ihm wieder auf die Beine. Der Sturz war auch nicht ausschlaggebend für seinen Krankenhausaufenthalt, der Mitte Februar notwendig war, da war er schon ziemlich dehydriert. Naja, wie Beerdigungen halt so sind – es war schon sehr traurig. Vor allem, da seine Partnerin acht Jahre älter ist (war?) als er und die Planung der Beiden natürlich so aussah, dass er sich bis zu ihrem Tod um sie kümmert. Das hat er die letzten Jahre auch wirklich sehr liebevoll getan. Nun ist sie bei ihrem Sohn und entsprechend tieftraurig.

    Nach der Beerdigung bin ich dann mit einer Nachbarin mit dem Auto mitgenommen worden und konnte dann noch einige Zeit weiterarbeiten. Kontrolliert habe ich auch, ob meine zeitversetzt vorbereiteten Beiträge auf Instagram korrekt veröffentlicht wurden.

    Nach Feierabend habe ich mir in der Mediathek der ARD die Fastenpredigt des Stephan Zinner angesehen und währenddessen habe ich an dem Teststrick Selinashirt von Tanja Manz weitergearbeitet.

    Nun warte ich auf die Heimkehr von mP, damit wir dann noch Flädlesuppe essen können, uns von unserem Tag berichten und ich noch einige Maschen stricken kann.

  • 2.767 – Me made Mittwoch

    2.767 – Me made Mittwoch

    Heute ist wieder Me-made-Mittwoch und das ist ein wirklich schöner Anlass, mein neuestes Strickwerk zu zeigen.

    Es ist ein Blue Sand Cardigan, der allerdings bei meiner Größe fast schon zu einem Mantel mutiert ist.

    Gestrickt habe ich ihn aus 1.635 Metern der Qualität DK von der Wollmeise

    Auf dem Bild ist er noch ungewaschen und ungespannt – aber der Me-made-Mittwoch war mir wichtig, um ihn vorzustellen. Natürlich gibt es hier ein Update, wenn er dann sein endgültiges Aussehen durch ein Entspannungsbad und das anschließende Trocknen erhalten hat.

    Der nächste Blue-Sand-Cardigan ist schon in der Planung – ich werde ihn entsprechend kürzer machen. Auch dieser wird aus der Wollmeise DK gestrickt werden, allerdings ein ganz anderes Farbschema:

    Nach meinen Berechnungen müssten von beiden Jacken mindestens ca. 1.000 Meter Wollmeise DK übrig bleiben, mit zwei weiteren Strängen könnte noch eine dritte, sehr bunte Jacke daraus werden.