2.656 – Rügen, Tag 3

Verfasst von

in

Das Beitragsbild stammt von Mario und trägt den Titel „Übersichtskarte der Infrastruktur auf der Insel Rügen“

Der gestrige Tag war geprägt von zwei besuchten Orten. Zunächst haben wir den Tag mit einen Frühstück in Karls Erdbeerhof begonnen. Das Frühstück wird als Buffet dargereicht, man bezahlt nach Gewicht der aufgeladenen Lebensmittel einen Einheitspreis (2,60 € je 100 Gramm – das gilt auch für das Mittagessen). Gerade für Familien mit Kindern oder auch für Menschen wie mich, die zum Frühstück nicht ganz so viel essen, finde ich das ein hervorragendes Angebot. Nach dem Frühstück sind wir noch durch den Außenbereich gegangen. Dort gibt es einiges an Attraktionen für Kinder mit Raupenbahn, Rutschen, Streichelzoo und vielem mehr. Weiteres Bummel führte uns durch das reich- und zumeist erdbeerhaltige Sortiment von Karls Erdbeerhof. Unter anderem fand ich dort den von mir geliebten Erdbeer-Sahne-Tee, den wir natürlich auch kauften. Wir sahen dann noch bei der Herstellung der guten Bonbons zu (auch davon haben wir gekauft, Geschmacksrichtung Erdbeer, Erdbeer-Sahne und Sanddorn-Sahne). Insgesamt war der Aufenthalt sehr kurzweilig, wir waren nämlich über drei Stunden dort.

Danach ließen wir uns vom Auto nach Prora tragen. Dort haben wir uns zunächst im Café der Jugendherberge mit Bockwurst und Getränken gestärkt, bevor es an den Strand ging.

Von dort liefen wir bei sengender Sonne und erschöpfender Hitze am Strand entlang bis zur Kaimauer und dann durch einen sehr sandigen Waldweg bis hin zum Dokumentationszentrum Prora.

Das Dokumentationszentrum ist in einem der ovalen Gebäude untergebracht, die als Gemeinschaftshaus mit Speisesaal gedacht waren. Früher wurde in diesem Teil der Prora-Anlage anscheinend eine Diskothek betrieben, zumindest sieht es von außen so aus. Die Ausstellung selber arbeitet sehr breit die Zeit zwischen der Machtergreifung und dem Ende des zweiten Weltkrieges auf. Das fanden wir eher schade, wir hätten uns eine Fokussierung auf Prora gewünscht. Beispielsweise würde uns durchaus interessieren, was denn die weiteren Planungen mit dem riesigen Gebäudekomplex ist. Das Dokumentationszentrum soll in einen derzeit noch zu renovierenden Teil der Anlage umziehen, das ist auch dringend notwendig, denn das Gebäude, in dem es jetzt ist, ist sehr, sehr, sehr renovierungsbedürftig.

Dieses Waschbecken ist in der dortigen Damentoilette zu finden, ich finde, es zeigt den Renovierungs- bzw. Umzugsbedarf sehr deutlich.

Nach all dieser Anstrengung waren wir nur noch im Supermarkt, um uns mit Sekt für den im Erdbeerhof gekauften Erdbeerlimes zu versorgen und sind dann erschöpft und voller Eindrücke zurück in die Ferienwohnung gefahren.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert