2.601 – Montagsstarter

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Heute bin ich auch wieder beim Montagsstarter dabei:

 Meine Füße sind inzwischen froh, wenn sie nicht den ganzen Tag Schuhe mit hohen Absätzen tragen müssen.

 Ich mag es sehr, wenn meine Sachen ordentlich sind und ich genau weiß, wo was liegt. Das erfordert allerdings viel Selbstdisziplin, um die Ordnung auch zu halten.

❸ Erinnerst du dich an den Flair der ersten großen Wollfeste in Deutschland wie 2013 in Bonn, 2014 in Hamburg, mehrere Jahre in Köln?

Schöne Wolle zu verstricken begeistert mich immer wieder.

 Hier und da ertappe ich mich selber bei Nachlässigkeiten in Bezug auf das Wegräumen von eben benutzten Gegenständen.

Bisher habe ich viel zu viel aufgehoben mit dem Gedanken im Hinterkopf, man kann es vielleicht nochmal brauchen. Von dieser Haltung versuche ich mich, zu verabschieden. Dabei hilft mir auch das Buch „Keiner will deinen Schei…„.

❼ Im Kalender steht diese Woche trauriges in Form einer Aussegnung und fröhliches wegen eines Freundinnen-Besuchs, ich habe Nähzeit mit der Freundin geplant und dann freue ich mich auf anregende Gespräche.

Und damit wünsche ich allen einen guten Start in die neue Woche, gehabt euch wohl!

Kommentare

3 Kommentare zu „2.601 – Montagsstarter“

  1. Avatar von Anita

    Uhhhh, deinen Punkt 6 teile ich mit dir. Mir fällt es ja auch sehr schwer mit dem Loslassen, ich denke so oft, ich könnte dieses oder jenes noch einmal gebrauchen… Meistens nicht, diese Erkenntnis darf sich noch viel mehr in meinem Kopf festsetzen.
    Ich wünsche dir Kraft für die Aussegnung und eine gute Restwoche.
    Viele Grüße
    Anita

  2. Avatar von Bock

    Mich beschäftigt vor allem der Satz, man habe „viel zu viel aufgehoben mit dem Gedanken, man kann es vielleicht nochmal brauchen“. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Keller überhaupt existieren.

    Der Mensch trennt sich nur ungern von Dingen, die theoretisch noch eine Zukunft besitzen. Ein Kabel unbekannter Herkunft, drei Schrauben, ein Glas ohne Deckel – alles wird zum Kandidaten für einen späteren, bislang vollkommen unklaren Notfall.

    Besonders tückisch ist daran, dass dieser Notfall gelegentlich tatsächlich eintritt. Nach zwölf Jahren braucht man plötzlich genau diese eine Schraube, und schon fühlt sich das gesamte Aufbewahrungssystem bestätigt.

    Vielleicht ist Ausmisten deshalb weniger eine Frage der Ordnung als des Glaubens.
    Man muss akzeptieren, dass irgendwann etwas fehlen könnte.
    Und dann notfalls eine neue Schraube kaufen.🦌

    1. Avatar von Sabine

      Vielen Dank für Deinen Beitrag. Du hast ja so recht, man muss einfach mal loslassen. Übrigens hilft das beste Aufheben nichts, wenn nicht ein ausgeklügeltes Ordnungssystem dahinter steht – ich habe diese Woche neue Magnete bestellt, obwohl ich mir sicher bin, dass ich noch welche habe. Nur wo halt…..

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