Wer wissen möchte, was die Zahlen in den Überschriften der Blogeinträge bedeuten, kann sich gern hier informieren.

  • 2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    2.721 – #FJKA2026 Startschuss & Ideensammlung

    FJKA steht für Frühlingsjäckchen-knit-along und wird von den Damen vom Me-made-Mittwoch organisiert. Vielen Dank dafür auch von mir.

    Ich bin nicht zum ersten Mal dabei, bereits 2022 war ich vertreten, allerdings findet man meine alten Blogbeiträge nicht mehr, weil ich den Blog zwischendrin aufgegeben habe. Aber das Projekt ist noch in Ravelry vorhanden, ich habe nach der Anleitung Twinkle-Twinkle Feinmotorik gestrickt. Auch ein Tragefoto kann ich vorweisen:

    Die Kombi war sehr ausgefallen in ihrer Rosa-Lastigkeit, das ist auch der Grund dafür, warum ich sie dann doch nie getragen habe. Inzwischen habe ich die Sachen verschenkt. Aber auch damals hatte ich schon die Idee, Garne, deren Menge nicht für ein ganzes Projekt reicht, durch geschicktes kombinieren doch noch verwenden zu können.

    So, ich schweife aber ab, jetzt soll es um das Jahr 2026 gehen. Hin und wieder mache ich Urlaub mit meiner Tochter und weil sie nicht gern strickt, häkeln wir eben. Der letzte Urlaub war im Februar, das zu häkelnde Jäckchen ist noch nicht fertig, nur wenige Reihen am ersten Ärmel sind seit Urlaubsende entstanden. Das ist ein gutes Projekt für das #FJKA2026.

    Und wenn ich mich ran halte, wird es auch bis zum Finale fertig. Allerdings habe ich es daheim liegen lassen, als meine Tochter und ich nun zum zweiten Urlaub dieses Jahres aufgebrochen sind. Wir haben aber bereits im Februar-Urlaub beschlossen, einen eigenen CAL zu starten. Entschieden haben wir uns für die Anleitung „Shirt aus Dreiecken“ von Crazypatterns. Als Material haben wir uns für Twister Solid XL von Hobbii entschieden. Das Garn spleißt sich zwar etwas beim Häkeln, aber tun das nicht alle Baumwollgarne? Mit dem heutigen Tag habe ich es endlich in meinem Ravelry-Stash eingepflegt und auch meine Seite „Stashabbau“ aktualisiert.

    Frohen Mutes haben wir bereits begonnen, meine Tochter häkelt genau nach Anleitung und mit rotem Garn – ich häkele entgegen der Anleitung die Einzelteile bereits zusammen und aus blauem Garn.

    Ich könnte aber natürlich auch alles dran setzen, das bereits begonnene Strickjäckchen zu beenden.

    Und nun gehen ich neugierig schauen, woran die anderen in diesem Frühjahr stricken oder häkeln.

  • 2.725 – Wollefest Leipzig IV

    2.725 – Wollefest Leipzig IV

    Gestern habe ich weiter über das Wollefest Leipzig berichtet. Nach dem Wollmeisenstand war der Stand von Samelin Dyeworks. Der Stand war mir deswegen persönlich sehr wichtig, stammt schließlich die Seide, aus der ich mein Selinashirt gestrickt habe, von ihr.

    Melinda, die Person hinter Samelin Dyeworks hat nicht nur ein Händchen für Materialien und Farben, sondern ist auch noch eine sehr, sehr sympathische, offene Person. Es war toll, dich getroffen zu haben!

    Zu allen Beiträgen des Wollefestes Leipzig führt euch dieser Link.

  • 2.726 – Wollfest Leipzig III

    2.726 – Wollfest Leipzig III

    Noch habe ich gar nicht alles über das Wollefest Leipzig geschrieben, aber ich habe mich vermutlich dort mit einer dermaßen saftigen Erkältung angesteckt, so dass ich zunächst außer Gefecht gesetzt war und bis heute mit Heiserkeit zu kämpfen habe. Aber immerhin reicht die Energie wieder, um zu stricken und auch dafür, dass ich mich um den Blog hier weiter kümmere. Den letzten Beitrag bezüglich des Wollefestes findet sich hier.

    Bisher habe ich ja nur die Stände im Obergeschoß der Glashalle Leipzig vorgestellt, nun geht es also im Erdgeschoß weiter.

    Beim Stand von „die Wollnerin“ fielen mir nicht nur die schönen handgefärbten Garne auf, sonder auch das Tuch der Kundin ist eine Augenweide:

    Unmittelbar daneben der immer umschwärmte Stand der Wollmeise. Auch ich wurde dort fündig mit zwei Strängen Pure in der Farbe „Dani“. Auf einem weiteren Bild seht ihr, wie ausgesucht das Regal der Sonderangebote am Nachmittag bereits war.

    Weiter geht es morgen, so richtig fit bin ich immer noch nicht. Alle Beiträge zum Wollefest Leipzig findet ihr unter diesem Link.

  • 2.735 – #WMDEDGT

    2.735 – #WMDEDGT

    Es ist soweit, auch am fünften im Monat April lädt Frau Brüllen zur „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“-Blogparade ein.

    Dies Mal fällt der fünfte nicht nur auf einen Sonntag, sondern auf einen ganz besonderen Sonntag, nämlich Ostersonntag. Für mich war es zusätzlich noch ein besonderer Ostersonntag, ich habe nämlich eine Bronchitis aus der Hölle. Dank einiger Medikamente ging es heute aber etwas besser als gestern.

    Gestartet habe ich den Morgen also hustend im Bett. Dort habe ich zunächst vom mP einen Kaffee ans Bett kredenzt bekommen und verblieben dermaßen gut versorgt noch ein bisschen länger im Schlafgemach, ich überwiegend strickend.

    Dann aber war Aufstehen und Osternester verstecken angesagt, Die Tochter samt Enkel kamen zu uns in die Wohnung (sie wohnen im gleichen Haus) und nach erfolgreiche Osternestsuche gab es ein klassisches Osterfrühstück mit Frühstückseiern, bunten Eiern, Schinken und Osterbrot.

    Mir brachte der Osterhase ein fantastisches Buch über MAN LKWs. Vielleicht erzähle ich mal, warum ich mich dafür interessiere, falls es jemanden von Euch interessiert.

    Nach dem Frühstück fühlte ich mich allerdings wieder so malade, dass ich mich erneut hinlegte. Nach mehrere Stunden stand ich wieder auf und wir bereiteten alles für unser erstes Angrillen dieser Saison vor. Ich nahm dabei nur eine Statistenrolle ein. Danach haben wir noch gemeinsam Zoomania 2 angesehen, ich strickte noch ein bisschen und nun werden mP und ich noch ein bisschen Osterbrot essen und uns Easy Rider ansehen, falls wir einen Streaminganbieter finden, der es gerade im Programm hat.

    Und morgen werde ich dann nachlesen, was die anderen so am Ostersonntag gemacht haben.

  • 2.739 – Me made Mittwoch

    2.739 – Me made Mittwoch

    Heute ist es soweit, beim Me-Made-Mittwoch vom April zeigen wieder viele ihre Werke. Diesen Monat bin ich mit dem Ergebnis meines Selinashirts vertreten. Es wird Top-Down, also von oben nach unten ohne Zusammennähen gestrickt. Trotz der Herausforderung, mit 3-mm Nadeln zu stricken, war es ein kurzweiliges Projekt, das ist dem Muster zu verdanken. Das Material ist die Pure silk light in der Farbe Cement von Samelin Deyworks doppelfädig mit „Make it Blümchen“ in Fliederfarben. Der Fliederton von Make it Blümchen verschwindet im schönen silbergrau der Seide.

    Das Muster an den Ärmeln, das sich am Körper an den Seiten fortsetzt und die Linienführung der Schulter finde ich äußerst gelungen.

    Bereits am Wochenende habe ich das Shirt auf seine Trageeigenschaften getestet, es war mein Outfit beim Wollefest Leipzig.

    Was ich auf jeden Fall beim nächsten Selinashirt ändern werde (das Garn dafür ist bereits vorhanden) – ich werde mich mit dem Thema Brustabnäher auseinandersetzen, um diese nicht schöne Falte wegzubekommen:

    Noch ein Hinweis in eigener Sache – das Aussehen dieses Blogs wird sich vielleicht verändern. Wer mal gucken mag, geht am besten auf diese „Probeseite„. Hinterlasst gern einen Kommentar auf dieser Seite, wie es euch gefällt.

  • 2.740 – Wollefest Leipzig II

    2.740 – Wollefest Leipzig II

    Bereits gestern habe ich erste Einblicke unseres Besuchs des Wollefests Leipzig gegeben. Heute nehme ich euch nun mit auf den weiteren Rundgang.

    Der Stand von Screaming Colours war so belagert, dass keine schönen Fotos entstanden sind. Ich lasse euch aber die anderen Fotos ansehen, dann bekommt ihr vielleicht ein Gefühl dafür, wie voll es am Samstag war:

    Ich habe dort das Beilaufgarn „Make it Rainbow“ von Rico Desgin gesehen und überlege noch, ob es sich als Beilaufgarn für ein Sommershirt eignet, das ich in Gedanken schon auf den Nadeln habe.

    Beim Stand von Wolletroll könnt ihr sehen, dass es auch Stände mit einer breiten Pallette des Angebots gibt, hier findet man Industriewolle von Opal, gewickelte Bobbel und auch handgefärbte Stränge.

    Beim Atelier Kuschelzeit herrschen gedeckte Farben vor:

    Alles rund um Alpakas und ihre Wolle konnte man beim Stand der Wollwerkstatt Sachsen Alpakas erfahren – und natürlich auch Wolle kaufen!

    Ganz ursprünglich und bodenständig sind die Produkte des Rhönhof Lebensart:

    Abelknit-Wolle, ein Label ohne eigene Homepage, ist dann farblich eher an der anderen Seite des Farbuniversums angesiedelt:

    Der Blick wird aber auch noch von solchen ausgestellten Pretiosen abgelenkt:

    Auch Papageien-Wolle punktet mit viel Bunt. Ein besonderer Hingucker war der Pullover, den die Chefin trug, sowohl farblich, von der Zusammenstellung der Muster als auch von der Schnittkonstruktion her.

    Hiermit endet mein Bericht über das Obergeschoß des Wollfest Leipzigs. Mit dem Erdgeschoss geht es übermorgen weiter, denn morgen ist „me-made-mittwoch“ und da werde ich mein Shirt vom Teststrick für Tanja Manz vorstellen.

    Eine Auflistung alle Beiträge über das Wollefest Leipzig findet sich unter diesem Link.

  • 2.741 – Wollefest Leipzig I

    2.741 – Wollefest Leipzig I

    Vergangenes Wochenende war es soweit, das das 16. Wollefest Leipzig fand statt.

    Vielleicht können sich manche noch an die Anfänge erinnern, damals eine Outdoorveranstaltung im Agra Park Leipzig. Hier habe ich im Jahr 2013 meinen ersten Auftritt aus Ausstellerin gehabt. Leider hat es am Sonntag so geregnet, dass wir vorzeitig abbrechen mussten.

    Zeltstand von Zeenas Wollfühl-Oase auf dem Wollefest in Leipzig 2013

    Im Jahr darauf zog dann die Veranstaltung in die Glashalle der Leipziger Messe, auch dort war ich als Ausstellerin dabei, wie auch in einigen Jahren danach. Hier die Bilder aus dem Jahr 2014:

    Inzwischen ist das Fest zu einem fest etablierten Bestandteil in der Welt der Stoff- und Wollverrückten geworden.

    Erstmalig war ich vergangenes Wochenende als reine Besucherin da und war überrascht, welches Gedränge herrscht. Oftmals kam ich gar nicht an die Stände richtig hin, um so von ihren vorteilhaften Seiten zu fotografieren, weil sie von Kundschaft umlagert waren, die natürlich Vorrang hat. Dennoch möchte ich hier ein paar Eindrücke vermitteln.

    Es gab viele bekannte Gesichter auf Seiten der Aussteller. Aber auch mir bis dato unbekannte Färber*innen. Beispielsweise Maibellespflanzenfarben:

    Der nächste Wollstand, den wir besuchten, war der Stand von Mrs. Green-Kreativ. Sie ist sehr gut bekannt mit meiner Reisebegleitung, beide treffen sich regelmäßig in Bad Aibling.

    Bei Schnurstricks hat ein ausgefallener Wollabroller meine Aufmerksamkeit erregt und die Info, dass es in dem Grün nur noch diesen gäbe, habe ich mich auch prompt zum Kauf durchringen können. Ich glaube, ich muss mich doch mal mit 3D-Druck intensiver beschäftigen.

    Überhaupt sind Objekte aus dem 3D-Drucker inzwischen fester Bestandteil auf solchen Wollmessen, wie mir bereits auf dem Wollmarkt Hirschaid aufgefallen ist. Auch in Leipzig gab es bunte Wollschalen, sogar noch origineller als die in Hirschaid. Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, an welchem Stand ich sie gesehen habe. Vielleicht weiß das jemand meiner Leserschaft, ein Kommentar wäre dann toll.

    Überhaupt erschlägt einen die Fülle der Angebote. Dabei habe ich bewusst nur Stände betrachtet, die Wolle angeboten haben. Alle Stände mit Stoff, Schmuck, Krimskrams, Knöpfen usw. habe ich achtlos liegen lassen.

    Von Locoporella konnte ich gerade noch ein Foto machen, bevor immer mehr Kunden in ihren Stand strömten. Sie hatte neben ihren wunderschönen Garnen auch ihr Buch „Stricken mit handgefärbten Garnen“ dabei und jeder, der für mehr als 100,00 € einkaufte, bekam eins geschenkt. Aber da ich mich sowohl beim Wollekauf in Zurückhaltung üben möchte als auch meine Zugfahrt nach Hause nicht mit einem zusätzlichen Gewicht eines Buches belasten wollte, ließ mich dieses Angebot kalt.

    Bei Dornröschens Keller gibt es nicht nur Wolle, sondern auch mir praktisch wirkende Projekttaschen:

    Erst kürzlich habe ich mir das E-Book zu so einer Projekttasche auf Etsy gekauft, weil ich die Form so faszinierend finde. Dort noch Henkel anzubringen, ist eine gute Idee. Wenn ich damit meine Erfahrungen gemacht habe, werde ich natürlich hier berichten. Projekttaschen in dieser Form (schräge Reißverschlussführung, um eine Art „Körbchen“ beim Auseinanderklappen zu erreichen) gab es auf dem Wollfest auch in Leder, leider sehr, sehr hochpreisig. Auch hier weiß ich nicht mehr, an welchem Stand ich es gesehen habe.

    Später trafen wir beim Globus (der Supermarkt neben der Messe) im Gastro-Bereich eine Dame, die genau diese Tasche hat und sagte, sie wäre nicht ganz so praktisch, wie sie es sich vorgestellt hat, weil der Stoff an der Seite nicht so hoch ist und dadurch beim Öffnen der Tasche manchmal Stricksachen herauspurzeln. So habe ich die Erklärung zumindest verstanden. Wie auch immer, 160,00 € für eine Projekttasche werde ich sicherlich nicht ausgeben. Davon kann ich ja schon den nächsten Wollfestbesuch bestreiten.

    Ausgesprochen toll finde ich die Idee von „Undoyarn“, zu deutsch „Rückgängig gemachtes Garn“. Neben Kursen zum Reparieren und Selbermachen bietet Undoyarn auch Garne an, die aus geribbelten Strickstücken bestehen.

    So, für heute war es das, morgen werde ich vom weiteren Rundgang berichten. Bleibt gespannt. Für eine Übersicht über alle Beiträge zum Thema Wollefest Leipzig könnt ihr diesen Link anklicken.

  • 2.745

    Heute vor 13 Jahren, also vor 4.748 Tagen, war ich das erste Mal auf der h+h cologne, der Fachmesse für Handarbeiten und Hobby in Köln. Aus Zeit- und Kostengründen habe ich nicht in Köln übernachtet, sondern bin ich sehr früh mit dem ICE nach Köln gefahren und sehr spät wieder daheim gewesen. Das habe ich in den Folgejahren jeweils anders gemacht. Aber der Messebesuch war beeindruckend, ich war überwältigt von den Inspirationen, die ich dort gesammelt habe.

    Eine Auswahl der damals von mir gemachten Fotos könnt ihr hier sehen. Was galt damals als Trend? Was hat sich durchgesetzt, was ist gefloppt? Was ist nach wie vor aktuell, also zeitlos?

    Noch kann ich es nicht lassen, dieses Mal hat die KI folgendes Bild für diesen Beitrag generiert:

  • 2.746

    Gestern Abend war es soweit, der erste Project C. Crafty Club hat bei Ludwig Beck Kurzwaren & Wolle stattgefunden.

    Auf dem Weg dorthin begleiteten uns schon bunt beleuchtete Kräne:

    Für 18,62 € konnte man sich ab Anfang März ein Ticket sichern, diese waren aber sehr schnell ausverkauft. Ab 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr bekam man exklusiven Zugang zu dem Laden. Versprochen waren Häppchen und ein Goody-Bag und natürlich ein reger Austausch über Handarbeiten. Zusätzlich gab es noch 15% Rabatt auf Einkäufe. In einer Mail am Veranstaltungstag wurde explizit darauf hingewiesen, dass das Mitbringen eigener Handarbeiten an diesem Abend ausdrücklich erwünscht ist.

    Die Auswahl an Kurzwaren ist unfassbar groß, und auch bei der Wolle setzt Ludwig Beck auf ein sehr gutes Sortiment hochwertiger Garne.

    Lasst euch mit Hilfe der Fotogalerie ein wenig mitnehmen in den gestrigen Abend:

    Es gibt im Laden auch Inspirationen für den Wohnbereich:

    Gekauft habe ich ein Häkelset für einen Buddah (dieser ist Teil eines „Gesamtkunstwerks“ mit eigener Geschichte, über die werde ich hier ganz sicher auch berichten, wenn das alles fertig und vorzeigbar ist), das ihr auf einem der Galeriefotos entdecken könnt und Knöpfe für meine Jacke, die ich gerade stricke.

    In meinem Goody-Bag waren diese Dinge drin, jede bekam das gleiche, lediglich die Farben der Baumwolle unterschieden sich, waren aber durchwegs harmonisch aufeinander abgestimmt.

    Auch heute will ich euch an der Kreativität der KI teilhaben lassen, das ist das Bild, das sie aus diesem Blog-Beitrag gemacht hat:

  • 2.747

    Das Frühjahr kommt unaufhörlich näher, also wird es höchste Zeit, mit einem Frühlings-Sommer-Jäckchen zu beginnen. Auf dem Plan habe ich es bereits seit letztem Jahr – es soll die Jacke 41 Setapura von Lana Grossa werden.

    Ich stricke sie aus dem Originalgarn Setapura, ein Garn aus reiner Seide mit einer tollen Haptik und einem matten Aussehen. Für mich habe ich mir die Farbe 22 türkis ausgesucht:

    Doppelfädig verstrickt mit Nadeln in der Stärke fünf Millimeter kommt man auch schnell voran. Sehr gespannt bin ich auf den Tragekomfort, denn die Jacke wird klassisch aus Vorderteilen, Rückenteil und Ärmeln gestrickt, die dann zusammen genäht werden. Letztens las ich von einer anderen Strickerin, dass sie diese Form des Strickens bevorzugen würde, denn die Kleidung hätte dann einfach eine bessere Passform und würde durch die stabilisierenden Nähte auch ihre Form besser behalten. Ich fand das Argument durchaus nachvollziehbar.

    Der reelle Farbton liegt irgendwo zwischen der Farbe des Bildes von dem Knäuel und der Farbe des Gestrickten.

    Spaßeshalber habe ich die KI ein Bild basierend auf diesem Beitrag erstellen lassen, das ist das Ergebnis: